Fr, 06:40 Uhr
04.06.2004
nnz-Rückspiegel: 4. Juni 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Stadtrat, Gedenkstein und "Vollbracht"
Notizen aus dem Stadtrat
Zum 34. Mal trafen sich in dieser Legislaturperiode die Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates. Bevor es jedoch an die ersten Beschlüsse ging, wurde debattiert, geplauscht, sich geärgert und gelacht....
Fragen der Bürger
Nach langer, langer Zeit stand wieder mal ein Nordhäuser unter 25 Jahren vorm Mikrofon während der Bürger-Fragestunde. Und es ging um Jugendthemen, genauer gesagt, um die Gründung eines Jugendbeirates. Den wollen die Nutzer des Jugendverbandshauses in der Halleschen Straße. Auch die nnz-Leser hatten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen. Im Sozialausschuß, so sagte Marcel Hardrath von den JuLis, habe man die Meinung geäußert, dass es momentan Wichtigeres gebe.
Gedenkstein noch in diesem Jahr
Mehrfach hatte die nnz in den zurückliegenden Tagen über den Besuch einer Delegation aus dem belgischen Antwerpen berichtet. Die Gäste besuchten unter anderem auch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Die Stadt Antwerpen hat den Wunsch, auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau – Dora einen Gedenkstein für die Opfer der V2 Angriffe auf Antwerpen zu errichten. Dr. Jens Christian Wagner, Leiiter der Gedenkstätte, führte die Gäste über das Gelände und legte ihnen die Pläne zur beabsichtigten Neukonzeption der Geländestruktur dar. Es wäre schön, wenn es mit der Anbringung des Gedenksteins noch dieses Jahr klappen würde, so Leopold Claessens, ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers, der über ein Jahr in Nordhausen inhaftiert war. Nach intensiven Gesprächen zur Gestaltung und Terminabstimmungen zur Realisierung, wurde der 16. September 2003 als offizielles Einweihungsdatum festgelegt. Weiterhin kündigten die Antwerpener die Übergabe einiger Originalexponate für die neue Ausstellung in der Gedenkstätte an...ausführlich im nnz-Archiv
Gespräch am runden Tisch
Vertreter von Wirtschaftsverbänden, des Regionalmanagement trafen sich mit Kommunalpolitiker der Stadt und des Landkreises Nordhausen einem Gespräch. Und dabei ging es, wie kann es anders sein, um die wirtschaftliche Situation und die Zukunft. Zu einem Wirtschaftstreffen kamen auf Initiative des Sachverständigenausschusses der Wirtschaft Nordhausen, von Landrat Joachim Claus und des Dezernenten für Bau und Wirtschaft der Stadt, Dietrich Beyse Vertreter aller Wirtschaftsverbände Nordhausens, des Regionalmanagements Nordhausen sowie weitere Vertreter der Regionalplanung und der Verwaltung im BIC Nordhausen zusammen. Geeint vom gemeinsamen Wollen, die wirtschaftliche Entwicklung der Region ausgehend von der gegenwärtig angespannten Situation positiv zu beeinflussen, stellten sich alle Teilnehmer äußerst konstruktiv und offen den unstrittig wichtigen Themen der Wirtschaft und brachten vor allem den Willen zum gemeinsamen Handeln in die Diskussion ein...ausführlich im nnz-Archiv
Vollbracht
Wieder einmal ist es in der Gemeinde Sollstedt gelungen, einen weiteren Mosaikstein zur Erneuerung der Infrastruktur hinzuzufügen – allen Problemen zum Trotz! Es geht um die Kirchstraße im Ortsteil Wülfingerode. Probleme gab es zuhauf! Die erste Hürde, die für die Gemeindeverwaltung Sollstedt zu nehmen war, war die Zustimmung der Thüringer Straßenbauverwaltung zu den erforderlichen Baumaßnahmen in der Kirchstraße und damit Fördermittel zu erlangen. Da die geplante Brückensanierung über den Mühlgraben zu keiner nennenswerten Erhöhung der Lasteinstufung geführt hätte, wäre die Maßnahme nicht förderfähig gewesen. Also wurde neu geplant und ein Brückenabriss mit anschließendem Neubau vorgesehen. Nachdem die Förderfähigkeit anerkannt und der 1. Spatenstich bereits terminiert worden war, traten völlig überraschend die Denkmalschützer auf den Plan...ausführlich im nnz-Archiv
Zusammenarbeit bahnt sich an
Auf Einladung des Vereins neue ebenen e.V. sowie der Firma Manthey Event Agentur besuchte eine offizielle Delegation der Stadt Antwerpen gestern die Harzregion. Nach einem Besuch in Thale wurden die Gäste von Herrn Dr. König, Verkaufsleiter der HSB im Namen der Geschäftsführung in Schierke herzlich willkommen geheißen. Dr. König erklärte auf der Fahrt zum Brocken geschichtliche Hintergründe und die Struktur des Unternehmens. Nach seinen Ausführungen und dem Austausch von Gastgeschenken wurden den hochkarätigen Gästen die Besonderheiten und Einzigartigkeit der gesamten Region rund um den Brocken vermittelt. Sichtlich fasziniert von den Informationen Dr. Königs, wurden erste potentielle, gemeinsame Projekte besprochen. Eine mögliche Zusammenarbeit sah Philip Heylen, in der Präsentation der Region auf der Antwerpener Tourismusmesse. Zehntausende Besucher hätten dort die Möglichkeit, die Region rund um den Harz mit seinen touristischen Schätzen kennen zu lernen. Auch eine Vermarktung der Landesgartenschau 2004 in Nordhausen sei nach Aussage von Dirk Delachambre, Protokollchef der Stadt Antwerpen, dort möglich...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzStadtrat, Gedenkstein und "Vollbracht"
Notizen aus dem Stadtrat
Zum 34. Mal trafen sich in dieser Legislaturperiode die Mitglieder des Nordhäuser Stadtrates. Bevor es jedoch an die ersten Beschlüsse ging, wurde debattiert, geplauscht, sich geärgert und gelacht....
