Nachgehakt: Wilde Wiese statt Spielplatz
Da ist kein Platz zum spielen und toben: wo am Schwalbenweg in Niedersalza eigentlich Kinder spielen sollten, wuchert derzeit Dornengestrüpp und Unkraut. Eine nnz-Leserin wollte wissen, warum das Areal zunehmend verwahrlost und die nnz hat bei der Stadtverwaltung nachgehakt...
Spielplatz am Schwalbenweg: wild wucherndes Wiesengrün statt spielender Kinder (Foto: privat)
Zuständig für die Pflege der Grünflächen wie auch der Spielplätze ist die Stadtverwaltung, genauer das Amt für Umwelt und Grünordnung.
Dessen Leiter, Steffen Meyer, sagte auf Anfrage der nnz: "Der Zustand des besagten Spielplatzes ist uns bekannt. Der Abstand der Pflegegänge muss auf Grund fehlender finanzieller und personeller Ressourcen derzeit gestreckt werden."
Auch in der Grünpflege macht sich die Sanierung des Haushalts bemerkbar, man beschränkt sich bei allen Grünanlagen, einschließlich der Spielplätze, auf die Verkehrssicherungspflicht, erfuhr die nnz weiter.
Spielplatz am Schwalbenweg: wild wucherndes Wiesengrün statt spielender Kinder (Foto: privat)
Dafür bitte man um Nachsicht, hieß es aus dem Rathaus, den Spielplatz am Schwalbenweg wolle man noch diese Woche mähen.
Angelo Glashagel
Autor: red
Kommentare
Zukunft
08.06.2015, 12:41 Uhr
Lang ist es her
Es gab da mal eine Zeit, da packten die Bewohner eines Wohngebietes an und mähten das Gras selbst. Heute denkt jeder nur an sich. Da lässt man das Unkraut wuchern. Statt aber den Rasenmäher selbst mal für die Kinder rauszuholen, wird an die Zeitung geschrieben.
Das ist einfacher.
Altstadtfan
08.06.2015, 13:31 Uhr
Genau so ist es !
Ich weiss nicht wie alt die nnz-Leserin ist , aber als ich jung war haben wir unser Wohngebiet selbst aufgewertet und haben auch das Gras gemäht oder die Hecke geschnitten .
Muss den immer nach dem Staat gerufen werden . Es ist sicher auch gut für Ihre Figur ein bisschen Gartenarbeit .
Flitzpiepe
08.06.2015, 13:35 Uhr
So einfach ist das nicht
mit einfach selber machen, wenn es die Stadt nicht macht.
Das ist dann nämlich streng genommen Sachbeschädigung.
Aber genauso mache ich das und mähe öffentliche Fläche.
Aber mal abgesehen davon. Muss jetzt jeder einen Aufschrei machen, wenn die Stadt irgendwas nicht mehr macht? Komisch dass dann aber sofort die Stadt springt und das Problem beseitigt.
Entweder ich habe das Geld nicht und es muss liegen bleiben oder die Ressourcen sind sowieso da und es wird wie immer gemacht.
Scheinbar läuft hier alles nur noch auf Zuruf. Und wer am lautesten schreit...
geloescht.20220913
08.06.2015, 13:36 Uhr
Nicht reden, machen!
Natürlich steht in aller erster Linie die Stadt in der Verantwortung. Die Zwänge, denen diverse Ämter und Behörden momentan unterliegen, sind auch hinlänglich bekannt.
Aber wem etwas an "seinen" Kindern liegt, der nimmt mal kurz selbst den (ganz bestimmt vorhandenen) Rasenmäher zur Hand und macht den Kleinen eine Freude. Soo groß ist das Areal nun wirklich nicht..
