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Di, 10:07 Uhr
24.02.2015

Rekordjahr für Thüringer Tourismus

Über neun Millionen Gäste übernachteten im vergangenen Jahr in Thüringens Herbergen und Campingplätzen. Für den Tourismus im Freistaat war 2014 ein Rekordjahr. Der Südharz mitsamt dem Kyffhäuserkreis profitierten deutlich vom positiven Trend, ins Eichsfeld zog es hingegen weniger Gäste...

Die Thüringer Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten und Campingplätze mit zehn und mehr Stellplätzen verzeichneten im Jahr 2014 ein Gäste- und Übernachtungsplus. Die Zahl der Gästeankünfte lag mit knapp 3,7 Millionen um 2,0 Prozent höher als 2013 und erreichte einen neuen Rekordwert. Auch die Zahl von 9,8 Millionen Übernachtungen (+ 3,0 Prozent) wurde in Thüringen bislang in einem Jahr noch nicht erreicht.
Aus dem Ausland kamen im Jahr 2014 248.000 Gäste in den Freistaat (+ 5,7 Prozent). Das waren 6,8 Prozent aller Gäste.

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Nach Herkunftsländern am stärksten vertreten waren dabei die Gäste aus den Niederlanden mit fast 42.000 Ankünften (+ 4,7 Prozent), gefolgt von den Gästen aus der Schweiz mit 20.000 Ankünften (+ 3,6 Prozent), Österreich mit 18.000 Ankünften (+ 0,4 Prozent) und Polen mit 14.000 Ankünften (+ 5,3 Prozent). Auch die Gästezahlen aus der Tschechischen Republik und Ungarn, den skandinavischen Ländern, aus China und Südkorea lassen auf ein gewachsenes Interesse an Thüringen und seinen Sehenswürdigkeiten schließen.

In sieben der zehn Thüringer Reisegebiete konnte im Jahr 2014 hinsichtlich der Gäste- und Übernachtungszahlen eine positive Bilanz gezogen werden. Deutliche Zuwächse erreichten dabei der Südharz und das Thüringer Vogtland. Einen überdurchschnittlichen Anstieg der Gästezahlen konnte das Thüringer Vogtland und das Reisegebiet Kyffhäuser verbuchen.

Die Zahl der Ankünfte im Südharz stieg um 8,5% auf 78.521. Die Zahl der Übernachtungen steigerte sich auf 191.736, ein Plus von 8,7%. Ihren Weg in den Kyffhäuser fanden 86.150 Personen - ein Plus von 2,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Übernachtungen stieg auf 309.701, was einen Zuwachs von 4,3% darstellt. Besucher des Kyffhäuserkreises blieben im Schnitt 3,6 Tage.

Das Reisegebiet „Übriges Thüringen“ (zu dem die Landkreise Sömmerda, Weimarer Land sowie der überwiegende Teil des Altenburger Landes gehören) hatte einen Anstieg der Gästezahlen aber bei den Übernachtungszahlen geringfügige Einbußen.
Die Thüringer Rhön und das Eichsfeld mussten hingegen Rückgänge bei den Gästeankünften und Übernachtungen in Kauf nehmen. Insgesamt verzeichnete das Eichsfeld 126.257 Ankünfte, ein Minus von 1,6%, und 365.290 Übernachtungen, ein Minus von 2,2%. Die durschnittliche Verweildauer Betrug hier 2,9 Tage.

Veränderung der Anzahl von Gästeankünften und Übernachtungen im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 2013 nach Reisegebieten (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik) Veränderung der Anzahl von Gästeankünften und Übernachtungen im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 2013 nach Reisegebieten (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)

Die etwa 63.000 Gästebetten, die im Jahr 2014 in den Thüringer Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten angeboten wurden, waren im Durchschnitt zu 39,5 Prozent ausgelastet. Zwischen den einzelnen Reisegebieten sind dabei deutliche Unterschiede zu beobachten. Die Spannbreite reicht von 47,8 Prozent (Saaleland) bis 28,2 Prozent (Südharz).

Im Monat Dezember 2014 stieg die Zahl der Gästeankünfte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,2 Prozent, die der Übernachtungen um 3,6 Prozent.
Autor: red

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Kommentare
Naturwächter
24.02.2015, 13:08 Uhr
Tourismus schafft Arbeitsplätze
Es spricht sich langsam rum: Der Südharz ist mit seiner schönen, vielfältigen und reichhaltigen Landschaft ein spannendes Tourismusziel. Dies verdankt er vor allem auch der einmaligen Gipskarstlandschaft. Bei der Zahl von 15419 Übernachtungen mehr in einem Jahr, ist für jeden nachvollziehbar wieviele Arbeitsplätze in der Region vom Tourismus abhängen und in Zukunft noch entstehen könnten. Ein Ausbau des Gipsabbaus im Südharz würde diese positive und nachhaltig wirkende Entwicklung stark gefärden. Herr Primas, Sie sind der Verhinderer. Mit Ihren Aussagen zum Gipsabbau in unserer Region verhindern Sie eine weitere positive Entwicklung des Tourismus. Das Eichsfeld mit seinen ihrer Meinung nach wunderbaren Gewerbeparks macht es vor: Die Übernachtungzahlen sind gesunken. Glückwunsch!
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