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Mo, 09:36 Uhr
16.02.2015

Fahrkarten bald nicht mehr gültig

Am 1. März treten Änderungen in den Tarifen und Tarifbestimmungen sowie Beförderungsbedingungen der Verkehrsbetriebe Nordhausen in Kraft.

Fahrkartend der Verkehrsbetriebe sind bald nicht mehr gültig (Foto: Verkehrsbetriebe Nordhausen) Fahrkartend der Verkehrsbetriebe sind bald nicht mehr gültig (Foto: Verkehrsbetriebe Nordhausen)

Kunden haben am 19. Februar in der Echte Nordhäuser Marktpassage (Erdgeschoss) von 9 Uhr bis 18 Uhr und am 26. Februar von 9 Uhr bis 18 Uhr in der Südharz-Galerie (1. Etage) noch die Möglichkeit, ihre zu viel gekauften und nicht entwerteten Tickets zurückzugeben.

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Einzelfahrscheine, Kinderfahrscheine, City-Tickets und 4-Fahrtenkarten können noch bis zum 28.03.2015 (innerhalb von 4 Wochen nach Tarifänderung) abgefahren werden. Wochen- und Monatskarten können letztmalig am 28.02.2015 entwertet werden und gelten entsprechend ihrer Laufzeit. Jahreskarten müssen vor dem 01.03.2015, spätestens am 28.02.2015 ihre Gültigkeit erlangt haben.

Nach Inkrafttreten der neuen Tarife zum 01.03.2015 sind die Rücknahme und der Umtausch alter Fahrscheine ausgeschlossen. Die Verkehrsbetriebe weisen ausdrücklich darauf hin, dass nur nicht entwertete Fahrscheine wie z. B. vollständige 4-Fahrten-Karten zurückgenommen werden. Weitere Informationen unter ( 03631 639-132 oder -133 sowie im Internet unter www.verkehrsbetriebe-nordhausen.de.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
16.02.2015, 10:08 Uhr
Was soll dieser Artikel sagen?
Dass in Zukunft keine Fahrkarten mehr auf Vorrat gekauft werden sollen, da man ja nicht mehr sicher ist, ob diese in naher Zukunft noch ihre Gültigkeit haben?
Wird dann ein Fahrgast mit dem Altticket angetroffen, wird bestimmt von Seiten der Verkehrsbetriebe keine Gnade zu erwarten sein und man darf dann das Schwarzfahrerticket lösen. (40,- Euro?)
Das Geld für die Fahrkarten auf Vorrat hat man aber schon einkassiert und investiert.
Aber durch den unermüdlichen Informationsfluss der NNZ Online, ist man schließlich vorgewarnt.
Da man in jüngster Zeit von Seiten der Behörden und Institutionen immer mehr davon ausgeht, dass jeder Bürger Zugang zum Internet hat, dürfte die Ausrede "Das habe ich nicht gewusst), wohl nicht mehr gelten?
Also dann, Fahrkarten nicht mehr auf Vorrat kaufen, sondern beim Fahrkartenautomaten in der Tram, oder beim Busfahrer, dann klappt es beim Letzteren ganz bestimmt auch mit dem Einhalten der Fahrzeiten, wenn sich eine Schlange beim Einstieg bildet.
Flitzpiepe
16.02.2015, 11:55 Uhr
Warum diesen Aufwand?
Warum kann man das nicht so machen, wie in anderen Kommunen?
Z.B. in Kassel hat ein gekaufter Fahrschein unbegrenzte Gültigkeit.
D.h. auch nach einer Preiserhöhung kann man mit vorher gekauften Fahrscheinen weiter fahren. Also ohne einen Umtausch.
Sicher wird es dann bei einer angekündigten Preiserhöhung noch einen erhöhten Kauf zum alten Preis geben. Aber wer macht das schon? Wer täglich fährt hat sowieso eine Jahreskarte.
altmeister
16.02.2015, 12:12 Uhr
Bezahlte Leistung
Soweit ich weiss, steht auf den Fahrscheinen kein Mindesthaltbarkeitsdatum, also ist da mit keinem Verfall zu rechnen.
Jeder Kunde, der sich einen solchen Fahrschein gekauft hat, ist im Besitz einer Berechtigung zur Inanspruchnahme einer gekauften Leistung. Es steht auch keine Pflicht der Einlösung innerhalb von und bis auf diesen Scheinen.
Wie in den Vorkommentaren zu lesen ist, hat das Unternehmen gern das Geld des Kunden genommen und kann damit arbeiten. Sozusagen ein Minikredit vom Kunden.
Außerdem, ich glaube nicht, dass sich der Aufwand durch Rückkauf und neuem Verkauf rechnet, da wäre es vernünftiger, die Fahrscheine gelten zu lassen.
Pe_rle
16.02.2015, 12:34 Uhr
STRABA
in NDH gehen eben alle Uhren anders.
Da wird man gezwungen seine 4er-Karte einfach sinnlos zu verfahren ,nur das die letzten 2 Fahrten nicht verfallen .
Kundenfreundlichkeit sieht anders
naja dann kann das Auto eben wieder ein paar Kilometer gefahren werden ,oder verfällt der getankte Sprit auch bald
Wolfi65
16.02.2015, 13:54 Uhr
Das Benzin oxydiert auch irgendwann
und wird unbrauchbar.
Dieser Vorgang dürfte wohl länger dauern, wie die nächste Fahrpreiserhöhung der Verkehrsbetriebe.
Also keine Angst vor Schimmel im Tank und dgl.
Ein bisschen 100 prozentigen Ethanol dazu und schon ist er wieder klopffest.
h3631
16.02.2015, 15:14 Uhr
Kommentare für die Katz,oder?
Alle Kommentare treffen zu 100% zu. Aber glaubt nicht das die Verkehrsbetriebe dazu was zu sagen haben. Also sind die Kommentare für die Katz oder sollte ich mich irren. Bin mal gespannt.
Franz Tabak
16.02.2015, 19:51 Uhr
Umtausch der Fahrkarten?
Wie kann man so viel Blödsinn verzapfen?

