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Fr, 14:19 Uhr
21.11.2014

400 Geschenke unter dem Wunschbaum

Die Aktion "Wunschbaum" geht in die zweite Runde. Gut 400 Kinder des Landkreises, deren Familien auch die kleineren Wünsche ihrer Sprößlinge nur schwer erfüllen können, dürfen sich dieses Jahr über ein Geschenk mehr unter dem Weihnachtsbaum freuen...

Es ist ein bisschen wie Wichteln für Fortgeschrittene in größerem Maßstab. Bei der Aktion "Wunschbaum" werden in sozialen Einrichtungen und Jugendhilfezentren Wunschzettel von Kindern gesammelt, die dann an andere Institutionen wie das Landratsamt, die Stadtverwaltung, das Südharzkrankenhaus und die Kreissparkasse (KSK) weitergegeben werden. Hier können schließlich die Mitarbeiter, aber auch Bürger und Kunden einen Wunschzettel mitnehmen.

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Die Geschenke, die sich im finanziellen Rahmen von 20 Euro bewegen sollen, werden dann unverpackt zu der Stelle gebracht, an der man den Wunschzettel vorgefunden hat. In der Lebenshilfe kommen schließlich alle Presente an, werden verpackt und an die Einrichtungen zurückgegeben, welche die Kinderwünsche gesammelt haben. Von dort aus gelangen sie schließlich an den Ort ihrer Bestimmung, in die Hände eines Kindes.

Die Idee stammt ursprünglich von der Stiftung Familiensinn und wurde im vergangenen Jahr vom Landratsamt aufgegriffen, erläuterte der zweite Beigeordnete des Landkreises, Stefan Nüßle, anlässlich der Vorstellung der diesjährigen Aktion. "Wir haben den Organisationsaufwand im vergangenen Jahr allerdings ein wenig unterschätzt", erzählte Nüßle, "deswegen haben damals lediglich fünf Einrichtungen an der Aktion teilgenommen. Dieses Jahr waren wir besser vorbereitet und konnten 17 Partner einbeziehen".

Ihre Häuser sind für die sammeln der Kinderwünsche zur Aktion "Wunschbaum" zuständig v.ln.r: Der Vorstandsvorsitze der Kreissparkasse Wolfgang Asche, die zweite Beigeordnete der Stadt Hannelore Haase und der zweite Beigeordnete des Landkreises Stefan Nüßle (Foto: Angelo Glashagel) Ihre Häuser sind für die sammeln der Kinderwünsche zur Aktion "Wunschbaum" zuständig v.ln.r: Der Vorstandsvorsitze der Kreissparkasse Wolfgang Asche, die zweite Beigeordnete der Stadt Hannelore Haase und der zweite Beigeordnete des Landkreises Stefan Nüßle (Foto: Angelo Glashagel)

Mit dabei sind vor allem Einrichtungen der sozialen Arbeit und der Jugendhilfe wie das Familienzentrum, der soziale Dienst des Jugendamtes, der Verein Schrankenlos, Projekte des Vereins Horizont oder auch das Jugendsozialwerk. Das die Wünsche am Ende auch erfüllt werden, liegt in der Hand anderer Partner. In der Stadtverwaltung und im Südharzkrankenhaus wird bei den Mitarbeitern um die Erfüllung der Kinderwünsche geworben werden, im Landratsamt und der Kreissparkasse können auch Kunden und Bürger Wunschzettel mitnehmen. Als Schirmherren der Aktion treten Oberbürgermeister Dr. Zeh und Landrätin Birgit Keller auf.

"Wir haben Wert darauf gelegt, das die "Aktion Wunschbaum" nicht nur in der Stadt Nordhausen stattfindet, sondern es mehrere Anlaufstellen im ganzen Landkreis gibt", sagte Marc Hesse, der die Aktion im Landratsamt koordiniert. So können ab kommenden Dienstag nicht nur in der Nordhäuser Zentrale der Sparkasse Wunschzettel abgeholt werden, sondern auch in den Außenstellen in Ellrich, Bleicherode und Heringen. Für jeden abgeholten Wunschzettel will die Kreissparkasse ebenfalls ein Geschenk bereitstellen, sodass allein durch die KSK ein Kontigent von 200 Wünschen erfüllt werden könnte.

Neben der guten Tat mache der "Wunschbaum" auch als pädagogisches Instrument Sinn, erläuterte Hesse, da in den jeweiligen Einrichtungen mit Eltern und Kinder sehr konkret über Weihnachten und das Wünschen gesprochen werden könnte. Wie die Institutionen den pädagogischen Teil der Aktion umsetzen, bliebe aber den Mitarbeitern vor Ort überlassen.

Wer einen Wunschzettel mit nach Hause nimmt, der hat bis zum 5. Dezember Zeit, das Geschenk bei der entsprechenden Anlaufstelle abzugeben. Bis zum 12. Dezember sollen die guten Gaben dann bei den einzelnen Einrichtungen eingegangen sein. Ob die Geschenke dann im Rahmen einer Gruppenveranstaltung überreicht werden, oder doch direkt der Familie übergeben werden, entscheiden wiederrum die Einrichtungen. In jedem Falle wird es einige Kinder geben, die sich dieses Jahr ganz besonders auf die Bescherung freuen werden.
Angelo Glashagel
Autor: red

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