Fr, 06:36 Uhr
14.05.2004
nnz-Rückspiegel: 14. Mai 2003
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Neue Struktur, Verdienstorden und Grenzgebiet
Nur noch vier Gemeinden?
Im Südharz macht man sich Gedanken und macht sich unbeliebt – in Nordhausen und Erfurt zum Beispiel. So soll es nach Vorstellungen des Ellricher Bürgermeisters künftig nur noch vier Einheitsgemeinden im Landkreis Nordhausen geben. Gerald Schröder hat das Spiel mit der Kommunalaufsicht des Landratsamtes satt. Es ging und geht um den Haushalt der Stadt Ellrich. Der sei aus Sicht der Aufsichtsbehörde nicht genehmigungsfähig, vor allem wegen der beabsichtigten Höhe der Kreditaufnahme. Gesetze kann man so oder so auslegen, die Kommunalaufsicht legte das Gesetz so aus und erteilte uns einen abschlägigen Bescheid, meinte Schröder im nnz-Gespräch. Aber die Ellricher haben erst mal einen Bescheid. Auf seiner Grundlage legten sie Widerspruch gegen selbigen beim Landesverwaltungsamt ein. Die Beamten in Weimar sind derzeit mit Arbeit überlastet und teilten der Südharz-Kommune mit, dass die Bearbeitung des Widerspruchs längere Zeit in Anspruch nehme. Was aber hat das alles mit einer Gebietsreform zu tun? Die Antwort ist einfach: Es ist das Geld, vor allem jenes, das nicht da ist...ausführlich im nnz-Archiv
Ausschuß bewegte sich im Grenzgebiet
Die Arbeit in den Ausschüssen des Kreistages muß nicht langweilig sein. So zum Beispiel im Umweltausschuß. Dessen Mitglieder wagten sich jetzt über die Grenze und besuchten dort ein Unternehmen, das sowohl in Thüringen als auch in Sachsen-Anhalt tätig ist. In der vergangenen Woche beriet der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten des Nordhäuser Kreistages in einer auswärtigen Sitzung. Die Mitglieder machten sich bei einem Besuch im Alten Stolberg kundig und ließen sich von Vertretern der Firma Knauf über den Fortgang der Renaturierung informieren. Als beispielgebend für die Rohstoffindustrie kann man die Tatsache bezeichnen, dass Knauf Rottleberode eine Forstwirtschaftsabteilung unterhält, die die Aufforstung und Renaturierung fachlich und technisch umsetzt. Die unterschiedlichen Phasen der Renaturierung konnten an der Krebsbachwand sehr eindrucksvoll dargestellt werden, so Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) gegenüber nnz. Im Anschluss fand die Beratung im Hotelrestaurant Kalkhütte statt. Hier nutzten die Mitglieder des Ausschusses die Gelegenheit, weitere Fragen an die Vertreter des Unternehmens, Forstingenieur Lars Kothe und Chefgeologe Dr. Jörg Zibell, zu stellen..ausführlich im nnz-Archiv
Verdienstorden für Nordhäuser
In der Landeshauptstadt ist gestern der Thüringer Verdienstorden verliehen worden. Mit dem Orden wurde auch ein Nordhäuser ausgezeichnet. Zahntechnikermeister Wolfgang Zierow nahm gestern aus den Händen von Ministerpräsident Bernhard Vogel die Auszeichnung entgegen. Seitens der Stadt Nordhausen nahm Dezernent Dietrich Beyse (CDU) an der Veranstaltung teil. Ministerpräsident Vogel sagte in seiner Laudatio: Wolfgang Zierow erlernte den Beruf eines Zahntechnikers und begann unmittelbar nach der Gesellenprüfung 1966 in Weimar im elterlichen zahntechnischen Labor zu arbeiten. Als Zahntechnikermeister übernahm er 1976 den väterlichen Betrieb Nordhäuser Dentallabor Zierow. Durch seine erfolgreiche Arbeit und sein berufliches Engagement erwarb er sich bei seinen Kollegen hohes Ansehen. 1987 wurde er zum Obermeister der Berufsgruppe Zahntechnik im damaligen Bezirk Erfurt ernannt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzNeue Struktur, Verdienstorden und Grenzgebiet
Nur noch vier Gemeinden?
