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Di, 10:41 Uhr
25.11.2014

30.000 Schmuggelzigaretten in raffiniertem Versteck

Vor einigen Tagen nahmen Zollfahnder in Hermsdorf einen weißrussischen Zigarettenlieferanten (37 Jahre) und seinen deutschen Abnehmer (32 Jahre) auf frischer Tat vorläufig fest...

Raffiniertes Versteck (Foto: Zoll)
Beide stehen im Verdacht, bislang mindestens 750.000 Stück unverzollte und unversteuerte Zigaretten aus Osteuropa eingeschmuggelt und in der Bundesrepublik gewinnbringend abgesetzt zu haben.

Zum Zeitpunkt ihrer vorläufigen Festnahmen waren beide gerade mit einer neuen Lieferung von rund 30.000 Stück Schmuggelzigaretten beschäftigt. Und diese Lieferung hatte der weißrussische Lieferant in seinem LKW ausgesprochen raffiniert versteckt und zwar in den beiden Radkästen und im Motorraum, nur erreichbar durch Abklappen des Führerhauses.

Nach der vorläufigen Festnahme der beiden Beschuldigten hatten die Zollfahnder und Kollegen einer Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Erfurt sowie der örtlichen Polizei auch noch geraume Zeit zu tun, um die Zigaretten aus dem Versteck zu bergen.

Das zuständige Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gera am Samstag Haftbefehl gegen beiden Beschuldigte. Die Ermittlungen dauern an.
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