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Sa, 09:10 Uhr
06.12.2014

Kunsthaus abseits alter Pfade

Am Dienstag, locken bislang ungewohnte Klänge ins Kunsthaus. Gemeinsam mit dem Förderverein des Hauses lädt das Kunsthaus zum 4. Kammerkonzert in diesem Jahr ein. Dabei soll es allerdings weniger klassisch zu gehen, man will die ausgetretenen Pfade verlassen und das Experiment wagen...


Was mit einem Flötenquartett – fast klassisch zu nennen – begann, endet nun in der Vorweihnachtszeit mit Trommel und Vibraphon, dargeboten von Stefan Landes, der nicht nur virtuos diese Instrumente zum Klingen bringt, sondern auch mit Wort einführend und erklärend begleitet. Ständige Besucher des Kunsthauses und vor allem der Vernissagen wissen um die Experimentierfreudigkeit – ein auf dem Boden liegender Posaunist, moderner bis jazziger Gesang von Silke Gonska, passende Ballettchoreografien.

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Eine gewisse Fortführung findet man nun in der Kammerkonzertreihe. Nach dem letzten Konzert der drei Kontrabässe – bis heute immer wieder positiv bewertet und diskutiert – kommt nun der trommelnde, die Pauken schlagende und die Becken ertönen lassende Teil des Orchesters ins Kunsthaus.

Und wie man am Freitag den Medien zu entnehmen war, ist man dabei ‚voll im Trend‘, denn die Percussionisten der Staatskapelle in Weimar hatten mit drei musikalisch ähnlich gelagerten Kammermusikevents großen Erfolg und begeisterten mit „rhythmischer Präzision, klanglicher Vielfalt sowie Intensität der Darbietung“. Man muss also nicht über die Hainleite fahren – oft der Horizont aus Sicht unserer Landesregierung -, wenn man moderne Kammermusik hören möchte, sondern kann in der Vorweihnachtszeit sein musikalisches Spektrum auch in Nordhausen mit Percussion erweitern und vielleicht sich auch begeistern. Bislang waren die Kammerkonzerte immer ein Erfolg – und das Kunsthaus sowie der veranstaltende Förderverein sind sich auch dieses Mal sicher.

Wie schon letztens erwähnt, gibt es die Karten für das Konzert das um 19.30 Uhr stattfindet – fast müsste man sagen Restkarten – nur an der Theaterkasse. Auch in 2015 wird diese Reihe fortgeführt – sowohl klassisch als auch modern. Seien Sie eingeladen und bleiben Sie unserem Kunsthaus treu!
Dr. Wolfgang R. Pientka Vorsitzerder des Kunsthaus Meyenburg Förderverein
Autor: red

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