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Do, 09:50 Uhr
19.02.2015

Zweite Runde entlang der B81

Im Rahmen einer zweiten groß angelegten Verkehrssicherungsmaßnahme an der B81 im Beretal wird demnächst eine halbseitige Sperrung erfolgen. Beginnend an der Eisfelder Talmühle bis hinauf zur Landesgrenze zeigt sich auch hier massives Eschentriebsterben...

„Doll Tree Trimmer“ im Einsatz (Foto: ThüringenForst) „Doll Tree Trimmer“ im Einsatz (Foto: ThüringenForst)

Ebenso weisen vereinzelte Bäume im unteren Stammbereich starke Beschädigungen durch im Hochwasser mitgeführtes Geröll und Eis auf.

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Besonders nahe am Berebachbett kommt es starken Gefährdungen des öffentlichen Straßenverkehrs. Diese müssen umgehend beseitigt werden. Es muss schnell gehandelt werden, da hier eine Sicherung unumgänglich ist. In diesem Arbeitsabschnitt sollen mit Hilfe der landeseigenen Verkehrssicherungsgruppe gefährliche und kranke Bäume entnommen werden. Dazu kommt die neue Spezialmaschine von ThüringenForst, der „Doll Tree Trimmer“, eine Art Autokran mit Fällkopf zum Einsatz.

Gefährliche Bäume können damit auch stehend entnommen werden, ohne am Straßenkörper Spuren zu hinterlassen. Die kranähnliche Konstruktion ist auf einem LKW montiert und kann Bäume in bis zu 24 Metern Höhe fixieren und abtrennen. Größere Bäume werden von der Maschine Stück für Stück abgetragen.

Beim Einsatz des Tree Trimmers entfallen somit aufwändige Seil- und Kletterarbeiten. Die unfallträchtige Arbeit kann somit auf ein Minimum heruntergefahren werden. Anschließend wird das anfallende Holz zum Aufbereitungsplatz in der Nähe verbracht und von dort durch eine aufwendige Logistikkette zu den örtlichen Abnehmern gefahren.

Der zweite Sanierungsabschnitt beginnt ab ca. 100 m nördlich der Eisfelder Talmühle. Bei der Baumschau zeigt sich auch Handlungsbedarf an der Bahnstrecke der Harzer Schmalspurbahn. Gefährdende Bestockung soll ebenfalls mit entnommen werden, um die Gleisanlage zu sichern. Eine genaue Prognose über die Länge der nötigen Verkehrssicherungsarbeiten ist aus der Sicht des Thüringer Forstamtes Bleicherode-Südharz derzeit nicht voraussagbar, da zahlreiche Umstände wie Witterung, Gefährdungspotential, technische sowie logistische Abläufe nicht immer kalkulierbar sind.
Autor: red

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