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Fr, 09:02 Uhr
24.04.2015

Bundesprogramm in Nordhausen

Schon im Oktober sicherte der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund (CDU) den Initiatoren für ein neues Förderprogramm für Langzeitarbeitslose seine Unterstützung zu. So wurden die Ideen aus Nordhausen mit nach Berlin genommen...

Blick in das Auditorium (Foto: KSB) Blick in das Auditorium (Foto: KSB)

Kurz darauf stellte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales ein neues Konzept zur nachhaltigen Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit vor. Unter anderem legt hier das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Programm für besonders arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose, die keine Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben auf.

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Primäres Ziel des Programmes soll sein, die soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Schwerpunkte liegen hier auf Leistungsbeziehern mit gesundheitlichen Einschränkungen sowie Menschen, die mit Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Bei letzteren erfahren nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst eine Förderung sondern auch die im Haushalt lebenden Kinder, die erfahren und vorgelebt bekommen, dass Beschäftigung eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt. Der Programmstart könnte bereits im Juli 2015 sein. Deutschlandweit soll 10.000 Menschen die Möglichkeit gegeben werden für 36 Monate einer sozialversichrungspflichtigen Tätigkeit nachzukommen.

Diese Schwerpunkte hatten auch schon Olaf Salomon (Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr), Dieter Köhler (Kreisverkehrswacht Nordhausen) sowie Andreas Meyer (Kreissportbund Nordhausen) auf dem Plan und entwickelten bereits im vergangenen Jahr ein Konzept zur Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen – nicht nur für den Sport oder die Verkehrssicherheit – sondern offen für alle Vereine. Unterstützung erfuhren diese stets von Hans-Georg Müller, dem Geschäftsführer der BIC Nordthüringen GmbH.

So fand am Donnerstag eine durch den Kreissportbund Nordhausen initiierte Versammlung statt. Eingeladen waren alle Bürgermeister des Landkreises sowie die Vereinsvorsitzenden der Sportvereine, welche bereits Erfahrungen mit Arbeitskräften des 2. Arbeitsmarktes sammeln konnten. Unter Anwesenheit von Heiko Röder, Geschäftsführer Jobcenter Landkreis Nordhausen sowie Dorothea Paulick, ebenfalls Jobcenter, stellte Geschäftsführer/Vereinsberater des KSB Andreas Meyer das Förderprogramm vor.

Heiko Röder betonte im Anschluss, dass die endgültige Förderrichtlinie erst im Mai erscheint. Im Anschluss kann das Jobcenter den Antrag für den Landkreis Nordhausen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales einreichen, welcher aufgrund der guten Vorarbeit der Initiatoren nur noch weniger Änderungen bedarf.
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
24.04.2015, 10:11 Uhr
Arbeitslos
wie viel langzeitarbeitslose (hartz4) haben wir, sieben millionen? davon bekommen jetzt 10 000 einen hilfsjob. so zum beispiel bei der (Kreisverkehrswacht Nordhausen und beim Kreissportbund Nordhausen).
zehntausend jobs für sieben millionen, wie werden die denn verteilt? entscheidet da ein los,oder müssen die kandidaten gegeneinander andreten? allein diese zahl 10 000 spiegelt die ganze ohnmacht des staates und seiner regierenden wieder, oder nicht? mit solchen maßnahmen unterstüzt der staat nicht die arbeitslosen, nein er schafft für die wirtschaft billige arbeitskräfte, zu gut deutsch die zwangsarbeit wird wieder eingeführt, oder?
ich kann mir gut vorstellen, das für den der es wagen sollte, so einen job abzulehnen, drastische stafen ausgesprochen werden, oder? noch eine gegenfrage, wie viele reguläre gut bezahlte arbeitsplätze, werden während dieser zeit abgebaut? ich wette, es werden mehr als 10 000 sein. aber darüber denken die damen und herren garnicht erst nach, oder doch?
Pe_rle
24.04.2015, 13:34 Uhr
Bundesdienst
nach dem man ja die 1€ Jobs abschaffen wollte,sind genau die selben Leute jetzt beim BFD (Bundesfreiwilligendienst) beschäftigt.
Bekommen etwas mehr Geld ,aber die Jobcenter können Ihre Zahlen weiter schönen.
Und die Programme sind so ausgelegt ,das keiner dieser Leute in die normale Arbeitslosigkeit fällt. Sie bekommen dann weiterhin Hartz4.
Welch eine Tolle Perspektive
Danke Herr Bundestagsabgeordneter Grund
Peter59
24.04.2015, 17:28 Uhr
Gute Idee- Arbeit muss sein.....
Das , was jetzt folgt, ist nicht verallgemeinerungswürdig, aber:
So einen Langzeitarbeitslosen kenne ich auch: Zitate: Immer , wenn ich eine Schaufel oder einen Besen sehe, bekomme ich Herzrasen"...... oder Zitat: "Wer arbeiten geht, ist doch blöd..." Das gibts auch, man hat sich eingerichtet im Sozialstaat. Es gibt aber auch andere Fälle, Dumpinglöhne unter Umgehung des Mindestlohnes,,,, siehe Grüne...... Und, wenn ich sehe , wie es in Nordhausen aussieht, gibt es genug Betätigungsfelder, Problem: Es will nur keiner machen... Müll auf öffentlichen Flächen, oder im Umkreis der Vermieter, besonders SWG, Abhilfe wird angemahnt, es passiert aber nichts...(Beispiel Umfeld Bergstraße) So entstehen Ghettos, das ist hoffentlich nicht gewollt....
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