Mi, 13:38 Uhr
30.05.2001
Wohnungsbau weiter rückläufig
Nordhausen (nnz/tls). Im ersten Quartal dieses Jahres wurden in Thüringen mit den bisher gemeldeten Baugenehmigungen bzw. Bauanzeigen 1.427 Wohnungen zum Bau frei gegeben. Das ist nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem 1. Vierteljahr des Vorjahres ein Rückgang um 33,8 Prozent. Ausführlich natürlich in Ihrer nnz.
Damit setzte sich die seit 1997 rückläufige Entwicklung fort.
Vier Fünftel der genehmigten Wohnungen entstehen in Neubauten. Im Wohnungsneubau hatten die Bauherren mit 1.097 Wohnungen 30,6 Prozent weniger eingeplant als von Januar bis März 2000. Die Anzahl der genehmigten Wohnungen in neuen Einfamilienhäusern ging um 34,3 Prozent auf 704 Wohnungen und in neuen Zweifamilienhäusern um 48,8 Prozent auf 128 Wohnungen zurück. Lediglich bei Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen wurde mit 265 Wohnungen das niedrige Niveau der ersten drei Monate des Vorjahres um fünf Wohnungen überschritten (+ 1,9 Prozent).
Die Anzahl der Baugenehmigungen, durch die Wohnungen im Rahmen von Um-, Aus- und Erweiterungsbauten an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging ebenfalls zurück. Hier wurden im 1. Vierteljahr mit 284 Wohnungen 44,5 Prozent weniger genehmigt als im Vorjahresberichtszeitraum. Auf Grund des hohen Leerstandes an Mietwohnungen vor allem in den größeren Städten Thüringens, der eingetretenen Marktsättigung und des Wegfalls der besonderen steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus in den neuen Bundesländern ist auch weiterhin mit einer geringeren Nachfrage nach Baugenehmigungen, vor allem für Wohnungen, zu rechnen.
Ausgehend von der dargestellten Situation auf dem Wohnungssektor können in nächster Zeit keine entscheidenden Impulse für die Auftragseingänge im Wohnungsbau in den Betrieben des Bauhauptgewerbes erwartet werden. So sank von Januar bis März 2001 die Zahl der Auftragseingänge im Wohnungsbau im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 32,0 Prozent.
Autor: nnzDamit setzte sich die seit 1997 rückläufige Entwicklung fort.
Vier Fünftel der genehmigten Wohnungen entstehen in Neubauten. Im Wohnungsneubau hatten die Bauherren mit 1.097 Wohnungen 30,6 Prozent weniger eingeplant als von Januar bis März 2000. Die Anzahl der genehmigten Wohnungen in neuen Einfamilienhäusern ging um 34,3 Prozent auf 704 Wohnungen und in neuen Zweifamilienhäusern um 48,8 Prozent auf 128 Wohnungen zurück. Lediglich bei Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen wurde mit 265 Wohnungen das niedrige Niveau der ersten drei Monate des Vorjahres um fünf Wohnungen überschritten (+ 1,9 Prozent).
Die Anzahl der Baugenehmigungen, durch die Wohnungen im Rahmen von Um-, Aus- und Erweiterungsbauten an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging ebenfalls zurück. Hier wurden im 1. Vierteljahr mit 284 Wohnungen 44,5 Prozent weniger genehmigt als im Vorjahresberichtszeitraum. Auf Grund des hohen Leerstandes an Mietwohnungen vor allem in den größeren Städten Thüringens, der eingetretenen Marktsättigung und des Wegfalls der besonderen steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus in den neuen Bundesländern ist auch weiterhin mit einer geringeren Nachfrage nach Baugenehmigungen, vor allem für Wohnungen, zu rechnen.
Ausgehend von der dargestellten Situation auf dem Wohnungssektor können in nächster Zeit keine entscheidenden Impulse für die Auftragseingänge im Wohnungsbau in den Betrieben des Bauhauptgewerbes erwartet werden. So sank von Januar bis März 2001 die Zahl der Auftragseingänge im Wohnungsbau im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 32,0 Prozent.

