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So, 07:35 Uhr
23.05.2004

nnz-Rückspiegel: 23. April 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Antwort, Antwort, Klo, LGS und Deusa


Antwort aus Weimar
Sehr spät hat der Kreistag in diesem Jahr den Haushalt der Verwaltung beschlossen. Dann noch die Hürde der Genehmigung. Die Hürde befindet sich in Weimar und nennt sich Landesverwaltungsamt. Der Haushalt des Landkreises Nordhausen ist heute vom Landesverwaltungsamt genehmigt worden. Der Verwaltungshaushalt hat ein Gesamtvolumen von rund 76 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt sind Investitionen von rund 15 Millionen Euro vorgesehen. Für die investiven Ausgaben wurde dem Landkreis eine Kreditaufnahme in Höhe von 2,5 Millionen Euro genehmigt. „Die Kreditaufnahme ist moderat und wird für die Neubaumaßnahmen im Schulbereich verwendet“, erklärte der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv


nnz-Forum: Jugend fördern!
Die Jugend soll auch im Landkreis Nordhausen stärker als bisher gefördert werden. Dafür haben sich jetzt die Bündnis/Grünen aus gesprochen. Im Landkreis und in der Stadt Nordhausen melden sich immer häufiger qualifizierte Jugendliche zu Wort. Zuerst war es die Jugend für Dora, gefolgt von der Regelschule Sollstedt, die mit ihrer innovativen Schulpolitik positive Signale über Kreis- und Landesgrenzen sendete und zahlreiche Preise erhielt. Das sozio-kulturelle Projekt „neueebenen“ wurde von Studenten der Fachhochschule initiiert und wird sicher in der Zukunft in unserer Stadt an Bedeutung gewinnen.

Auch Schüler des Bleicheröder Gymnasiums haben sich eingemischt. Mit Interesse und Verantwortung, Neugier und Fachverstand haben sich die Schüler der konfliktbeladenen Goldenen Aue angenommen im Zusammenhang mit der Planung eines Industriegebietes. Sie machten deutlich, dass vor der Planung hätte diskutiert werden müssen. Alle sind sich in der Region einig, Nordhausen soll wieder ein attraktiver Industriestandort werden. Mit Industrieansiedlungen, die weder innovativ sind, noch nachhaltig Arbeitsplätze sichern, enorme Subventionssummen verschlingen und Kulturlandschaften zerstören werden sich die Bündnisgrünen niemals einverstanden erklären...ausführlich im nnz-Archiv


LGS- ein Riesen-Puzzle
Richtig Spaß macht den Verantwortlichen der LGS-GmbH zurzeit der routinemäßige Rundgang, bei dem Baufortschritt regelmäßig unter die Lupe genommen wird. Wie ein Puzzle ergänzen sich die unterschiedlichsten Arbeiten zu einem Gesamtbild, das nach dem Wettbewerb in kontinuierlichen Arbeitsschritten weiterentwickelt wurde. Pflanzflächen wachsen - endlich - nachdem zuvor der Hang in unterschiedliche Terrassen gegliedert wurde. Das Wegenetz, das den ganzen Petersberg dauerhaft erschließt, wächst auf den Terrassen zusammen. Wegestummel, die bis vor kurzem im Nichts endeten, finden Anschluss und stellen plötzlich sinnvolle Wegeverbindungen dar.

Große Obstbäume erwecken den Eindruck, als hätten sie schon immer an dieser Stelle gestanden. Staudenflächen werden kleinteilig gepflanzt und haben Zeit, sich bis zur Gartenschau zu entwickeln. Die ersten Bänke lassen einen ersten Eindruck von "Verweilen" entstehen. Kaum vorstellbar, da Staub und lärmende Geräusche momentan noch vorherrschen. Ganze Treppenverbindungen werden fertig gestellt. Neue Geländer erleichtern das Gehen auch für ältere Mitbürger. Stützmauern, noch vor Wochen vom Einsturz bedroht, strahlen in neuem Glanz. Und so wächst es weiter - das Puzzle, Steinchen um Steinchen bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 24.04.2004...ausführlich im nnz-Archiv


Insolvenzverschleppung bei Deusa?
Über der Deusa International in Bleicherode scheinen sich derzeit dunkle Wolken zusammen zu brauen. Es soll eine Anzeige wegen Konkursverschleppung bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sein. Jetzt aber wurde erst einmal die Ursache für den Brand ermittelt. Die Ursache für den Brand soll nach nnz-Informationen ein technischer Defekt gewesen sein. Wie die Polizei bestätigte, hätten dies die Untersuchungen von Experten des TÜV, des Landeskriminalamtes und der Nordhäuser Kripo ergeben. Auslöser soll ein Heizgerät gewesen sein, das auf dem dritten Boden des Verladeturms gestanden haben soll. Das Gerät aus holländischer Produktion sei nach Polizeiangaben vor rund einem Jahr dort installiert worden sein.

Eingang bestätigt
Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen, Dirk Germerodt, bestätigte gegenüber nnz den Eingang einer Anzeige wegen Insolvenzverschleppung. Die sei von einer Rechtsanwaltskanzlei im Auftrag eines Mandanten erstattet worden. Ob es sich dabei möglicherweise um einen Gläubiger handele, das wollte Germerodt nicht bestätigen...ausführlich im nnz-Archiv


Bau beginnt im Herbst
Im Herbst diesen Jahres soll in Nordhausen mit dem Bau eines WC in der Innenstadt begonnen werden. Die nnz hatte in dieser Woche erst von der Absage eine Klo-Neubaus in der Parkallee berichtet. m Herbst diesen Jahres wird nördlich der Arnoldstraße, in der Nähe des Kreuzungsbereiches und des Umweltmesscontainers, eine öffentliche Toilette gebaut. Das kündigte jetzt der städtische Bauamtsleiter, Jens Kohlhause, an. Damit habe man dem Wunsch des Seniorenbeirates entsprochen, besonders für die älteren Bürger und behinderten Menschen in diesem stark begangenen Bereich eine öffentliche Toilette zu errichten...ausführlich im nnz-Archiv


: Enttäuscht über Info-Politik
Die nnz berichtete in dieser Woche über Unstimmigkeiten hinsichtlich des Abrisses der ehemaligen Polizeidirektion. Während der Investor in einem nnz-Gespräch vom Abriß nach der Landesgartenschau ausging, will die Stadtverwaltung schon vorher loslegen. Dazu hat sich jetzt die Wohnungsbaugenossenschaft zu Wort gemeldet. it Verwunderung hat der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) zur Kenntnis genommen, dass nach Aussage des Bau- und Wirtschaftsdezernenten der Stadt Nordhausen, Dietrich Beyse (CDU), der Abriss des ehemaligen Polizeigebäudes und in diesem Zusammenhang auch die beiden angrenzenden Plattenbauten, bereits im Mai 2004 erfolgen soll. Dies steht im Widerspruch zu den mit dem Investor vor wenigen Tagen geführten Gespräch, in welchem der früheste Abrisstermin im vierten Quartal 2004 als real eingeschätzt wurde“, so der WBG-Vorstand gegenüber der nnz. Grund hierfür ist unter anderem die vorherige Modernisierung der WBG-Häuser Pferdemarkt 2 – 8 sowie Stolberger Straße 10 – 12, um die Mieter der Kranichstraße 1 und 2 mit attraktiven Ausweichwohnungen zu versorgen. Diese Maßnahmen sind voraussichtlich erst im dritten Quartal 2004 abgeschlossen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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