So, 10:24 Uhr
22.02.2015
Die Freude zweier Teams
Da kam Freude auf – und dann gleich zwei Mal: Die C-Jugend-Handballerinnen des Nordhäuser SV setzten sich am Samstag vor heimischer Kulisse mit 37:11 (17:4) durch. Mit diesem Erfolg bleibt das Team von Trainer Alfons Jarmuszewski in der Landesliga weiterhin ungeschlagen...
Trotz der Niederlage hatte der ESV Lok Meiningen ebenfalls einen Grund zu feiern. Die Schützlinge von Trainer Mario Schmohl spielten engagiert auf, kämpften bis zum Schluss und belohnten sich mit elf Treffern. Das Ziel waren zehn, das elfte Tor mehr als eine schöne Zugabe. Die besten Werferinnen waren Sophia Goetze und Vanessa Michel, die neun und sieben Treffer für den NSV erzielten.
Aufgrund der Tatsache, dass die Gäste nur mit sieben Spielerinnen angereist waren, einigten sich beide Trainer im Vorfeld der Partie darauf, dass beide Teams jeweils aus fünf Feldspielern und einer Torhüterin besteht. Dagegen war die Auswechselbank beim NSV gut besetzt. Bis auf Kapitän Ella Krieß, Verletzung an der Wurfhand, und Lea Hoche standen ihm alle Spielerinnen zur Verfügung.
Die Partie hat mir die Chance gegeben, der zweiten Reihe viel Einsatzmöglichkeiten zu geben. Für die Mädchen ist es wichtig, die Laufwege untereinander zu kennen und im Torwurf mehr Sicherheit zu erlangen, sagte Jarmuszewski.
Zunächst war Emelie Heise im NSV-Gehäuse gefragt. Sie entschärfte in der ersten Szene des Spiels einen Ball des Gegners. In der zunächst sehr offensiv ausgerichteten Abwehr taten sich doch einige Lücken auf, so dass die Gäste zum Torwurf kamen, aber oftmals an der gut parierenden Emelie Heise scheiterten. Bei den jungen Nordhäuserinnen zeigten sich ungewohnte Schwächen im Zuspiel.
Wir haben uns zu viele Fang- und Zuspielfehler erlaubt. Das darf uns gegen Spitzenmannschaften nicht passieren, hatte Jarmuszewski beobachtet. Bestraft wurde die Fehler nicht. Die Gäste zeigten sich zwar sehr engagiert, aber nicht allzu präzise im Torabschluss. Anders der NSV, der insbesondere im schnellen Spiel nach vorn seine Stärken ausspielte und zum Torerfolg kam. Das Team von Jarmuszewski ging mit einer 17:4-Führung in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte wurden die Außen wie Melissa Titze gut in Szene gesetzt. Mit zwei schönen Treffern über Linksaußen erhöhte sie zum 22:4 und 23:5. Gut reagierte sie dann in der 40. Minute, als Larissa Förster an der ebenfalls gut parierenden Anne-Sophie Moser im Lok-Gehäuse scheiterte. Der Ball prallte ab und direkt vor die Füße von Melissa Titze, die ihn sich griff und zum 28:7 erhöhte. In den Schlussminuten konnte der NSV durch sein gefährliches Konterspiel den Abstand vergrößern. Erst war Sophia Goetze erfolgreich (32:8), dann traf Vanessa Michel zum 33:8 und dann schloss erneut Sophia Goetze einen Konter zum 34:8 erfolgreich ab. Die Gäste verkürzten durch einen verwandelten Strafwurf zum 34:9 und kämpften für ihr Ziel. Sie wollten zehn Treffer markieren. Das gelang ihnen in den Schlussminuten und mit der Schlusssirene sogar der elfte zum 37:11. Trotz der gesehenen Schwachstellen zeigte sich NSV-Trainer Jarmuszewski mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden.
