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Mi, 16:03 Uhr
25.02.2015

CDU: Wieninger widerspricht Rinke

Da braucht sich der Nordhäuser nicht wundern, wenn sich im altehrwürdigen Rathaus die Balken biegen. Dieser Auffassung zumindest ist die CDU im Nordhäuser Stadtrat...


Da behauptet Herr Wieninger der Haushalt von Nordhausen wäre es mit dem Antritt von Herrn Dr. Zeh in eine Schieflage geraten. Vielleicht glaubt Herr Wieninger ja selbst was er erzählt, der Bürger muss dies nicht.

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"Tatsächlich war es noch nie gut um den Haushalt dieser Stadt gestellt. Während in städtisches Eigentum wie Walkenrieder Hof, Waisenhaus, Krematorium, alle Feuerwehren und Brücken kein Geld investiert wurde, flossen im Kulturbereich selbst bei Haushaltssperrungen die Gelder wie Honig aus der Gemeindekasse. Die großen Probleme kamen erst mit dem Umbau der Flohburg und dem Bau des Bürgerhauses", so die Christdemokraten.

Während man den Stadträten erzählte, dass diese Gebäude bis zu 80 Prozent gefördert werden, stellte sich anschließend heraus, dass es sich dabei nur um die Rohbaumaßnahmen handelte. Das die geplanten Baukosten auch bei der Flohburg den Rahmen sprengten ging im Neubau der Bürgerhauses unter, so die CDU.

Man rühmt sich immer, dass der Kassenkredit unter Frau Rinke 2010/11 sogar auf Null stand, jedoch wurde damals zum Beispiel der Investitionskredit für das Bürgerhaus vorzeitig zweckentfremdet und damit der Kassenkredit ausgeglichen. Als die Abrechnungen der Firmen unter dem neuen Oberbürgermeister dann anstanden musste das Geld fließen, und dies höher als erwartet. Zudem wurde der schon Anfang 2012 mit einer Haushaltssperre versehene Haushalt im Februar mit einer überplanmäßigen Ausgabe von 200T€ für die Flohburg belastet.

"Im Gegensatz zu Herrn Wieninger erkannte die damalige Oberbürgermeisterin Frau Rinke rechtzeitig, dass der von ihrem Bürgermeister Jendricke aufgestellte Haushalt nicht schlüssig war und wies im Dezember 2011 darauf hin, dass eine Haushaltssperre folgt. Sie analysierte 2012 den Haushalt wie folgt: 'Der Schuldenstand beträgt zum Jahresende 2011 38,6 Millionen Euro. Um den Haushalt für die kommenden Jahre zu sichern müssen u.a. Aufgaben abgebaut bzw. gekürzt werden, mehr Konzentration auf Pflichtaufgaben. Die Gesellschaften in den Stadtwerken müssen zusammengelegt werden. Es sind keine neuen Investitionen mehr möglich. Damit werden Zins- und Tilgungsleistung reduziert! Keine neuen Projekte ohne Gegenüberstellung von Aufwand, Nutzen und Folgekosten'. Diese Analyse, war ehrlich, äußerte der Oberbürgermeister Dr. Zeh, darin liege auch die Stärke des Papiers. „Und deshalb ist sie auch eine gute und tragfähige Basis für die Haushaltsdiskussion.“

Ende 2012 war der Stand der Schulden bereits 40 Millionen Euro! Inzwischen habe man 2015, die Einnahmen, "die uns in den vom Finanzbürgermeister Jendricke erstellten Doppelhaushalt vorhergesagt wurden, fielen niedriger aus, dagegen lagen die Ausgaben bei weitem höher. Diese Rechenfehler (?) würden sich nun rächen.

Die CDU setzt weiterhin auf Gespräche! Der für 2015 aufgestellte ehrliche Haushalts-Planentwurf zeige, dass der Stadt zur Erfüllung ihrer Aufgaben jährlich rund 7,5 Millionen Euro jährlich fehlen. Hier sei eine kritische Haushaltskonsolidierung gefragt. Als Einsparmöglichkeit nur die Beantragung von Bedarfszuweisungen zu nennen sei für die CDU-Stadtratsfraktion nicht konstruktiv.
Autor: red

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Kommentare
Vincent
25.02.2015, 17:07 Uhr
Na da wollen wir mal bei der Wahrheit bleiben
Frau Rinke täuschte über die tatsächlichen Kosten ? Wer war denn gleich die Baudezernentin ?
NDHler
25.02.2015, 17:33 Uhr
Klasse @Vincent
Klarer Fall von Eigentor!
Gudrun1974
25.02.2015, 19:52 Uhr
Oh je, diesmal gibts nur ne Fünf für.die SPD-PR
Tadel, Herr Wieninger. Das war Mist mit Ihrer Attacke. Hab nachgeschlagen: Frau Rinke hat tatsöchlich vor ihrem Abgang gesagt, dass der Jendricke Haushaltslage desaströs ist und die Schulden bei knapp 40Millionen Euro lagen. Da müssen Sie beim nächsten Mal besser recherchieren.
Luftikus
25.02.2015, 22:06 Uhr
CDU trifft den Nagel auf den Kopf
Klasse Text von der CDU, wieder mal qualitativ weit über der SPD, die nie mit Fakten, statt dessen nur mit Behauptungen und Vorwürfen kommen.
Wie mein Vor-Kommentator schon schrieb, Zahlen und Fakten alles online abrufbar. Weiter so!
Hans Dittmar
25.02.2015, 22:28 Uhr
@Vincent erst recherchieren dann schreiben
Frau Rinke hat bereits im Jahr 2010 die Zuständigkeit von Frau Klaan stark eingeschnitten. Die war die Antwort von Frau Rinke, da der Stadtrat einen eigenen Vorsitzenden stellen wollte und nicht mehr die Oberbürgermeisterin als Vorsitzende wollte. Frau Rinke hatte seinerzeit verschiedene Baumaßnahmen in kulturellen und sozialen Bereichen wie Museen und Schulen der Zuständigkeit von Frau Dr. Klose unterstellt! Erst als das Kind im Brunnen lag wurde die Dezernentin wieder gerufen, aber bitte nicht vergessen - sie ging rechtzeitig nach Erfurt.
Erinnert sei hier auch noch einmal an den Untersuchungsausschuss der Kulturbibliothek. Vorwürfe in Richtung Frau Klaan waren da keine!