Bei den Stadtwerken wollen Fachkräfte sitzen, welche wohl unter anderem auch in Verwaltungsmanagement gebildet sein sollten. Der Aufwand, den dieser Umtausch verursacht, stelle ich mir weitaus höher vor als den Nutzen.

Ich gebe meinen Vorkommentator altmeister Recht: Die zahlenden Kunden haben dem Unternehmen eine art Kredit gegeben. (Wirtschaftskreislauf!)

Will man den Stadtwerken mal eine "auswischen", würde man sich jetzt mehrere Karten kaufen und diese dann umtauschen. Dann würden die Angestellten der Stadtwerke aber ganz schön ins Schwitzen kommen. Der Kunde holt sich somit seinen Kredit wieder und die Stadtwerke haben einen hohen Verwaltungsaufwand! (Buchhalterisch muss es erfasst werden!) Oder rechnen die Stadtwerke nicht damit, dass viele ihre alten Karten nicht umtauschen?

Da hätte ich doch eine sehr clevere Idee für die Stadtwerke: Warum drucken Sie nicht jeden Monat nicht mit einer anderen Farbe? Die könnten Sie dann immerwieder zurücktauschen, weil die Farbe nicht stimmt. Das wäre doch mal ein lukratives Geschäft, oder nicht?

Nebenfrage1: Wer vom Dorf kommt, muss also extra an diesen zwei Tagen (19. Februar oder 26. Februar) in die Stadt fahren nur um die Fahrscheine unzutauschen. Wer übernimmt die Kosten für die Fahrt? Oder hat man die Möglichkeit, den Umtausch auch per Post zu vollziehen? Wer übernimmt bei dieser Möglichkeit dann die Portokosten?

Nebenfrage2: Wer steckt das Geld ein für Karten, die nicht umgetauscht werden? Wenn man anständig wäre, müsste man das Geld einem Sozialfonds zuführen, aber wenn ich die vielen Artikel über die Stadtwerke lese, komme ich zu dem Schluß, dass sie ja selber BEDÜRFTIG sind, oder?
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