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Do, 12:23 Uhr
27.05.2004

Chancen im Netzwerk nutzen

Chancen im Netzwerk nutzen (Foto: nnz) Chancen im Netzwerk nutzen (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Seit April gibt es ein neues Gesetz zu erneuerbaren Energien. Das ist gut fürs Land, für Rohstoffressourcen. Es ist auch gut für Unternehmen, die sich damit beschäftigen. Ein solches gibt es in Nordhausen...


Das im Bundestag verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet u.a. eine Chance für die Landwirtschaft in Thüringen. Zu dieser Meinung kamen gestern Uta Hirseland, Regionalmanagerin des Landkreises Nordhausen, der Leiter der Arbeitsgruppe „Biogas“ beim Fachbeirat für Nachwachsende Rohstoffe (FbNR), Prof. Gerd Reiner Vollmer sowie CDU-Landtagsabgeordneter Egon Primas als Vorsitzender vom FbNR des Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt. Das Trio besuchte gestern die BTN Biotechnologie GmbH. Bei der Umstrukturierung des Agrarmarktes in der Folge der Globalisierung, sei es jetzt wichtig auch die Produkte der Landwirtschaft auf die Zukunftsfelder anzupassen. Die neuen Bundesländer hätten hier durch ihre größeren Bewirtschaftungsflächen einen klaren Vorteil gegenüber den alten Bundesländern, waren sich alle drei einig.

Um das hier vorhandene technische und wissenschaftliche Potential zu bündeln und für die Betriebe in der Region zugänglich zu machen, haben sich mehrere Unternehmen und Institutionen (z.B. Schachtbau Nordhausen GmbH, Fachhochschule, BTN Biotechnologie GmbH) zu einem „Netzwerk – Biogas“ zusammengeschlossen. Aus diesem Netzwerk wurden beim Bundesministerium für Bildung und Forschung aus der Förderinitiative „Interregionale Allianzen für die Märkte von morgen“ Mittel beantragt.

Als Projektleiter für die Durchführungsphase konnte Prof. Viktor Wesselek, von der FHN gewonnen werden. Mitte November 2004 wird an der Fachhochschule Nordhausen ein Innovationsforum zum Thema: „Komplexe Verfahren und Anlagen zur Nutzung regenerativer Ressourcen aus Biomasse“ stattfinden. Egon Primas führte aus, dass es in Thüringen bereits 39 Biogasanlagen zur Stromerzeugung gibt, weitere 15 sind in der Planung. „Wir müssen dafür Sorge tragen das die umweltfreundliche und wirtschaftliche Technologie auch in Nordthüringen ihre Akzeptanz findet und somit zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen nützlich ist“.

Am 9. Juni wird Volker Sklenar, Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, im Scheunenhof den Mitgliedern des Bauernverbandes die ganze Bandbreite der erneuerbaren Energien und die daraus resultierenden Chancen für die Thüringer Landwirtschaft vorstellen.

Thüringen hat, wie zum Beispiel in der nnz in den vergangenen Wochen mehrfach dargestellt, momentan den Spitzenplatz in Deutschland bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe inne. Die wirtschaftliche und umweltfreundliche Produktion von Strom aus Biomasse sowie Strom aus Deponie- oder Klärgas mit den damit verbundenen Arbeitsplätzen und Existenzsicherungen, sollte nicht nur in Südthüringen funktionieren, sondern auch im Interesse der Region als Chance, hier im Landkreis Nordhausen, verstanden werden.
Monique Schlegel
Autor: nnz

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