So, 21:30 Uhr
26.04.2015
Stimmen zur Wahl: "robustes Ergebnis" für die SPD
Kein Knock-Out in der ersten Runde. Das es in Sachen Landratsposten in die Stichwahl gehen würde, kam nicht unerwartet. Wie Sieger und Verlierer den ersten Wahlgang an diesem Abend einschätzen, hat die nnz in Erfahrung gebracht. Für die SPD war das Ergebnis ihres Kandidaten "Balsam für die Seele"...
Die erste Hürde ist genommen... (Foto: Angelo Glashagel)
Das sagte Sozialdemokrat René Kübler in der Geschäftsstelle der Nordhäuser SPD und damit lässt sich auch die Stimmung der Genossen an diesem Abend ganz gut umschreiben. 34 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme in diesem Wahlgang dem SPD Kandidaten Matthias Jendricke. Das sind immerhin 10 Prozent mehr Stimmen, als der nunmehr direkte Konkurrent Stefan Nüßle von der CDU auf sich vereinigen konnte. Ein "robustes Ergebnis", freute sich Kandidat Jendricke.
Nach der Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses bedankte sich der derzeitige Bürgermeister für die Hilfe seiner Genossen. Er habe, so Jendricke, in den letzten Wochen auf der Straße schon eine positive Resonanz auf seine Kandidatur gespürt. Den Leuten hätte vor allem gefallen, dass er nicht nur Verwaltungserfahrung mitbringe, sondern als Bürgermeister auch einen Blick von außen mit in das Amt bringen könne und als SPD-Landrat einen besseren Zugang zur Regierung in Erfurt herstellen könne. Die Region sollte sich da nicht abkoppeln lassen, meinte Jendricke.
Auf die SPD sei in der Vergangenheit oft eingeschlagen worden, so Jendricke weiter, das Ergebnis habe nun auch gezeigt, das der Wähler hierauf einen anderen Blick habe.
Dennoch werden die Genossen nicht voller Siegesgewissheit in die Stichwahl gehen. In den kommenden zwei Wochen sei die Mobilisierung der Wähler entscheidend, sagte Jendricke. Man wolle den Straßenwahlkampf fortführen, nicht aber mit härteren Bandagen kämpfen. "Man muss immer zusammenarbeiten können", sagte Jendricke, der im Falle eines Sieges Vorgesetzter seines jetzigen Konkurrenten Nüßle werden würde, "wir würden gemeinsam in diese Konstellation gehen und da muss man keinen Scherbenhaufen organisieren."
Angelo Glashagel
Autor: red
Die erste Hürde ist genommen... (Foto: Angelo Glashagel)
Das sagte Sozialdemokrat René Kübler in der Geschäftsstelle der Nordhäuser SPD und damit lässt sich auch die Stimmung der Genossen an diesem Abend ganz gut umschreiben. 34 Prozent der Wähler gaben ihre Stimme in diesem Wahlgang dem SPD Kandidaten Matthias Jendricke. Das sind immerhin 10 Prozent mehr Stimmen, als der nunmehr direkte Konkurrent Stefan Nüßle von der CDU auf sich vereinigen konnte. Ein "robustes Ergebnis", freute sich Kandidat Jendricke.
Nach der Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses bedankte sich der derzeitige Bürgermeister für die Hilfe seiner Genossen. Er habe, so Jendricke, in den letzten Wochen auf der Straße schon eine positive Resonanz auf seine Kandidatur gespürt. Den Leuten hätte vor allem gefallen, dass er nicht nur Verwaltungserfahrung mitbringe, sondern als Bürgermeister auch einen Blick von außen mit in das Amt bringen könne und als SPD-Landrat einen besseren Zugang zur Regierung in Erfurt herstellen könne. Die Region sollte sich da nicht abkoppeln lassen, meinte Jendricke.
Auf die SPD sei in der Vergangenheit oft eingeschlagen worden, so Jendricke weiter, das Ergebnis habe nun auch gezeigt, das der Wähler hierauf einen anderen Blick habe.
Dennoch werden die Genossen nicht voller Siegesgewissheit in die Stichwahl gehen. In den kommenden zwei Wochen sei die Mobilisierung der Wähler entscheidend, sagte Jendricke. Man wolle den Straßenwahlkampf fortführen, nicht aber mit härteren Bandagen kämpfen. "Man muss immer zusammenarbeiten können", sagte Jendricke, der im Falle eines Sieges Vorgesetzter seines jetzigen Konkurrenten Nüßle werden würde, "wir würden gemeinsam in diese Konstellation gehen und da muss man keinen Scherbenhaufen organisieren."
Angelo Glashagel

