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Do, 12:27 Uhr
12.02.2015

In schwierigem Umfeld behauptet

Die Thüringer Industrie hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erzielt. 2014 stiegen die Umsätze in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 504 Millionen Euro bzw. 1,8 Prozent auf 28,5 Milliarden Euro...


„Die heute vorgelegten Zahlen sind überaus erfreulich. Ein billiger Euro und der niedrige Ölpreis haben auch für die Thüringer Industrie wie ein kleines Konjunkturpaket gewirkt“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser.

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Diese positiven Faktoren würden die steigenden finanziellen Belastungen für die Unternehmen im Inland bislang noch überdecken. Ausufernde Bürokratie beim Mindestlohn, der Verlust von Fachkräften durch die Rente mit 63, Frauenquote, Unklarheiten bei der Energiepolitik oder auch fehlende Konzepte zur Verbesserung des Steuersystems ließen die Unzufriedenheit der Wirtschaft mit der heimischen Politik jedoch deutlich wachsen.

„Um die derzeit noch gute Entwicklung nicht zu gefährden, brauchen wir jetzt dringend einen Kurswechsel in Richtung Wachstum und Arbeitsplätze, anstelle immer neuer Regulierungen“, fordert der IHK-Chef. Die Stärkung des Standortes Deutschland und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit müssten ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.
Autor: red

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