Boris Weißtal
08.06.2015, 14:55 Uhr
So dankt es manchmal die Stadt
Ein Freund von mir hat ein Grundstück, welches nicht ganz an den Straßenrand grenzt. Dazwischen ist ein Grünstreifen mit Rasen, der der Stadt gehört. Diesen Grünstreifen mäht und pflegt er seit Jahren, obwohl er ihm nicht gehört. Als er dann einmal Baumaterialien bestellte, stellte der Lieferant diese auf den Grünstreifen. Prompt erhielt er einen Gebührenbescheid von der Stadt wegen unerlaubter Sondernutzung für die wenigen Tage. Erst als er im Gegenzug von der Stadt verlangte den Rasenstreifen zukünftig selber zu pflegen, wurde der Gebührenbescheid zurückgenommen. Tja so kann es gehen...
Schwierig
Die Leute sind ja nicht mehr in der Lage ihre Hausordnung selber zu machen. Da muß ein Hausmeisterdienst kommen.
Allerdings ist auch die Zeit der von oben verordneten Subbotniks oder wie die Dinger hießen vorbei.
Aber was soll man von einer Stadt halten die zwar fleißig neu baut und dann die Wartungsarbeiten vernachlässigt.
Paradebeispiel ist die Wiedigsburghalle.
Flitzpiepe
08.06.2015, 15:46 Uhr
Wiedigsburghalle ist ein anderes Thema
Da ist der Landkreis gefragt und nicht die Stadt.
Bei der Halle liegt wohl eher das Problem bei der laienhaften Vertragsgestaltung mit dem Investor. Privat würde man sowas nie unterschreiben aber sobald es nicht die eigenen Millionen sind, ist es nicht so wichtig. Selbst das Landesverwaltungsamt hat diesem Vertrag zugestimmt und nun haben wir den Salat.
Emerson
08.06.2015, 17:06 Uhr
Nachgehakt
Das geht doch sicher aus Versicherungstechnischen Gründen schon nicht, dass die Leute aus dem Wohngebiet es selber machen. Wenn etwas passiert sind sie selber schuld. Es ist ja auch kein Wunder das kein Geld für die wichtigen Sachen da ist. Für Kinder und deren Einrichtungen, siehe JO JO oder Musikschule oder Kinderspielplätze, weil ja für die Flüchtlinge die sich hier breitmachen das Geld viel dringender gebraucht wird. Das sind ja auch alles die Spezialisten die laut Bundesregierung so dringend hier gebraucht werden. So schön ist Deutschland alles ist wichtiger nur für das eigene Volk ist nichts da.
Waldemar Ceckorr
08.06.2015, 17:49 Uhr
jeder aufschrei
wenn die stadt etwas nicht macht ist richtig. man muss die stadteliten ständig darauf stoßen, das es noch was anderes gibt als prunkbauten. heute keine spielplatzpflege, kaum noch winterdienst etc., wenn die stadt nichts mehr machen will, dann brauchen wir da auch keine führung, wozu auch. und solange für eigene bevölkerung nicht genug geld da ist, haben auch flüchtlinge hier nichts zu suchen, das ist eine freiwillige auf- bzw. ausgabe,
meint der waldi
@Flitzpiepe
Sie haben ja recht mit der Wiedigsburghalle. aber ob Stadt oder Kreis-das Thema ist das selbe.
Ich für meinen Teil würde eher freiwillig im Park Hohenrode arbeiten, als für Arbeiten für die ich eh schon bezahle.
Und hier auf andere (in diesem Fall echte oder Scheinasylanten) zu zeigen...
Wenn ich sehe, was bei uns für stinkefaule "Fachkräfte" vor den Aldiläden ihr letztes bißchen Verstand wegsaufen und dann auch noch so faul sind ihren leeren Frühstücksgoldbrand in den Müll zu werfen...
alterNeunordhäuser
08.06.2015, 18:38 Uhr
"was der Herr tut ist wohlgetan....."
kein Geld kein Haushalt - ich kann es nicht mehr hören.
Geld ist aber da, um die Zuwendungen an Bürgermeister etc. zu zahlen - wer plant so etwas bzw. plant überhaupt noch jemand im Gemäuer des Rathauses.
