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So, 07:59 Uhr
15.02.2015

Nachruf auf Prof. Dr. Peter Bormann

Ein Leben für die Wissenschaft aus Liebe zur Natur und den Menschen – das war Peter Bormann. Geboren in Nordhausen, aufgewachsen am Rande der Stadt, schon als Schüler und später als Student immer unterwegs mit dem Fahrrad in der Region und schon früh weit darüber hinaus...

Bormann (rechts) im Park Hohenrode (Foto: privat) Bormann (rechts) im Park Hohenrode (Foto: privat)
Prof. Dr. Peter Bormann im Park-Cafe Hohenrode in Nordhausen anlässlich seines 75. Geburtstages im Frühjahr 2014

Mit dem Studium für Geophysik an der Universität Freiberg/Sa. legte er den Grundstock für seine lebenslange weltweite berufliche Tätigkeit als Erdbebenspezialist.

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Stationen seines Wirkens waren die seismische Station in Moxa bei Jena und später am geophysikalischen Institut in Potsdam. In den 70ger Jahren war er zwei Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter der UNO in New York.

Nach 1989 stand ihm die ganze Welt offen. Er organisierte jedes Jahr wissenschaftliche Seminare für Geophysik-Studenten aus aller Welt an allen Erdbeben-Brennpunkten dieser Erde. Seine erst kürzlich abgeschlossenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen liegen als Vermächtnis insbesondere für die junge Genration der Erdbebenforscher vor.

Am Humboldtgymnasium in Nordhausen hielt er zahlreiche faszinierende Lichtbildervorträge über die bekanntesten Vulkane dieser Erde, die er fast alle besucht hat.

Als Förderer und langjähriges Mitglied des Stiftungsrates des Park Hohenrode blieb er bis zuletzt in enger Verbindung mit seiner Heimatstadt. Er versäumte fast nie das jährlich stattfindende Straßenfest mit seinen Freunden aus der Kindheit am Salza-Graben.

Ein letzter Kartengruß (Foto: privat) Ein letzter Kartengruß (Foto: privat)

Am 11. Mai 2014 erfüllte sich sein Wunsch, seinen 75. Geburtstag mit seinen Freunden aus Potsdam, Weimar, Jena, Gera und Nordhausen im Park Hohenrode in Nordhausen zu feiern. Anfang Februar schickte er noch ein Foto an seine Freunde in Nordhausen aus der Ferne.

Am 11. Februar starb Prof. Dr. Peter Bormann in Brasilien.
Gisela Hartmann
Autor: red

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