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Fr, 10:50 Uhr
24.04.2015

Es war einmal eine alte Reichsstadt

Die Stadt während der Reformation und die Kirchen- und Schulgeschichte der Region - im Mai plant man im Tabakspeicher gleich eine ganze Reihe neuer Bücher vorzustellen, die sich mit der Geschichte des Südharzes beschäftigen...

Am Sonntag, dem 17. Mai, um 15 Uhr, lädt die Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, das Stadtarchiv und das Museum Tabakspeicher im Rahmen seiner Jubiläumsfeierlichkeiten zu einer ungewöhnlichen Buchvorstellung ein. Der Eintritt ist frei.

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Vorgestellt werden in Anwesenheit von Andreas Lesser als Stiftungsvorstand vier Neuerscheinungen, die Dank dem Engagement bekannter und jüngerer Bearbeiter und der Förderung der Lesser-Stiftung für die Erforschung der älteren Geschichte Nordhausens und der Region entstanden. So ein Aufsatzband von Dr. Peter Kuhlbrodt über die Nordhäuser „Alltagsgeschichte im Reformationsjahrhundert“ sowie zwei Bände mit zeitgeschichtlichen Aufzeichnungen des Dr. Conrad Fromann (1616-1706), erarbeitet von der jungen Archivarin Dörte Hein und Dr. Peter Kuhlbrodt.

Des Weiteren wird die Kirchen- und Schulgeschichte des friderizianischen Kolonistendorfes Friedrichsrode im Kyffhäuserkreis im 18.-20. Jahrhundert von Kurt Wiesemann (Berlin/Friedrichsrode) vorgestellt.

Neuerscheinungen zur Nordhäuser Geschichte werden im Tabakspeicher vorgestellt (Foto: Stadtarchiv Theilemann) Neuerscheinungen zur Nordhäuser Geschichte werden im Tabakspeicher vorgestellt (Foto: Stadtarchiv Theilemann)

Alle Bände wurden von der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung in ihrer bekannten Publikationsreihe finanziert und vom Verlag Veit Nordhausen bzw. vom Verlag Iffland Nordhausen in ansprechender Form herausgegeben. Sie sind im Buchhandel, den Verlagen oder direkt bei der Stiftung erhältlich.

„Weitere Publikationen der Stiftung, die vornehmlich auf Archivalien des Stadtarchivs Nordhausen basieren und überregional bedeutende Forschungsleistungen im Rahmen der Reformationsjubiläen bieten werden, sind bereits in Arbeit“, erklärt der Leiter des Stadtarchivs Dr. Wolfram Theilemann. Unter anderem werden diese Themen zur Münzgeschichte Nordhausens von 962 bis zum Ende der Reichsfreiheit 1802 und Beiträge zur Geschichte der St. Petri-Kirche Nordhausen bis 1945 beinhalten. Darüber hinaus sei auch die Edition des sogenannten „Rauhen Buchs“ mit Nordhäuser Urkundenabschriften aus dem 13.-16. Jahrhundert sowie zweier Bände sozial- und wirtschaftsgeschichtlich bedeutender Kirchenrechnungen der St. Blasii-Kirchengemeinde Nordhausen für 1649-1739 vorgesehen.
Autor: red

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