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Mi, 15:11 Uhr
10.06.2015

Und jetzt: Spielen!

Zum Tag der offenen Tür konnte man sich am Nordhäuser Familienzentrum über einen ganz besonderen Neuzugang freuen: im Garten des Hauses wurde ein großzügiger Kinderspielplatz eröffnet, der mit tatkräftiger Unterstützung von außerhalb aufgebaut werden konnte. Für Groß und Klein gab es natürlich noch mehr zu sehen und erleben...

Wenn es eine Gruppe Menschen gibt, die sich über alle Grenzen hinweg universell verständigen können, dann sind das spielende Kinder. Schön zu beobachten war das heute zum Sommerfest des Familienzentrums in der Alexander-Puschkin-Straße. Denn es waren Kinder aus verschiedenen Ländern und Kulturen, fast alle Flüchtlinge, die den neuen Spielplatz ohne große Umschweife als erste in Besitz nahmen.

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"Unser Verein soll bunt sein", das hat der Vorsitzende des Jugendsozialwerks, Andreas Weigel, seinen Mitarbeitern vor kurzem mit auf den Weg gegeben. Die vielfach beschworene Interkulturelle Öffnung soll im Verein gelebt werden und man solle sich auch in der Arbeit "den Gästen widmen", so Weigel.

Im Familienzentrum gehört die Maxime schon zum Alltag. Die Einrichtung, die 1992 mit nur einem Raum begann, hat heute vielfältige Aufgaben, erzählte Leiterin Vivien Grabe der nnz. "Wir machen alles", scherzte Grabe, "für viele sind wir zur Zentrale geworden. Man habe in den vergangenen Jahren mehr Leute erreichen können und sei als Helfer und Vermittler für jeden zugänglich, auch für die Neuankömmlinge. "Zu uns können immer alle kommen, es wird jeder gleich behandelt", sagte Grabe.

Andreas Weigel (rechts) und Herr Peterson von der Stiftung FamilienSinn eröffneten den neuen Spielplatz (Foto: Angelo Glashagel) Andreas Weigel (rechts) und Herr Peterson von der Stiftung FamilienSinn eröffneten den neuen Spielplatz (Foto: Angelo Glashagel)

Auch JuSoWe-Chef, Andreas Weigel, war voll des Lobes für das Team des Familienzentrums. "Es ist viel passiert hier im Haus", erzählte Weigel, "der Spielplatz ist nun das Tüpfelchen auf dem i". Sein Dank galt auch der Stiftung FamilienSinn. Mit 25.000 Euro hatte die Erfurter Stiftung den Bau des neuen Spielplatzes erst ermöglicht.

Man habe sich gefreut, in das Nordhäuser Haus investieren zu können, sagte Herr Peterson als Vertreter der Stiftung und wünschte viel Freude mit der neuen Anlage. Im weiteren Programm erhielt das Familienzentrum aber auch die Unterstützung anderer Partner, wie dem Kindergarten an der Uferstraße und der Hochschule Nordhausen.

Die Kinder hatten den neuen Spielplatz schon vor der offiziellen Eröffnung in Besitz genommen (Foto: Angelo Glashagel) Die Kinder hatten den neuen Spielplatz schon vor der offiziellen Eröffnung in Besitz genommen (Foto: Angelo Glashagel) Im Rahmen des interdisziplinären Projektes "Familie und Generationen im Mittelpunkt" übernahmen die Studierenden Susanne Schäfer, Franziska Fredemann, Christian Schablow und Denise Petsch einen Teil der Gestaltung des Festes. Neben Sackhüpfen, Bastelecke und Luftballontieren sollten drei kleine Theaterstücke den Höhepunkt des Programms bilden. Ein russisches, ein arabisches und ein deutsches Märchen haben die Studierenden dafür eingeprobt. Die alten Geschichten könnte man auch ohne Sprachkenntnisse gut verstehen, gerade im Puppentheater, erklärte die Theatergruppe.

Spielen ist eben universell. Über alle Grenzen hinweg.
Angelo Glashagel
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Tag der offenen Tür am Nordhäuser Familienzentrum (Foto: Angelo Glashagel)
Autor: red

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