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Sa, 09:37 Uhr
15.05.2004

Broschüre soll informieren

Nordhausen (nnz). Die Südharzstrecke von Nordhausen nach Northeim soll es wieder eine Informationsbroschüre geben. Über Gestaltung und Herausgabe ist ebenso diskutiert worden, wie über künftige Bauarbeiten.


In einem konstruktiven Gespräch haben in der zurückliegenden im Landratsamt Göttingen die LNVG, DB Regio, der ZVSN, der HVV und Vertreter der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" über die Gestaltung und Herausgabe einer Informationsbroschüre zur Südharzstrecke diskutiert. Erhebliche Vorarbeiten hierzu hat Torsten Bergmann, Lokführer aus Northeim und Mitarbeiter in der Initiative, geleistet. Sein Entwurf kann im Internet abgerufen werden.

Ergebnis: Anfang August soll eine kleine Broschüre über die Südharzstrecke, die Sollingbahn und die Westharzstrecke mit Hinweisen auf sehenswerte Städte, Bauwerke entlang der Strecke, Ausflugsmöglichkeiten sowie auf den Karstwanderweg im Südharz und den Weser-Radweg erscheinen. Auch auf direkt angebundene Buslinien soll hingewiesen werden. Die Broschüre soll auf Bahnhöfen in Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verteil werden und ist als "Einstieg" in die Beschäftigung mit den 3 Strecken und der sie umgebenden Landschaft gedacht.

Wenn möglich, soll die Herausgabe durch ein kleines "Event" begleitet werden. Höchste Eisenbahn hat hierzu ein Bahnhofsfest an einer frisch renovierten Station - zum Beispiel Herzberg - und eine Präsentation des für den Südharz vorgesehenen Nahverkehrstriebwagens LINT aus Salzgitter vorgeschlagen. Die Erarbeitung und Herausgabe der Broschüre wird von der Initiative unterstützt.

Weniger erfreulich sieht es derzeit bezüglich der geplanten Bauarbeiten im Südharz aus. Die Bundesmittel für den Streckenunterhalt sind entgegen Aussagen aus Berlin immer noch nicht freigegeben. Damit rücken die Arbeiten zwischen Herzberg und Osterode in immer weitere Ferne. Für diesen Fall kann auch das von der LNVG vorgestellte Fahrplankonzept nicht umgesetzt werden.

Die Hinhaltetaktik der Bundesregierung ist hierbei nicht mehr nachvollziehbar, denn es werden vermutlich erhebliche Baukapazitäten freigesetzt. Von den vorgesehenen 2,5 Milliarden Euro werden in diesem Jahr wohl schon nicht mehr alle abgerufen werden können.
Autor: nnz

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