Do, 06:40 Uhr
03.06.2004
nnz-Rückspiegel: 3. Juni 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Brasilien, Straßenbahntausch und Antwerpen
BRASIL PUR auf dem Rathausplatz
Brasil pur hieß das Motto heute Nachmittag auf dem Rathausplatz. Die Veranstaltung zum Kindertag organisierten die Stadt Nordhausen und der Verein Schrankenlos gemeinsam mit vielen weiteren Vereinen und Schulen. Und da war Karneval angesagt. Kinder und Jugendliche aus Recive, einer brasilianischen Großstadt, brachten singend und tanzend den brasilianischen Karneval - den Maracatu- auf den Rathausplatz. Sie leben, lernen und arbeiten dort in einem Projekt der Caritas für Straßenkinder, die sich mit Lebensfreude für gerechtere Verhältnisse einsetzen. Auf ihrer Europatour kamen sie heute aus Berlin nach Nordhausen, morgen geht’s weiter nach Wien...ausführlich im nnz-Archiv
Nachnutzungskonzept wird vorgestellt
Wie geht es weiter nach der Landesgartenschau 2004? – dieser Frage soll beim nächsten Nordhäuser Stadtgespräch am 18. Juni nachgegangen werden. Zuvor müssen sich aber noch die Stadträte mit dem Papier beschäftigen. Zum Beispiel in einer ersten Lesung am morgigen Mittwoch. In der Turnhalle der Bertolt-Brecht-Grundschule auf dem Petersberg wollen um 19 Uhr Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD), Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) und Inge Klaan, die Landesgartenschau-Geschäftsführerin, den Entwurf des Nachnutzungskonzept der Landesgartenschau vorstellen und mit den Nordhäusern diskutieren...ausführlich im nnz-Archiv
Ein Buch mit Neuheiten
Auf dem Nordhäuser Büchermarkt ist ein neues Werk erschienen. Es widmet sich dem Südharz, hier speziell der Vogelwelt. In dieser Woche soll das Buch vorgestellt werden. Die Naturräume unserer Heimat haben seit jeher Biologen und Naturfreunde zur Erforschung und Dokumentation angeregt. Es betraf bekanntermaßen vor allem die Flora zwischen Harz und Kyffhäuser. Die Fauna - speziell die Vogelwelt - hingegen waren bis weit in das 20. Jahrhundert hinein von eher beiläufiger Bedeutung. Dieses änderte sich mit der Anlage von Fischteichen und Staubecken in den Jahren zwischen 1960 und 1970. Der Südharz wurde zu einem auch international wichtigen vogelkundlichen Gebiet. Die Erforschung und Dokumentation wurde ganz überwiegend von ehrenamtlichen Südharzer Ornithologen geleistet. Das Ergebnis der jahrelangen Arbeit liegt jetzt vor...ausführlich im nnz-Archiv
Agenda 21 auf dem Dorf
Nicht nur Nordhausen macht bei der Agenda 21 mit. Auch in Werther stellt man sich dieser lokalen Herausforderung. Amtlich abgesegnet wurde dies mit einem Beschluß des Gemeinderates. Und dann gab es auch noch was zu erzählen. Durch den Landrat. Die Veranstaltung wurde unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, Vertretern von kleinen und mittleren Unternehmen, der Landwirtschaft, Vereinen, Jugendlichen, öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Landrat Joachim Claus (CDU) berichtete in einem interessanten Vortrag über die Eindrücke und Erfahrungen vom Weltgipfel in Johannesburg, der im August 2002 – 10 Jahre nach Rio - stattfand...ausführlich im nnz-Archiv
Partnerschaft bahnt sich an
