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Do, 15:37 Uhr
16.04.2015

Wolfgang Jörgens nimmt Stellung

Die nnz hatte in einem Beitrag über neue Aktivitäten im kleinen Sophienhof berichtet. Dazu und zu einigen Kommentaren eine Reaktion von Wolfgang Jörgens in Ihrer nnz...


Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
sehr geehrte Frau Witzel,
der Beitrag zur Begehung durch die Mitglieder des Ortschaftsrates Ilfeld in Sophienhof ist treffend formuliert. Anerkennung.

Den anonymen Kommentarschreibern, "Rolands Schwert", "TED" und "Torhaus", möchte ich unter meinem Namen gern bei der Beantwortung der aufgeworfenen Fragen (?) behilflich sein.

Sehr geehrte anonyme Kommentarschreiber, Sie vermuten richtig, ich war stellvertretender Bürgermeister von Nordhausen (SED Mitglied), ich war der letzte HO-Direktor, ich habe nach der Wende bei einem Konzern gearbeitet und in dessen Auftrag zeitweilig in Brüssel zum Thema "FFH-Gebiete in Deutschland" gewirkt.

Ich bekenne mich dazu mich engagiert zu haben. So wird es auch bleiben, sofern es mir möglich ist. Ich werde auch weiter Leserbriefe schreiben. Warum? Weil ich aktiv an unserer Demokratie mitwirken werde. Und noch eins, sehr geehrte anonyme Kommentarschreiber, ich habe meine DDR Vergangenheit und meine Parteizugehörigkeit zur SED nie und Niemandem gegenüber geleugnet bzw. verschwiegen. Ich stehe dazu!

Im Gegensatz zu manch Anderen, die dem SED Regime mindestens so nahe standen wie ich, sich aber heute als sogenannte Verfolgte des Sozialismus etabliert haben. Und noch eins zu den "Preußen". Man hat mich mit dieser "Bewegung" in Verbindung gebracht. Ein Fehler von mir war, dass ich dazu damals geschwiegen habe, da es sich um eine rein private Angelegenheit handelte.

Im Ergebnis verlor ich meine Anstellung und eine ganze Reihe von Freunden. Das hat sehr geschmerzt. Aber, ich habe den Kopf oben gehalten und nicht resigniert, weil echte Freunde zu mir gehalten haben. Dafür bin ich noch heute dankbar. Nach dieser schmerzlichen Erfahrung habe ich als zeitweiliger Arbeitsloser nicht resigniert.

Ich bin für ein Transport- und Logistikunternehmen zweieinhalb Jahre, bis zum Renteneintritt, mit einem 40-Tonner-LKW zwischen Deutschland und England gependelt, um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen. So, sehr geehrte anonyme Kommentarschreiber, ich hoffe ich konnte Ihnen helfen.

Sie können sicher sein, ich werde mich weiter ehrenamtlich für die Gemeinde Harztor und meinen Wohnort Sophienhof engagieren.

Ich habe lange überlegt, ob ich auf anonyme Beiträge reagieren soll. Da ich nicht, wie in 2000 und zu anderen Gelegenheiten den selben Fehler des "Stillschweigens" machen möchte, habe ich mich jetzt zu einigen Kommentaren geäußert.
Wolfgang Jörgens

Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Autor: red

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Kommentare
HUKL
16.04.2015, 22:16 Uhr
Ich kenne andere "Wendehälse".......
Immer, wenn ich als durchschnittlicher „nnz“-Leser zu interessanten Themen aller Art eine höhere Anzahl von Kommentaren registriere, ist meinerseits meistens eine „Prüfung“ angesagt, um möglichst eine faire Bewertung durchführen zu können, welche Seite bei auftauchenden anderslautenden Bemerkungen Recht haben könnte!

Das passierte z.B. auch bei den am 15.04.2015 niedergeschriebenen Bemerkungen von Frau S. Witzel, die mit heller Begeisterung von verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten mehrerer Bürger /-innen unter der Überschrift:“Ortsbegehung in Sophienhof“ berichtete.

Den anonymen Beiträgen nach, musste es sich bei dem Vorsitzenden des Fördervereins Sophienhof um einen ausgesprochenen Wendehals aus „alten Zeiten“ gehandelt haben, weil sich bekanntlich nicht jeder von dieser Sorte westlicherseits „verdünnisieren“ konnte. Sein privater und beruflicher Werdegang war mir allerdings nicht bekannt.
Um so erstaunlicher las ich seine daraufhin folgende obenstehende, mir sehr ehrlich und offen vorkommende, Wortmeldung, wozu bestimmt nur wenige Leute, die in der Vergangenheit „der etwas anderen Seite“ Aufmerksamkeit schenkten, in der Lage gewesen wären! Schlimme Sachen konnte ich allerdings dabei nicht entdecken.

Danke, Frau Witzel für das Vorstellen der unermüdlichen ehrenamtlichen Helfer und Respekt für Sie, Herr Jörgens!
Bei der bevorstehenden Wahl sollten sich deshalb alle Bürger vorab genau informieren, dass sich unter den Kandidaten nur politisch „astreine“ Leute befinden, ehe der neue Landrat feststeht….
Hans Klemm
henry12
17.04.2015, 08:39 Uhr
Hut ab Herr Jörgens
Ich kenne keinen von beiden persönlich. Werde den Denunzianten noch Herrn Jörgens. Aber es ist das scheinbar
ewig gleiche Problem. "Passt" sich jemand nicht seiner Umwelt an, ist er ewig gestrig, rückwärts gewandt , nicht lernfähig und stur.

Im Gegenteil davon ist er ein Wendehals. Mit so einer inhaltslosen Diskussion wird von den wirklich gefährlichen Protagonisten in Politik und Wirtschaft abgelenkt. Oder ist Herrn Jörgens Engagement heute deshalb schlecht, weil er früher eine andere Anschauung hatte ?
Friderike
17.04.2015, 09:08 Uhr
Nicht unterkriegenlassen, Herr Jörgens!
So praktisch wie das Internet ist, so viele Nachteile, für manche Vorteile, bringt es mit sich! Jeder kann sich hier hinter irgendwelchen Nicknamen verstecken und auf Teufel komm raus auf den Anderen "einschlagen". Ist schon schlimm, was da so täglich abläuft! Seid doch alle froh, dass es auch noch Leute gibt die nicht nur an sich denken, sondern auch was für die Gesellschaft tun, ohne Hintergedanken und auf den eigenen Vorteil bedacht!

Leider werden wir nicht wissen, wer diese Personen sind und hier werden sie ja nun auch nicht nochmal Stellung beziehen, denn Klarnamen ist nichts für diese Spezis Kommentatoren!

Schade nur, dass die nnz nicht mal eine Liste veröffentlicht, damit man weiß wer sich so hinter einigen Pseudonymen versteckt, da würde sich so mancher mehr als wundern! Vorn herum "Lieb Kind" und "Gutfreund" und hier....

Kritik ist immer wichtig, aber man muß auch selbst was tun, erst dann ist Kritik zu akzeptieren. Besserwisser gibt es genug!

Also, Herr Jörgens gehen Sie weiter Ihren Weg, lassen Sie sich von diesem Kommentatoren nicht unterkriegen!

Friderike Meyer
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