Do, 14:11 Uhr
18.06.2015
Rüdigsdorfer Schweiz wird Nationales Naturerbe
62 weitere Flächen in ganz Deutschland können zum Nationalen Naturerbe erklärt werden. Dies bestätigte der Haushaltsausschuss am Mittwoch. Darunter ist auch Rüdigsdorf, teilt der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund mit. Die Flächen wären damit vor Privatisierung geschützt...
Teile der Rüdigsdorfer Schweiz gelten künftig als Nationales Naturerbe. Das heißt: Diese Flächen, die dem Bund gehören, werden nicht privatisiert. Stattdessen werden sie der Natur zurückgegeben, teilt Grund mit. Die meisten der Flächen sind von großem Wert für die biologische Vielfalt in Deutschland.
Deutschlandweit geht es um 31.000 Hektar, so viel wie etwa drei Nationalparke. Damit sind nun rund 156.000 Hektar Bundesflächen dauerhaft für den Naturschutz gesichert.
Das Nationale Naturerbe wird nach Grunds Informationen den Ländern, Naturschutzverbänden und Stiftungen sowie der Deutschen Bundestiftung Umwelt zur dauerhaften Sicherung unentgeltlich angeboten. Auch der Bund wird sich an der langfristigen Pflege der Flächen beteiligen.
Dabei würde höchste Naturschutz-Anforderungen gelten:
Für den Naturschutz gelten diese Bundesflächen als Premium-Schutzgebiete, sagte Manfred Grund. Sie sind vergleichbar mit den Nationalparken, für die die Länder zuständig sind. Wir haben im Nationalen Naturerbe einen hohen Anteil an Naturschutzgebieten, FFH-Gebieten und Vogelschutzgebieten, sagte Grund. Künftig steht die Naturschutzpflege nicht im Spannungsfeld mit wirtschaftlichen Nutzungen. Das Besondere: Das Naturerbe ist einzig und allein der Natur gewidmet und den Menschen, die die Natur genießen wollen.
Für die einzelnen Flächen werden naturschutzfachliche Leitbilder entwickelt.
Autor: redTeile der Rüdigsdorfer Schweiz gelten künftig als Nationales Naturerbe. Das heißt: Diese Flächen, die dem Bund gehören, werden nicht privatisiert. Stattdessen werden sie der Natur zurückgegeben, teilt Grund mit. Die meisten der Flächen sind von großem Wert für die biologische Vielfalt in Deutschland.
Deutschlandweit geht es um 31.000 Hektar, so viel wie etwa drei Nationalparke. Damit sind nun rund 156.000 Hektar Bundesflächen dauerhaft für den Naturschutz gesichert.
Das Nationale Naturerbe wird nach Grunds Informationen den Ländern, Naturschutzverbänden und Stiftungen sowie der Deutschen Bundestiftung Umwelt zur dauerhaften Sicherung unentgeltlich angeboten. Auch der Bund wird sich an der langfristigen Pflege der Flächen beteiligen.
Dabei würde höchste Naturschutz-Anforderungen gelten:
- Für Wälder gilt: Bis auf Einzelfälle werden alle Waldflächen der natürlichen Entwicklung überlassen, also zu Wildnis.
- Moore, Auen und Gewässer werden generell naturnah entwickelt.
- Heidelandschaften bleiben erhalten, weil sie Lebensraum für seltene Pflanzen und eine große Anzahl bedrohter Tierarten bieten.
Für den Naturschutz gelten diese Bundesflächen als Premium-Schutzgebiete, sagte Manfred Grund. Sie sind vergleichbar mit den Nationalparken, für die die Länder zuständig sind. Wir haben im Nationalen Naturerbe einen hohen Anteil an Naturschutzgebieten, FFH-Gebieten und Vogelschutzgebieten, sagte Grund. Künftig steht die Naturschutzpflege nicht im Spannungsfeld mit wirtschaftlichen Nutzungen. Das Besondere: Das Naturerbe ist einzig und allein der Natur gewidmet und den Menschen, die die Natur genießen wollen.
Für die einzelnen Flächen werden naturschutzfachliche Leitbilder entwickelt.


