Mo, 16:00 Uhr
16.02.2015
Falscher Bischof auch in Thüringen unterwegs
Ein Ende vergangenen Jahres aus Brasilien ausgewiesener 66-jähriger Deutscher, der sich dort unter falschem Namen als ranghoher Geistlicher ausgegeben haben soll, reist nun in Deutschland mit der Bahn umher. Und durch Thüringen...
Der Mann hatte sich längere Zeit in dem südamerikanischen Land aufgehalten und war Ende letzten Jahres von den dortigen Behörden nach Deutschland ausgewiesen worden.
Allerdings "vergisst" er bei seinen Ausflügen mit der Bahn eine Fahrkarte zu lösen, was regelmäßig die Bundespolizei auf den Plan ruft. So geschehen auch am letzten Freitag als der falsche Bischof die Erfurter Bahn von Arnstadt nach Saalfeld ohne Fahrkarte nutzte.
Gegenüber dem Zugbegleiter gab er gar an, als Bischof keine Fahrkarte lösen zu müssen. Den Zugbegleiter indes konnte er damit nicht überzeugen, dieser alarmierte die Bundespolizei in Saalfeld. Auch die Beamten ließen sich vom Auftreten des Mannes nicht beeindrucken. Und selbst der Umstand, dass der 66-Jährige fünf Sprachen fließend sprach, nutzte ihm nichts.
Der Mann war bereits mehrfach wegen Amtsanmaßung sowie Missbrauch von Titeln und Berufsbezeichnungen in Erscheinung getreten. Hinzu kommt nun ein Strafverfahren wegen Betruges, dass die Bundespolizei gegen den 66-Jährigen einleitete.
Autor: redDer Mann hatte sich längere Zeit in dem südamerikanischen Land aufgehalten und war Ende letzten Jahres von den dortigen Behörden nach Deutschland ausgewiesen worden.
Allerdings "vergisst" er bei seinen Ausflügen mit der Bahn eine Fahrkarte zu lösen, was regelmäßig die Bundespolizei auf den Plan ruft. So geschehen auch am letzten Freitag als der falsche Bischof die Erfurter Bahn von Arnstadt nach Saalfeld ohne Fahrkarte nutzte.
Gegenüber dem Zugbegleiter gab er gar an, als Bischof keine Fahrkarte lösen zu müssen. Den Zugbegleiter indes konnte er damit nicht überzeugen, dieser alarmierte die Bundespolizei in Saalfeld. Auch die Beamten ließen sich vom Auftreten des Mannes nicht beeindrucken. Und selbst der Umstand, dass der 66-Jährige fünf Sprachen fließend sprach, nutzte ihm nichts.
Der Mann war bereits mehrfach wegen Amtsanmaßung sowie Missbrauch von Titeln und Berufsbezeichnungen in Erscheinung getreten. Hinzu kommt nun ein Strafverfahren wegen Betruges, dass die Bundespolizei gegen den 66-Jährigen einleitete.

