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Di, 16:57 Uhr
25.05.2004

Voll(Gas)

Nordhausen (nnz). In Nordhausen kann man nicht nur Benzin, Super oder Diesel tanken, auch Erdgas ist möglich. Die erste und bislang einzige Erdganstankstelle befindet sich auf dem Gelände der Energieversorgung Nordhausen (EVN). Da wurden am Nachmittag auch die passenden Fahrzeuge übergeben.


Voll(Gas) (Foto: nnz) Voll(Gas) (Foto: nnz) Wenn die EVN schon den umweltfreundlichen Treibstoff anbietet, dann versteht es sich von selbst, dass auch die Fahrzeugflotte des Unternehmens mit Gas statt Flüssigkeit angetrieben wird. Bislang verfügten fünf Autos der EVN über einen Erdgasantrieb, heute sind weitere vier hinzugekommen, noch mal sechs sollen in diesem Jahr folgen. Es waren heute vier Opel Astra, die vom Autohaus Reisner an das Unternehmen übergeben wurden. Erdgasfahrzeuge haben ein geringeres Ozon- und Smogpotential, sie stoßen weder Rußpartikel noch Schwefel aus und bei der Betankung entstehen fast keine Emissionen, erläutert Christina Biller-Kählert von der EVN.

Doch der Hammer kommt eigentlich, wenn man nach dem Tanken und Bezahlen in die Geldbörse blickt. Da bleibt wesentlich mehr Geld übrig als beim herkömmlichen Befüllen. Allerdings muß man beim Erdgas ein bisschen umrechnen. Gibt es Benzin oder Diesel in flüssiger Form, so ist Erdgas nun mal ein Gas. Die nnz erklärt: Ein Kilogramm Erdgas kostet momentan rund 60 Cent. Rechnet man dieses Kilogramm auf einen Liter um, dann wären das 37,4 Cent je Liter. Das ist eine Ersparnis gegenüber den herkömmlichen Kraftstoffen von bis zu 70 Prozent.

Zur Zeit gibt es in Nordhausen nur auf dem EVN-Gelände eine Erdgas-Tanke. Die wird von 14 Fahrzeugen (außer EVN) genutzt, das sind rund 100 Betankungen im Monat. So gut, so schön – doch es gibt ein Problem: Betankt wird nur zu den Betriebszeiten an der Straße der Genossenschaften. Doch jetzt soll alles anders werden. Im kommenden Monat wird man bei Aral in Nordhausen auch Erdgas tanken können und das rund um die Uhr.

Vielleicht überlegt jetzt der eine oder andere nnz-Leser beim Kauf eines neuen Autos, sich einen Erdgasantrieb zu zulegen. Diese Anschaffung wird gefördert. Einmalig gibt es je Auto oder neu eingebauten Antrieb 150 Euro und die EVN legt für jedes neu zugelassene Fahrzeug mit Erdgasantrieb noch einmal 600 Kilogramm Erdgas kostenlos drauf. Damit können sie dann bis zu 11.000 Kilometer durchs Ländle rollen.
Autor: nnz

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