Das Eigentor wie es ndhler nennt, liegt da wohl bei der SPD!
Vincent
26.02.2015, 10:06 Uhr
Es kann nicht sein, was nicht sein darf Hans
Kann es nicht sein, dass bei den Bauvorhaben der letzten Jahre Frau Rinke und Frau Klaan und die Architekten und das Bauamt eng miteinander zusammen gearbeitet haben ? Das der Stadtrat mit seinen Ausschüssen informiert war. Das es nicht die Guten und die Bösen gibt, und das man auch einfach stolz sein kann, was da in unserer Stadt entstanden ist.

PS. Woher wissen Sie Hans Dietmar, was im sogenannten Untersuchungsausschuss festgestellt wurde, der war nach meinen Wissenstand nicht nur rechtswidrig sondern auch nicht öffentlich.
harz59
26.02.2015, 14:13 Uhr
Parteingerangel ?
Meines Erachtens geht es in den Berichten und Kommentaren nicht mehr richtig um die "Sache", es erscheint mir als Parteingerangel.
Jeder schiebt die Schuld auf den Anderen. Zum Schluss will es keiner gewesen sein.
Jeder Einzelne will es besser wissen, egal woher das Wissen auch kommt.
Ich habe immer gedacht (früher einmal), dass vom Volk gewählte Vertreter für das Volk arbeiten. Dass in einer Versammlung, Ausschuss u.s.w. Jeder seine freie Meinung äußern kann und nicht immer Alles von Allen ab genickt wird.
Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, will es mal wieder Keiner gewesen sein.
Diese Wortmeldungen, egal ob CDU,SPD, FDP, Linke, egal wer, deutet für mich nur an, dass man im Wahlkampf ist. Egal ob für Landrat oder kommende Wahlen.
Ich für meinen Teil, habe den Glauben und den Respekt unseren Politikern in Nordhausen gegenüber, leider verloren.
Als Nordhäuser fühle ich mich nur noch auf den Arm genommen und das Schlimmste, auch nicht für voll genommen! Der Bürgerwille ist nicht mehr gefragt!
andreas66
26.02.2015, 15:44 Uhr
Sehr gute Worte @harz59!
Was soll man denn nun machen. Die regierenden Parteien haben so mit ihren Grabenkämpfen zu tun, das sie keine Zeit haben, sich um das eigentliche Tagesgeschäft zu kümmern. Freilich wird jetzt vor der Wahl mehr gepoltert. Man brauch ja nun wieder die Stimmen der Wähler. Mir gehts genauso wie Ihnen, das mit den Arm und nicht für voll genommen. Die Politiker brauchten mal eine richtige Watschen. Bloß wie sieht sie aus. Nicht wählen? Irgendeiner setzt sich dann aber wieder mit jeder 10. Stimme der Wahlberechtitgten und darf Landrat werden. Es geht so weiter wie bisher. Wählen gehen, bloß wen? Sollte ich doch noch FDP-Wähler werden. Hätte ich nie gedacht. Die anderen Kandidaten gehen ja gar nicht. Wie sagt der Kaiser immer? Schaun wir mal!!!
Totofino
26.02.2015, 19:04 Uhr
Gartenschau
der erste Schuldenberg wurde zur Landesgartenschau angehäuft, dort wurden Zuschauerzahlen total fehlgeplant, obwohl man aus der Vorgängerveranstaltung in Pößnek hätte Lehren ziehen können, diese Stadt hatte ähnliche Probleme.

Nun ist natürlich im Rahmen der LGA viel in der Kernstadt passiert (auch wenn man sich über de Ausführung z.B. Verlauf der Strassenbahn Rautenstr. bestimmt streiten kann) aber die Stadt NDH hat sich mit ihrem Eigenanteil dabei verhoben. Der GF der LGA war übrigens Frau Klaan CDU und der OB Frau Rinke SPD. Beide Parteien waren also beteiligt und es sollte niemand von diesen beiden Parteien mit Steinen werfen. Die LGA war also der Grundstock für die Misere und es wurden danach noch einige Fehler gemacht, z.B. auch ein Industriegebiet angelegt, für das man gar keine Investoren hat. Das führt dazu, dass man jetzt krampfhaft nach Einnahmequellen sucht und z.B. einen Autohof bauen lasssen wollte, von einem Bauunternehmer(ausdrücklich Bauunternehmer nicht Investor !) der mittlerweile das 3. Mal insolvent ist und den man vorher nicht ausreichend geprüft hat, dort hat man sich verhalten wie 1990 als viele den Glücksrittern auf den Leim gegangen sind. So scheint es den "Fachleuten" der Stadt NDH bei vielen Projekten zu gehen, Siehe auch Fw Sundhausen.
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