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Mi, 12:01 Uhr
10.06.2015

Mitten im Leben, mitten im Ort

Mitte Oktober /November soll es bezugsfertig sein, das Senioren Wohn-und Pflegezentrum an der Geseniusstraße. Da ist sich Benno Wolfgang Ecker, Geschäftsführer des Internationalen Bildungs-und Sozialwerkes, sicher. Gestern stellte er im Ratssaal des Bürgerhauses das Projekt vor. Mitten im Ort, mitten im Leben, so der Leitgedanke...


Nordhausen. Vor recht zahlreichen Zuhörern skizzierte Ecker eine Einrichtung, in die einzuziehen für jeden Menschen eine Freude sein sollte, die einmal darauf aus irgendwelchen Gründen angewiesen wären. Die künftigen 74 Bewohner sollen sich rundum wohl fühlen.

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Komfortable und seniorengerechte Einzelzimmer. Jedes – 19,58 Quadratmeter groß - mit Bad/WC, das 4,52 Quadratmeter misst, erhält einen eigenen Balkon oder Terrasse. Eine individuelle Gestaltung mit eigenen Möbeln ist möglich.

Jeder Wohnbereich verfügt über ein Wellnessbad nebst Cafeteria. In jeder Etage findet sich eine Wohnbereichsküche, wo gemeinsam gebacken und gekocht werden kann. Das Auge erfreuen soll auch der Garten. Mit Bänken zum Verweilen, Grillhütte, Blumen-, Kräuter-, Hoch- und Sinnesbeeten. Gern können die Bewohner ihrem gärtnerischen Hobby nachgehen, sich um Blumen und Pflanzen kümmern.

Die medizinische Versorgung, hob der Geschäftsführer hervor, soll keine Wünsche offen lassen. Ganzheitliche und individuelle Pflege, Dauer-und Kurzzeitpflege. Zudem soll es Wohnangebote für demenzerkrankte Menschen gebe. Benno Wolfgang Ecker kam auch auf Freizeitgestaltung und Leistungsangebote des Hauses zu sprechen.

Es soll gesungen, musiziert und getanzt werden. Ausflüge in die Region bereichern das Programm. Die Einrichtung wird den Bewohnern bei Behördengängen beratend zur Seite stehen, Kontakte fördern, Gemeinschaften pflegen.

Das rundum schöne Bild, das zu malen sich der Geschäftsführer bemühte, könnte Flecken bekommen, wenn vom Preis die Rede ist. Ecker hielt sich bedeckt. Er richte sich nach dem Versorgungsaufwand und den Marktpreisen. Mit 400 bis über 2000 Euro/Monat müsse man rechnen, je nach Pflegestufe. Je höher sie ausfällt, je teurer.

Derzeit liegen 25 Anmeldungen vor. Leiterin Annett Tolle vom hiesigen Bildungs-und Sozialwerk in der Geseniusstraße 19, hofft auf weitere Bewerbungen. Auch auf qualifiziertes Personal. 50 bis 60 Personen sollen es werden. Telefon: 03631/434791, E-Mail: tolle@int-bsw.de

Das Internationale Bildungs-und Sozialwerk ist ein Verein, der überregional und international tätig ist, unterstrich gestern Vorsitzender Siegfried Renneke. Der Verein ist gemeinnütziger Träger von Einrichtungen zur Betreuung und Förderung von Menschen aller Altersstufen mit und ohne Beeinträchtigungen.

In Nordhausen erwarb er das ehemalige 11 000 Quadratmeter große und noch bis vor einem Jahr brach liegende Areal des ehemaligen Kraftverkehrs. Auf einer Teilfläche von 6100 Quadratmetern entsteht ein dreigeschossiger, teilweise unterkellerte massiver Flügelbau für etwa sieben Millionen Euro.
Kurt Frank
Autor: red

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