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Mi, 09:09 Uhr
08.10.2014

Kulturlastenausgleich voll ausgeschöpft

Der neun Millionen Euro umfassende Kulturlastenausgleich des Landes wird in diesem Jahr wieder in vollem Umfang von den Kommunen ausgeschöpft. Auch Nordhausen und Sondershausen erhalten Unterstützung. Die ist allerdings an Bedingungen geknüpft...

Die 15 Städte sowie drei Landkreise können die Gelder nutzen, um kommunale Kulturprojekte aufrecht zu erhalten und zu fördern. Die Mittel werden bis Ende dieses Jahres vollständig vergeben.

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Thüringens Kulturminister Christoph Matschie erklärt: „Mit dem Kulturlastenausgleich unterstützt der Freistaat auch 2014 Städte und Landkreise, die sich in besonderem Maße für die Kultur engagieren. Diese Förderung hat sich bestens bewährt. Mit ihr konnten in den beteiligten Kommunen kulturelle Angebote unterstützt oder neu geschaffen werden. Das fördert die kulturelle Vielfalt vor Ort und den Ruf Thüringens als Kulturland.“

Um im Rahmen des Kulturlastenausgleichs zusätzliche Mittel für eigene Kulturvorhaben zu erhalten, muss eine Stadt oder ein Landkreis aufgrund einer besonderen kulturellen Verantwortung hohe Kulturausgaben haben. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie eine überregionale Kultureinrichtung tragen oder mitfinanzieren. Darüber hinaus müssen Gemeinden und Landkreise mindestens vier Prozent ihres Verwaltungshaushaltes für die Kulturförderung aufwenden. Pro Einwohner gerechnet, müssen Städte mindestens 50 Euro und Landkreise mindestens 20 Euro für Kultur ausgeben.

Weitere Voraussetzung für eine Förderung war ein bestätigter Kommunalhaushalt. Aufgrund ihrer angespannten Haushaltslage wurden für die Städte Eisenach, Gera, Sondershausen und Suhl Ausnahmen genehmigt. Dafür mussten die Kommunen ein gültiges Konzept zur Haushaltssicherungs vorlegen.

Die Stadt Nordhausen erhielt 589.517 € aus dem Kulturlastenausgleich, Sondershausen wurde mit 423.265 € unterstützt.
Autor: red

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