Zum 60. Jahrestag der Befreiung der Stadt Antwerpen von der deutschen Besatzung fährt im September 2004 eine Delegation der Stadt Nordhausen nach Belgien. Das wurde heute beim einem Empfang der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke für eine Delegation aus Antwerpen im Nordhäuser Rathaus vereinbart. Gäste beim Treffen waren unter anderem Fachhochschul-Rektor Professor Christian Juckenack und Dr. Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, sowie Stefan Masch, Vorstand des Vereines neue ebenen, der die belgischen Besucher bei ihrem Aufenthalt in Nordhausen betreut. Die Gäste aus Belgien, neben offiziellen Vertretern der Stadt Antwerpen auch Leopold Claessens, ein ehemaliger Häftling des KZ Mittelbau-Dora, wünschten sich trotz der schrecklichen Vergangenheit, die Nordhausen und Antwerpen verbinde, den gemeinsamen Blick in die Zukunft, wie der Antwerpener Stadtrat Philip Heylen sagte: Die V-Waffen, die im Nordhäuser Konzentrationslager `Dora´ produziert wurden, sind auf Antwerpen niedergegangen. Daran wollen wir mit einem Stein auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte erinnern. Doch andererseits sollten beide Städte gemeinsam in die Zukunft sehen. Dem soll das Treffen in Antwerpen dienen...ausführlich im nnz-Archiv
Straßenbahn-Austausch
Eine Combino - Straßenbahn aus Nordhausen wird vom 29. Juni bis zum 7. Juli für Österreichs kleinsten Straßenbahnbetrieb in Gmunden unterwegs sein. Das hat jetzt Arndt Forberger, der Geschäftsführer der Stadtwerke Nordhausen, Verkehrs- und Stadtreinigungsbetrieb GmbH, angekündigt. Der Verein ‚Pro Gmundner Straßenbahn’ hat sich den ‚Combino’ für Gmunden geliehen, um auf Vorführ-Fahrten zu zeigen, welche Straßenbahnen künftig in Gmunden unterwegs sein werden, sagte Forberger. Der Gemeinderat von Gmunden habe im April beschlossen, das Straßenbahnnetz der Stadt komplett zu erneuern und auszubauen. Dafür würden auch neue Triebwagen angeschafft. Dieser Beschluss sei auch ein Erfolg des Vereines, der gegen die noch vor rund 10 Jahren diskutierten Schließung des gesamten Straßenbahnnetzes in Gmunden gekämpft habe...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzBrasilien, Straßenbahntausch und Antwerpen
BRASIL PUR auf dem Rathausplatz
Brasil pur hieß das Motto heute Nachmittag auf dem Rathausplatz. Die Veranstaltung zum Kindertag organisierten die Stadt Nordhausen und der Verein Schrankenlos gemeinsam mit vielen weiteren Vereinen und Schulen. Und da war Karneval angesagt. Kinder und Jugendliche aus Recive, einer brasilianischen Großstadt, brachten singend und tanzend den brasilianischen Karneval - den Maracatu- auf den Rathausplatz. Sie leben, lernen und arbeiten dort in einem Projekt der Caritas für Straßenkinder, die sich mit Lebensfreude für gerechtere Verhältnisse einsetzen. Auf ihrer Europatour kamen sie heute aus Berlin nach Nordhausen, morgen geht’s weiter nach Wien...ausführlich im nnz-ArchivNachnutzungskonzept wird vorgestellt
Wie geht es weiter nach der Landesgartenschau 2004? – dieser Frage soll beim nächsten Nordhäuser Stadtgespräch am 18. Juni nachgegangen werden. Zuvor müssen sich aber noch die Stadträte mit dem Papier beschäftigen. Zum Beispiel in einer ersten Lesung am morgigen Mittwoch. In der Turnhalle der Bertolt-Brecht-Grundschule auf dem Petersberg wollen um 19 Uhr Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD), Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) und Inge Klaan, die Landesgartenschau-Geschäftsführerin, den Entwurf des Nachnutzungskonzept der Landesgartenschau vorstellen und mit den Nordhäusern diskutieren...ausführlich im nnz-Archiv
Ein Buch mit Neuheiten
