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Do, 13:14 Uhr
11.12.2014

Vorweihnachtlicher Segen

Die Johanniter in Nordhausen haben jetzt 4.500 Euro von der Stadt Nordhausen erhalten. Der Grund: Die Hilfsorganisation fördere Vielfalt, Toleranz und Demokratie unter Kindern...

Fördermittel übergeben (Foto: JUH) Fördermittel übergeben (Foto: JUH)
Barbara Roesch, Solveig Thomas (ehrenamtliche Mitarbeiterin der Johanniter-Unfall-Hilfe, Entspannungstherapeutin und Initiatorin der Trommelgruppe), Frank Gerstenberger, Hannelore Haase

"Dieses Geld ist für uns ein vorweihnachtlicher Segen!“, bedankte sich Frank Gerstenberger, Kreisvorstand der Johanniter in Nordhausen im Rathaus bei Hannelore Haase, zweite hauptamtliche Beigeordnete in der Nordhäuser Stadtverwaltung, und Barbara Roesch vom Kulturamt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz Fördern – Kompetenz Stärken“ gewährt die Stadt dem Verein 4500 Euro.

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„Mit Hilfe der Fördermittel können wir noch in diesem Jahr zwei interessante, neue Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit starten. Die Vorbereitungen hierfür haben wir bereits getroffen – nun können wir mit der Umsetzung vor Ort beginnen!“, freut sich Frank Gerstenberger. Vom Gesamtbetrag in Höhe von 4500 Euro fließen 3500 Euro in ein Trommelprojekt für Kinder im Jugendtreff „Jojo“. Die restlichen 1000 Euro investieren die Johanniter in das Projekt „Jugendparlament“ an der Regelschule Niedersachswerfen.

Mit dem Trommelprojekt für 7- bis 12-Jährige fördern die Johanniter Stressabbau und Entspannung bei Kindern. Durch Spaß am Musizieren und Experimentieren werden Selbstbewusstsein, Verantwortungsgefühl und Teamfähigkeit gestärkt. Durch das Trommeln können ebenso Aggressionen abgebaut und Konzentration gefördert werden. Hintergrund dieses Projektes ist der zunehmende Schul- und Alltagsstress, der immer mehr Mädchen und Jungen belastet und psychische sowie physische Krankheiten verursacht. Für 3500 Euro können die Johanniter die notwendigen Trommeln beschaffen.

Unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ wendet sich das Jugendparlament an 13- bis 18-jährige Schüler und Schülerinnen der Regelschule Niedersachswerfen. Oberstes Ziel des Projekts sind die Demokratie- und Toleranzerziehung. Das Jugendparlament schafft eine Plattform, die den jungen Menschen Raum gibt, um sich für ihre eigenen Wünsche und Interessen einzusetzen. Die Jugendlichen sollen sich in einer kleinen Gruppe Fragen wie „Was fehlt den Schülern?“ oder „Wie können sich die Schüler in der Schule wohler fühlen?“ demokratisch stellen und gemeinsam etwas bewegen.
Autor: red

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