Sandra Arm
NSV: Anny-Katharina Samel/Emelie Heise – Vanessa Michel (7), Sophia Goetze (9), Nele Steinhäuser (1), Nelly Frank (1), Sophie Schröder (4), Emma Langner (3), Larissa Förster (6), Sonja Zeaiter (2), Melissa Titze (4)
Autor: redTrotz der Niederlage hatte der ESV Lok Meiningen ebenfalls einen Grund zu feiern. Die Schützlinge von Trainer Mario Schmohl spielten engagiert auf, kämpften bis zum Schluss und belohnten sich mit elf Treffern. Das Ziel waren zehn, das elfte Tor mehr als eine schöne Zugabe. Die besten Werferinnen waren Sophia Goetze und Vanessa Michel, die neun und sieben Treffer für den NSV erzielten.
Aufgrund der Tatsache, dass die Gäste nur mit sieben Spielerinnen angereist waren, einigten sich beide Trainer im Vorfeld der Partie darauf, dass beide Teams jeweils aus fünf Feldspielern und einer Torhüterin besteht. Dagegen war die Auswechselbank beim NSV gut besetzt. Bis auf Kapitän Ella Krieß, Verletzung an der Wurfhand, und Lea Hoche standen ihm alle Spielerinnen zur Verfügung.
Die Partie hat mir die Chance gegeben, der zweiten Reihe viel Einsatzmöglichkeiten zu geben. Für die Mädchen ist es wichtig, die Laufwege untereinander zu kennen und im Torwurf mehr Sicherheit zu erlangen, sagte Jarmuszewski.
Zunächst war Emelie Heise im NSV-Gehäuse gefragt. Sie entschärfte in der ersten Szene des Spiels einen Ball des Gegners. In der zunächst sehr offensiv ausgerichteten Abwehr taten sich doch einige Lücken auf, so dass die Gäste zum Torwurf kamen, aber oftmals an der gut parierenden Emelie Heise scheiterten. Bei den jungen Nordhäuserinnen zeigten sich ungewohnte Schwächen im Zuspiel.
Wir haben uns zu viele Fang- und Zuspielfehler erlaubt. Das darf uns gegen Spitzenmannschaften nicht passieren, hatte Jarmuszewski beobachtet. Bestraft wurde die Fehler nicht. Die Gäste zeigten sich zwar sehr engagiert, aber nicht allzu präzise im Torabschluss. Anders der NSV, der insbesondere im schnellen Spiel nach vorn seine Stärken ausspielte und zum Torerfolg kam. Das Team von Jarmuszewski ging mit einer 17:4-Führung in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte wurden die Außen wie Melissa Titze gut in Szene gesetzt. Mit zwei schönen Treffern über Linksaußen erhöhte sie zum 22:4 und 23:5. Gut reagierte sie dann in der 40. Minute, als Larissa Förster an der ebenfalls gut parierenden Anne-Sophie Moser im Lok-Gehäuse scheiterte. Der Ball prallte ab und direkt vor die Füße von Melissa Titze, die ihn sich griff und zum 28:7 erhöhte. In den Schlussminuten konnte der NSV durch sein gefährliches Konterspiel den Abstand vergrößern. Erst war Sophia Goetze erfolgreich (32:8), dann traf Vanessa Michel zum 33:8 und dann schloss erneut Sophia Goetze einen Konter zum 34:8 erfolgreich ab. Die Gäste verkürzten durch einen verwandelten Strafwurf zum 34:9 und kämpften für ihr Ziel. Sie wollten zehn Treffer markieren. Das gelang ihnen in den Schlussminuten und mit der Schlusssirene sogar der elfte zum 37:11. Trotz der gesehenen Schwachstellen zeigte sich NSV-Trainer Jarmuszewski mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden.
Sandra Arm
NSV: Anny-Katharina Samel/Emelie Heise – Vanessa Michel (7), Sophia Goetze (9), Nele Steinhäuser (1), Nelly Frank (1), Sophie Schröder (4), Emma Langner (3), Larissa Förster (6), Sonja Zeaiter (2), Melissa Titze (4)









