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Mi, 14:52 Uhr
25.02.2015

30 Sparschweinchen sollen Glück bringen

Die Johanniter-Kindertagesstätte „Ilfelder Rappelkiste“ ruft alle Eltern, Großeltern, Firmen und Gewerbetreibenden auf, die Einrichtung bei der Neugestaltung ihres veralteten Außenspielbereichs zu unterstützen. Damit die Kinder im Sommer in ihrem neuen Garten spielen können, wird finanzielle und tatkräftige Hilfe dringend benötigt...

Geplant ist eine neue Plattenfläche, auf der sich die Mädchen und Jungen auch bei Regenwetter an der frischen Luft bewegen können. Außerdem soll ein Rundweg für Spielfahrzeuge entstehen, ein Zaun gebaut und eine blühende Hecke gepflanzt werden. Da die alten Spielgeräte aufgrund von Sicherheitsmängeln abgebaut werden mussten, wünschen sich die insgesamt 110 Kinder auch eine neue Vogelnestschaukel, ein Trampolin, einen großen Kletterturm sowie eine Federwippe.

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„Um als Kita auch zukünftig für Kinder und Eltern attraktiv zu sein, sind frische Ideen und neue Projekte notwendig. Für uns als Einrichtung bedeutet dies immer finanzielle und zeitliche Investitionen“, erklärt Kita-Leiterin Sabine Jentho. Organisatorisch und finanziell unterstützt wird die Einrichtung bereits von der Landgemeinde Harztor, die auch Initiator des Projekts ist. „Leider sind bei größeren Vorhaben wie diesen die Möglichkeiten begrenzt und es fehlt das nötige Kleingeld“, fügt die Kita-Leiterin hinzu.

Die kleinen Johanniter haben derzeit nur eine begrenzte Außenspielfläche. Sie sind sich einig: Die alten Äste müssen weg, neue Spielgeräte her!  (Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V./Anne-Katrin Windisch) Die kleinen Johanniter haben derzeit nur eine begrenzte Außenspielfläche. Sie sind sich einig: Die alten Äste müssen weg, neue Spielgeräte her! (Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V./Anne-Katrin Windisch)

Um die Anschaffungen dennoch in Auftrag geben zu können, hat sich der Elternbeirat eine tolle Spendenaktion einfallen lassen: In den ortsansässigen Bäckereien, Geschäften, Unternehmen, Arztpraxen und Physiotherapien haben die Eltern 30 rote Sparschweinchen verteilt, die man mit Euros füttern kann. Die Aktion läuft noch bis Anfang Mai. Gesponsert wurden die Schweinchen von der Kreissparkasse Nordhausen. „Wer kein Geld zum Spenden hat, kann auch gern bei der Neugestaltung unseres Gartens mit anpacken. Jede helfende Hand zählt!“, so Sabine Jentho.

Die Bauarbeiten für den neuen Außenbereich laufen bereits seit Januar. Im ersten Schritt hat die Ilfelder Baufirma Hartmut Sauermann einen Teil des Gartens kostenfrei mit einer Drainage versehen, sodass das Wasser bei Regenwetter besser abfließen kann. Aktuell kümmert sich der Bauhof der Landgemeinde Harztor um das Fällen der hohen Bäume und Entfernen von Wurzeln und Hecken.
Autor: red

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Kommentare
Franz100
25.02.2015, 18:04 Uhr
Traurig
daß für das angeblich höchste Gut , die Kinder, dermaßen auf " Betteltour" gegehen werden muß.
Das Engagement der Kita-Leitung und der Elternschaft in allen Ehren. Anders kommt wohl nicht nichts rum. Nochmal: Traurig!
Sind die Johanniter nicht im Dachverband der Diakonie?
Man sollte meinen, die Kirche hat Geld.
wunschlos
25.02.2015, 18:37 Uhr
Sparschweine....
Kleine rote Schweinchen sollen es richten?Wo soll man denn bitte noch spenden...Kita Plätze sind doch schon teuer genug,wer soll denn nun noch die Schweine füllen.Ich bin für Zwangsabgaben der besser verdienenden Eltern und für Zwangsarbeit für Arbeitslose.

Spaß bei Seite,es ist wirklich traurig,wenn man drüber nachdenkt,wo unser Staat hingekommen ist.Ich kenne den Garten noch von den Enkeln,die viel Spaß zwischen Bäumen und Sträuchern hatten,schade....der Anblick ist wirklich nur noch traurig.Vielleicht kommt ja noch die Finanzspritze von Oben!!! Denn Eltern ,Großeltern und ein paar Centspendende Bürger können das nicht schultern.
I.H.
25.02.2015, 19:11 Uhr
Furchtbar dieser Staat
Genau Franz100, es ist ein absolutes Armutszeugnis, dass sich Eltern von Kindern und die Kinder selbst sich engagieren und sich um ihre Belange kümmern. Es wäre doch viel schöner, wenn die auch noch Jammerkommentare verfassen würden. Schließlich ist der Staat für seine Drohnen verantwortlich. Ohne Staat geht gar nichts, stimmts Franz?
Franz100
25.02.2015, 20:44 Uhr
Welche Drohnen..,
Stxxxx ich verstehe Ihre Intension nicht! Ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt. Jedoch Ihr Beitrag verzerrt den Umstand!
I.H.
25.02.2015, 22:15 Uhr
Es überrascht mich nicht @Franz100,
dass Sie meine Intensionen nicht verstehen. Wer Initiative und Engagement von Eltern oder Kindern als "Betteltour" bezeichnet, hat überhaupt kein Interesse an den Intensionen anderer. Der benimmt sich wie eine ferngesteuerte Drohne . War das so verständlich genug oder wünschen Sie eine noch profanere Erklärung des Umstandes?
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