Im Südharz macht man sich Gedanken und macht sich unbeliebt – in Nordhausen und Erfurt zum Beispiel. So soll es nach Vorstellungen des Ellricher Bürgermeisters künftig nur noch vier Einheitsgemeinden im Landkreis Nordhausen geben. Gerald Schröder hat das Spiel mit der Kommunalaufsicht des Landratsamtes satt. Es ging und geht um den Haushalt der Stadt Ellrich. Der sei aus Sicht der Aufsichtsbehörde nicht genehmigungsfähig, vor allem wegen der beabsichtigten Höhe der Kreditaufnahme. Gesetze kann man so oder so auslegen, die Kommunalaufsicht legte das Gesetz so aus und erteilte uns einen abschlägigen Bescheid, meinte Schröder im nnz-Gespräch. Aber die Ellricher haben erst mal einen Bescheid. Auf seiner Grundlage legten sie Widerspruch gegen selbigen beim Landesverwaltungsamt ein. Die Beamten in Weimar sind derzeit mit Arbeit überlastet und teilten der Südharz-Kommune mit, dass die Bearbeitung des Widerspruchs längere Zeit in Anspruch nehme. Was aber hat das alles mit einer Gebietsreform zu tun? Die Antwort ist einfach: Es ist das Geld, vor allem jenes, das nicht da ist...ausführlich im nnz-Archiv
Ausschuß bewegte sich im Grenzgebiet
Die Arbeit in den Ausschüssen des Kreistages muß nicht langweilig sein. So zum Beispiel im Umweltausschuß. Dessen Mitglieder wagten sich jetzt über die Grenze und besuchten dort ein Unternehmen, das sowohl in Thüringen als auch in Sachsen-Anhalt tätig ist. In der vergangenen Woche beriet der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten des Nordhäuser Kreistages in einer auswärtigen Sitzung. Die Mitglieder machten sich bei einem Besuch im Alten Stolberg kundig und ließen sich von Vertretern der Firma Knauf über den Fortgang der Renaturierung informieren. Als beispielgebend für die Rohstoffindustrie kann man die Tatsache bezeichnen, dass Knauf Rottleberode eine Forstwirtschaftsabteilung unterhält, die die Aufforstung und Renaturierung fachlich und technisch umsetzt. Die unterschiedlichen Phasen der Renaturierung konnten an der Krebsbachwand sehr eindrucksvoll dargestellt werden, so Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) gegenüber nnz. Im Anschluss fand die Beratung im Hotelrestaurant Kalkhütte statt. Hier nutzten die Mitglieder des Ausschusses die Gelegenheit, weitere Fragen an die Vertreter des Unternehmens, Forstingenieur Lars Kothe und Chefgeologe Dr. Jörg Zibell, zu stellen..ausführlich im nnz-ArchivVerdienstorden für Nordhäuser
In der Landeshauptstadt ist gestern der Thüringer Verdienstorden verliehen worden. Mit dem Orden wurde auch ein Nordhäuser ausgezeichnet. Zahntechnikermeister Wolfgang Zierow nahm gestern aus den Händen von Ministerpräsident Bernhard Vogel die Auszeichnung entgegen. Seitens der Stadt Nordhausen nahm Dezernent Dietrich Beyse (CDU) an der Veranstaltung teil. Ministerpräsident Vogel sagte in seiner Laudatio: Wolfgang Zierow erlernte den Beruf eines Zahntechnikers und begann unmittelbar nach der Gesellenprüfung 1966 in Weimar im elterlichen zahntechnischen Labor zu arbeiten. Als Zahntechnikermeister übernahm er 1976 den väterlichen Betrieb Nordhäuser Dentallabor Zierow. Durch seine erfolgreiche Arbeit und sein berufliches Engagement erwarb er sich bei seinen Kollegen hohes Ansehen. 1987 wurde er zum Obermeister der Berufsgruppe Zahntechnik im damaligen Bezirk Erfurt ernannt...ausführlich im nnz-Archiv
