Di, 18:18 Uhr
18.05.2004
Europa feiert in Nordhausen
Nordhausen (nnz). Zehn neue Länder gehören seit diesem Monat zur europäischen Union. Das ist ein Grund zum Feiern, besonders für junge Europäer. Über 8000 Schüler beteiligten sich an einem Wettbewerb der europäischen Akademie Arnstadt. Die Gewinner wurden heute in der Käthe-Kollwitz-Schule ausgezeichnet.
Europa feiert in Nordhausen (Foto: nnz)
Die Grundschule "Käthe Kollwitz" hat sich schon seit langem einen Namen als Europaschule gemacht. Seit diesem Schuljahr sind die Schüler der ehemaligen Regelschule Nord mit dabei. Gemeinsam feierten sie Europafest. Dafür wurden unter anderem Lieder und Tänze einstudiert, die heute für die prominenten Gäste erneut vorgeführt wurden.
Aus allen 16 Bundesländern nahmen Schüler am diesjährigen europäischen Wettbewerb teil. Nicht die Politik sollte im Vordergrund stehen, sondern Kunst und Sport. Zu diesem Thema konnten fast alle Kinder und Jugendlichen etwas beitragen. Sie gestalteten Collagen, Bilder, Skukpuren und andere Objekte.
Die 56 Preisträger, die heute ausgezeichnet wurden, mußten sich mit einer großen Konkurrenz stellen. 8784 Schüler aus 93 Schulen reichten Arbeiten ein. 1800 davon wurden von der Bundesjury begutachtet. 365 Prämien werden vergeben, davon gehen vier nach Nordthüringen. 52 weitere Schüler aus 19 Schulen erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk von Sponsoren.
Die Budnespreise gingen an Maria Fricke von der Grundschule Ellrich für ihr Bild vom Drachen im Gewitter, an Eva Wegner, die die Regelschule in Bischofferode besucht, für ihr Künstlerportrait, Franziska Anna Senger, ebenfalls aus Bischofferode, für ihr Bild "Entdeckungstour" und an Jennifer Reinert vom Kyffhäusergymnasium in Frankenhausen für ihr Sportstilleben.
Sozialminister Klaus Zeh, der dieser Ehrung beiwohnte, betonte, daß die jungen Menschen ein europäisches Bewußtsein entwickeln werden, wenn sie früh mit dem Thema in Kontakt kommen. Die Europäiche Union in ihrer neuen, größeren Ausdehnung sichere den Frieden und trage zur Bildung von Toleranz bei, so der Minister.
Die Werke der jungen Künstler konnten im Anschluß in der Turnhalle besichtigt werden. Außerdem gab es ein Buffet mit Speisen aus vielen europäischen Ländern.
Autor: wf
Europa feiert in Nordhausen (Foto: nnz)
Die Grundschule "Käthe Kollwitz" hat sich schon seit langem einen Namen als Europaschule gemacht. Seit diesem Schuljahr sind die Schüler der ehemaligen Regelschule Nord mit dabei. Gemeinsam feierten sie Europafest. Dafür wurden unter anderem Lieder und Tänze einstudiert, die heute für die prominenten Gäste erneut vorgeführt wurden. Aus allen 16 Bundesländern nahmen Schüler am diesjährigen europäischen Wettbewerb teil. Nicht die Politik sollte im Vordergrund stehen, sondern Kunst und Sport. Zu diesem Thema konnten fast alle Kinder und Jugendlichen etwas beitragen. Sie gestalteten Collagen, Bilder, Skukpuren und andere Objekte.
Die 56 Preisträger, die heute ausgezeichnet wurden, mußten sich mit einer großen Konkurrenz stellen. 8784 Schüler aus 93 Schulen reichten Arbeiten ein. 1800 davon wurden von der Bundesjury begutachtet. 365 Prämien werden vergeben, davon gehen vier nach Nordthüringen. 52 weitere Schüler aus 19 Schulen erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk von Sponsoren.
Die Budnespreise gingen an Maria Fricke von der Grundschule Ellrich für ihr Bild vom Drachen im Gewitter, an Eva Wegner, die die Regelschule in Bischofferode besucht, für ihr Künstlerportrait, Franziska Anna Senger, ebenfalls aus Bischofferode, für ihr Bild "Entdeckungstour" und an Jennifer Reinert vom Kyffhäusergymnasium in Frankenhausen für ihr Sportstilleben.
Sozialminister Klaus Zeh, der dieser Ehrung beiwohnte, betonte, daß die jungen Menschen ein europäisches Bewußtsein entwickeln werden, wenn sie früh mit dem Thema in Kontakt kommen. Die Europäiche Union in ihrer neuen, größeren Ausdehnung sichere den Frieden und trage zur Bildung von Toleranz bei, so der Minister.
Die Werke der jungen Künstler konnten im Anschluß in der Turnhalle besichtigt werden. Außerdem gab es ein Buffet mit Speisen aus vielen europäischen Ländern.

