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Mo, 11:01 Uhr
23.02.2015

Salut und Cheers statt Prost

Im Jahr 2014 wurden von den Thüringer Brauereien 3,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik 2,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Vor allem in der Heimat wird weniger getrunken. Im Ausland erfreut sich Bier aus Thüringen hingegen wachsender Beliebtheit...

Das Gros verkauften die Thüringer Brauereien und Bierlager auf dem deutschen Binnenmarkt. Hier wurden mit 2,9 Millionen Hektolitern 84,4 Prozent des Bieres abgesetzt. Gegenüber dem Jahr 2013 musste ein Rückgang von 4,5 Prozent verzeichnet werden. Diese rückläufige Entwicklung zog sich durch alle Quartale. Der Inlandsabsatz war letztes Jahr so gering, wie zuvor nur in den Jahren vor 2001.

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Der Auslandsabsatz erlebte im Jahr 2014 jedoch wieder einen Aufschwung. 537 Tausend Hektoliter Bier wurden über die Bundesgrenzen hinaus verkauft, 13,3 Prozent mehr als im Jahr 2013. Der Anteil des Auslandsabsatzes am Thüringer Bierabsatz insgesamt stieg in den letzten Jahren beträchtlich. Wurden vor zehn Jahren knapp sieben Prozent des Bieres ins Ausland verkauft, so hat sich der Anteil im Jahr 2014 mit 15,5 Prozent mehr als verdoppelt.

Rückläufig ist dagegen weiterhin der Verkauf von Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen. Innerhalb der letzten fünf Jahre ist der Absatz durch Biermischungen in Thüringen um mehr als zwei Zehntel zurückgegangen. 198 Tausend Hektoliter Biermischungen wurden 2014 abgesetzt, 8,6 Prozent weniger als im Jahr 2013.

Die Angaben für Thüringen richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager). Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
23.02.2015, 11:31 Uhr
Dessen Lied ich sing, dessen Bier ich trink
Bei dieser Statistik muss man aber bedenken, dass die Zahl der Thüringer, welche sich im Exil befinden, weit höher liegt.
So kommt es dazu, dass die Mehrzahl der Thüringer sich eines Tages im Ausland aufhält und dort wenigstens über den Gerstensaft an das verlorene Gut erinnert werden möchten.
So kann es schon einmal vorkommen, dass das Thüringen Lied, in der Wüste Gobi und in der Sahara erhallt.
Dort wird sowieso wegen der örtlich bedingten hohen Temperaturen mehr getrunken.
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