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Fr, 09:24 Uhr
08.06.2001

Modelle sind ab heute zu besichtigen

Nordhausen/Weimar (nnz). Die 24 Architekten-Modelle zur Umgestaltung des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora bei Nordhausen sind ab Freitag in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Unter den Exponaten ist auch jenes Modell, das den Wettbewerb zur Neugestaltung der Gedenkstätte gewonnen hat.


Bis zum Jahr 2005 wird das Projekt eines Braunschweiger Architektenbüros in Mittelbau-Dora realisiert. Der Neubau des Lern- und Dokumentationszentrums wird rund drei Millionen Mark kosten. Mit der Umgestaltung soll Mittelbau-Dora zum wichtigsten deutschen Erinnerungsort für Zwangsarbeit von Häftlingen werden. Voraussichtlich ab 2004 soll sie die Geschichte von Mittelbau-Dora als Prototyp der Konzentrationslager der Rüstungsproduktion und der Verlagerung dieser Industrie unter Tage zeigen. Das ebenfalls neu gestaltete Lagergelände soll besser als bislang die geschichtlichen Ereignisse widerspiegeln.

Der Ausbau wurde möglich, nachdem die Bundesregierung die Gedenkstätte 1999 als Erinnerungsort von nationaler Bedeutung anerkannt und die Förderung für Mittelbau-Dora verdoppelt hatte. In diesem Jahr bekommt die Gedenkstätte 1,35 Millionen Mark vom Bund und noch einmal so viel vom Land. Damit wird Mittelbau-Dora genauso gefördert wie Buchenwald.

Das Lager Dora wurde 1943 zunächst als Außenlager von Buchenwald gegründet. 1944 wurde es selbstständiges Hauptlager mit rund 40 Außenlagern. Rund 60.000 Menschen wurden dort gefangen gehalten. 20.000 überlebten nicht. Die Ausstellung ist bis zum 1.Juli täglich, außer montags, von 10 Uhr bis 17 Uhr zu besichtigen.
Autor: nnz

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