Ich möchte mal im Winter vor meinem Grundstück Schilder aufstellen - KEIN WINTERDIENST -
mal sehen was da passiert, da wird die Stadt kommen und von mir Geld kassieren.....
guugäl
08.06.2015, 18:57 Uhr
braune Perfidie
jetzt ist es soweit - nun sollen hilfsbedürftige Menschen in Lebensgefahr nicht aufgenommen werden weil auf einem deutschen Spielplatz das Gras ein paar Zentimeter zu lang ist... Was kommt als nächstes? Pro Zigarettenkippe auf dem Bürgersteig wird ein Asylant ausgewiesen? Leute geht´s noch? Hört endlich auf eure braune Gesinnung hinter dem Deckmäntelchen der Besorgnis zu verstecken es ist unerträglich, schämt euch!
@ emerson: Das Gelaber vom fehlenden Versicherungsschutz wird immer von denen verwendet, die auch sonst keine Ahnung haben. Niemand verliert seinen Kranken, oder Unfallversicherungsschutz, geschweige das Recht auf Lohnfortzahlung wenn er ehrenamtlich einen Rasen mäht
Aus die Maus
08.06.2015, 20:25 Uhr
@guugäl
Nicht braune Gesinnung sondern Deutsches Recht!
Erst informieren dann schreiben.
Franz100
08.06.2015, 20:33 Uhr
Da ist sie wieder, die Nazikeule...
Von Guugäl... Den Leuten steht es halt Oberkante Unterlippe.
Wenn die Stadt irgendwo ihre Bürger verläßt, nur noch sich um neue Prunkbauten ( relativer Begriff) kümmert, Jugendclubs werden geschlossen, für nichts ist mehr Geld da... Da reißen jetzt Anwohner alles raus, indem sie Rasen mähen sollen! Es geht ums Prinzip!
Pe_rle
08.06.2015, 21:34 Uhr
Spielplatz
wenn ich hier lese " selber machen" kann ich nur noch lachen
die Zeiten von selber machen sind glaub ich vorbei.
Nimmt die Stadt auf irgend etwas Rücksicht?? NEIN
Wenn ich im Winter die Straße nicht räume,steht das Ordnungsamt der Stadt vor meiner Tür.
Wenn ich in der Rautenstraße 2 Min länger parke hab ich ein Knöllchen.
Grundsteuer wird regelmäßig erhöht,Hundesteuer ist gestiegen,und wird sinnlos verpulvert.
Und da soll der normale Bürger noch seinen Rasenmäher nehmen,ich weiß nicht auf welchem Planeten so mancher Schreiber hier lebt.
Hätten Sie nicht so viel in Prunk investiert,wäre auch Geld für einen Kinderspielplatz da.
NDHler
08.06.2015, 22:25 Uhr
Da hat der Waldi aber zu kurz gedacht,
denn was haben die Flüchtlinge mit der Unfähigkeit einiger Kommunalpolitiken zu tun? Diesen Menschen muss geholfen werden, erst recht weil die halbe Welt an der Ursache des Flüchtlingsdramas mit Schuld hat!
guugäl
08.06.2015, 23:13 Uhr
wer wie Nazis redet muss auch benannt werden dürfen
@nomen est omen, äh ich meinte wyski:
Wenn ein deutsches und internationales Menschenrecht (Asyl) weniger wert sein sollte als ein kurz geschnittener Rasen, den ihr selber zu faul seid zu mähen, dann wandere ich aus. Das ist dann kein deutsches Recht mehr! Das war es aber mal und hat über 50 Millionen Menschen das Leben gekostet.
@Franz100: "Oberkante-Oberlippe"-?1? Was für ein Wohlstandsjammerer bis du denn, weil ein Rasen auf´m Spielplatz nicht gemäht wurde? Welche Ahnung hast du von der Not in der Welt? Einfach peinlich!
Klar bin ich auch gegen Asylmissbrauch, aber was hier pauschal gegen Ausländer im Allgemeinen geschrieben wird ist einfach braune Sauce im getarnten Bewegtheitsmodus.
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