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Do, 10:24 Uhr
16.04.2015

Mehr EU-Gelder für Naturschutz

Naturschutzprojekte wie das Rettungsnetz für die Wildkatze sollen in Thüringen künftig von besseren Förderbedingungen profitieren...


„Im Förderprogramm ‚Entwicklung von Natur und Landschaft‘, dem ENL, wollen wir die Mittelausstattung bis 2019 jährlich um eine Million Euro steigern. Zudem heben wir die Fördersätze und begrenzen den Verwaltungsaufwand für die Projektträger“, sagte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund heute in Behringen anlässlich des Projektabschlusses „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze – Biotopverbund entlang des Wildkatzenwegeplans zwischen Südharz und Thüringer Wald“ des Bund für Umwelt und Naturschutzes (BUND) Thüringen.

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Damit wird das erfolgreiche ENL-Programm in der neuen EU-Förderperiode mit einigen Verbesserungen fortgesetzt. Die Fördermittel kommen zu 75 Prozent aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung ländlicher Räume (ELER). Neu ab diesem Jahr sind Fördermöglichkeiten für die Stadtgebiete von Erfurt, Jena und Gera aus dem Fonds für Regionalentwicklung (EFRE). Der ENL-Regelfördersatz wird von 70 auf 80 Prozent angehoben, unter bestimmten Bedingungen kann er auf 100 Prozent steigen.

Für die Abrechnung der Projektverwaltung werden Pauschalen eingeführt. Die Bearbeitung der Projektanträge und ihre Bewilligung übernimmt künftig die Thüringer Aufbaubank. Die EU-Kommission muss die Thüringer ELER-Planungen allerdings noch abschließend bestätigen, bevor die Förderung beginnen kann.

„Das jahrzehntelange Engagement des BUND für die Wildkatze in Thüringen hat nicht nur ihren Lebensraum vergrößert, sondern auch zu ähnlichen Initiativen von Bund und anderen Ländern geführt. Dafür danke ich vor allem allen ehrenamtlichen Naturschützern. Ich hoffe, dass wir in Zukunft viele weitere engagierte Projekte fördern können“, sagte Ministerin Siegesmund.
Autor: red

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