Auf dem Nordhäuser Büchermarkt ist ein neues Werk erschienen. Es widmet sich dem Südharz, hier speziell der Vogelwelt. In dieser Woche soll das Buch vorgestellt werden. Die Naturräume unserer Heimat haben seit jeher Biologen und Naturfreunde zur Erforschung und Dokumentation angeregt. Es betraf bekanntermaßen vor allem die Flora zwischen Harz und Kyffhäuser. Die Fauna - speziell die Vogelwelt - hingegen waren bis weit in das 20. Jahrhundert hinein von eher beiläufiger Bedeutung. Dieses änderte sich mit der Anlage von Fischteichen und Staubecken in den Jahren zwischen 1960 und 1970. Der Südharz wurde zu einem auch international wichtigen vogelkundlichen Gebiet. Die Erforschung und Dokumentation wurde ganz überwiegend von ehrenamtlichen Südharzer Ornithologen geleistet. Das Ergebnis der jahrelangen Arbeit liegt jetzt vor...ausführlich im nnz-Archiv
Agenda 21 auf dem Dorf
Nicht nur Nordhausen macht bei der Agenda 21 mit. Auch in Werther stellt man sich dieser lokalen Herausforderung. Amtlich abgesegnet wurde dies mit einem Beschluß des Gemeinderates. Und dann gab es auch noch was zu erzählen. Durch den Landrat. Die Veranstaltung wurde unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, Vertretern von kleinen und mittleren Unternehmen, der Landwirtschaft, Vereinen, Jugendlichen, öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Landrat Joachim Claus (CDU) berichtete in einem interessanten Vortrag über die Eindrücke und Erfahrungen vom Weltgipfel in Johannesburg, der im August 2002 – 10 Jahre nach Rio - stattfand...ausführlich im nnz-ArchivPartnerschaft bahnt sich an
Zum 60. Jahrestag der Befreiung der Stadt Antwerpen von der deutschen Besatzung fährt im September 2004 eine Delegation der Stadt Nordhausen nach Belgien. Das wurde heute beim einem Empfang der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke für eine Delegation aus Antwerpen im Nordhäuser Rathaus vereinbart. Gäste beim Treffen waren unter anderem Fachhochschul-Rektor Professor Christian Juckenack und Dr. Jens-Christian Wagner, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, sowie Stefan Masch, Vorstand des Vereines neue ebenen, der die belgischen Besucher bei ihrem Aufenthalt in Nordhausen betreut. Die Gäste aus Belgien, neben offiziellen Vertretern der Stadt Antwerpen auch Leopold Claessens, ein ehemaliger Häftling des KZ Mittelbau-Dora, wünschten sich trotz der schrecklichen Vergangenheit, die Nordhausen und Antwerpen verbinde, den gemeinsamen Blick in die Zukunft, wie der Antwerpener Stadtrat Philip Heylen sagte: Die V-Waffen, die im Nordhäuser Konzentrationslager `Dora´ produziert wurden, sind auf Antwerpen niedergegangen. Daran wollen wir mit einem Stein auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte erinnern. Doch andererseits sollten beide Städte gemeinsam in die Zukunft sehen. Dem soll das Treffen in Antwerpen dienen...ausführlich im nnz-ArchivStraßenbahn-Austausch
Eine Combino - Straßenbahn aus Nordhausen wird vom 29. Juni bis zum 7. Juli für Österreichs kleinsten Straßenbahnbetrieb in Gmunden unterwegs sein. Das hat jetzt Arndt Forberger, der Geschäftsführer der Stadtwerke Nordhausen, Verkehrs- und Stadtreinigungsbetrieb GmbH, angekündigt. Der Verein ‚Pro Gmundner Straßenbahn’ hat sich den ‚Combino’ für Gmunden geliehen, um auf Vorführ-Fahrten zu zeigen, welche Straßenbahnen künftig in Gmunden unterwegs sein werden, sagte Forberger. Der Gemeinderat von Gmunden habe im April beschlossen, das Straßenbahnnetz der Stadt komplett zu erneuern und auszubauen. Dafür würden auch neue Triebwagen angeschafft. Dieser Beschluss sei auch ein Erfolg des Vereines, der gegen die noch vor rund 10 Jahren diskutierten Schließung des gesamten Straßenbahnnetzes in Gmunden gekämpft habe...ausführlich im nnz-Archiv