Fragen der Bürger
Nach langer, langer Zeit stand wieder mal ein Nordhäuser unter 25 Jahren vorm Mikrofon während der Bürger-Fragestunde. Und es ging um Jugendthemen, genauer gesagt, um die Gründung eines Jugendbeirates. Den wollen die Nutzer des Jugendverbandshauses in der Halleschen Straße. Auch die nnz-Leser hatten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen. Im Sozialausschuß, so sagte Marcel Hardrath von den JuLis, habe man die Meinung geäußert, dass es momentan Wichtigeres gebe.
Gedenkstein noch in diesem Jahr
Mehrfach hatte die nnz in den zurückliegenden Tagen über den Besuch einer Delegation aus dem belgischen Antwerpen berichtet. Die Gäste besuchten unter anderem auch die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Die Stadt Antwerpen hat den Wunsch, auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau – Dora einen Gedenkstein für die Opfer der V2 Angriffe auf Antwerpen zu errichten. Dr. Jens Christian Wagner, Leiiter der Gedenkstätte, führte die Gäste über das Gelände und legte ihnen die Pläne zur beabsichtigten Neukonzeption der Geländestruktur dar. Es wäre schön, wenn es mit der Anbringung des Gedenksteins noch dieses Jahr klappen würde, so Leopold Claessens, ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers, der über ein Jahr in Nordhausen inhaftiert war. Nach intensiven Gesprächen zur Gestaltung und Terminabstimmungen zur Realisierung, wurde der 16. September 2003 als offizielles Einweihungsdatum festgelegt. Weiterhin kündigten die Antwerpener die Übergabe einiger Originalexponate für die neue Ausstellung in der Gedenkstätte an...ausführlich im nnz-ArchivGespräch am runden Tisch
Vertreter von Wirtschaftsverbänden, des Regionalmanagement trafen sich mit Kommunalpolitiker der Stadt und des Landkreises Nordhausen einem Gespräch. Und dabei ging es, wie kann es anders sein, um die wirtschaftliche Situation und die Zukunft. Zu einem Wirtschaftstreffen kamen auf Initiative des Sachverständigenausschusses der Wirtschaft Nordhausen, von Landrat Joachim Claus und des Dezernenten für Bau und Wirtschaft der Stadt, Dietrich Beyse Vertreter aller Wirtschaftsverbände Nordhausens, des Regionalmanagements Nordhausen sowie weitere Vertreter der Regionalplanung und der Verwaltung im BIC Nordhausen zusammen. Geeint vom gemeinsamen Wollen, die wirtschaftliche Entwicklung der Region ausgehend von der gegenwärtig angespannten Situation positiv zu beeinflussen, stellten sich alle Teilnehmer äußerst konstruktiv und offen den unstrittig wichtigen Themen der Wirtschaft und brachten vor allem den Willen zum gemeinsamen Handeln in die Diskussion ein...ausführlich im nnz-Archiv
Vollbracht
Wieder einmal ist es in der Gemeinde Sollstedt gelungen, einen weiteren Mosaikstein zur Erneuerung der Infrastruktur hinzuzufügen – allen Problemen zum Trotz! Es geht um die Kirchstraße im Ortsteil Wülfingerode. Probleme gab es zuhauf! Die erste Hürde, die für die Gemeindeverwaltung Sollstedt zu nehmen war, war die Zustimmung der Thüringer Straßenbauverwaltung zu den erforderlichen Baumaßnahmen in der Kirchstraße und damit Fördermittel zu erlangen. Da die geplante Brückensanierung über den Mühlgraben zu keiner nennenswerten Erhöhung der Lasteinstufung geführt hätte, wäre die Maßnahme nicht förderfähig gewesen. Also wurde neu geplant und ein Brückenabriss mit anschließendem Neubau vorgesehen. Nachdem die Förderfähigkeit anerkannt und der 1. Spatenstich bereits terminiert worden war, traten völlig überraschend die Denkmalschützer auf den Plan...ausführlich im nnz-Archiv
Zusammenarbeit bahnt sich an
Auf Einladung des Vereins neue ebenen e.V. sowie der Firma Manthey Event Agentur besuchte eine offizielle Delegation der Stadt Antwerpen gestern die Harzregion. Nach einem Besuch in Thale wurden die Gäste von Herrn Dr. König, Verkaufsleiter der HSB im Namen der Geschäftsführung in Schierke herzlich willkommen geheißen. Dr. König erklärte auf der Fahrt zum Brocken geschichtliche Hintergründe und die Struktur des Unternehmens. Nach seinen Ausführungen und dem Austausch von Gastgeschenken wurden den hochkarätigen Gästen die Besonderheiten und Einzigartigkeit der gesamten Region rund um den Brocken vermittelt. Sichtlich fasziniert von den Informationen Dr. Königs, wurden erste potentielle, gemeinsame Projekte besprochen. Eine mögliche Zusammenarbeit sah Philip Heylen, in der Präsentation der Region auf der Antwerpener Tourismusmesse. Zehntausende Besucher hätten dort die Möglichkeit, die Region rund um den Harz mit seinen touristischen Schätzen kennen zu lernen. Auch eine Vermarktung der Landesgartenschau 2004 in Nordhausen sei nach Aussage von Dirk Delachambre, Protokollchef der Stadt Antwerpen, dort möglich...ausführlich im nnz-Archiv

