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Mo, 18:21 Uhr
06.10.2014

Wie weiter im AKS?

Sportlich läuft es momentan mehr als besser bei Wacker Nordhausen. Platz 1 in der Tabelle, was will man mehr? Man will mehr, ist aber auf Unterstützung angewiesen und da wird es schwierig...


"Wir haben unsere sportlichen Hausaufgaben erledigt", sagt ein nicht ganz unzufriedener Präsident Nico Kleofas. Aber ihn und die Wacker-Gemeinde drängt die Zeit. Neun Spieltage sind rum und das Minimum der städtischen Zusagen, der erste Mast für eine Flutlichtanlage, ist vielleicht auf einem Zeichenblatt zu sehen.

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Mehr können die Planer derzeit auch nicht machen, denn sie haben weder Geld für die Planungen, noch für die Errichtung einer solchen Anlage. Das wissen auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Albert-Kuntz-Sportpark", die bislang viermal beraten hat. Was aber wurde dabei erreicht? Neben der Vorstellung der Planungsunterlagen, der Einigkeit einer Sanierung über mehrere Jahre und der Anmeldung der Fördermittel ist nicht allzuviel passiert.

Das mag in der kommunalen Politik schon sehr viel sein, in der normalen Welt kann man damit nicht weit kommen. Denn, mal angenommen, es gibt bis zum Jahresende keinen beschlossenen und vor allem auch keinen genehmigten Haushalt, dann beginnt das Jahr 2015 mit einer vorläufigen Haushaltsführung. Zusätzliches Geld für den AKS ist da nicht drin.

Eine der in der AG diskutierten Varianten ist die der Suche nach einer alternativen Trägerschaft für den AKS. Das haben nnz-Informationen zufolge Andreas Wieninger und Matthias Jendricke im sozialdemokratischen und für den Sport in diesem Lande noch zuständigen Ministerium geklärt. Aus dem Taubert-Hause höre man denn auch, dass die Gründung einer Gesellschaft (GmbH) die sicherste Variante der künftigen Betreibung sei.

Allerdings muss diese Gesellschaft nicht gegründet werden, es gebe sie, hört man aus der SPD: die Neue Mitte GmbH. Doch die wolle das Stadtoberhaupt am liebsten abwickeln, in die Stadtwerke aufgehen lassen. Genossen vermuten dabei ausschließlich politisches Machtkalkül gegen Matthias Jendricke, denn der ist Geschäftsführer der GmbH. Nach Ansicht von Teilen der SPD-Stadtratsfraktion werde mit der Überführung des AKS in die Neue Mitte sogar deren Gesellschaftszweck erfüllt.

Hinter diversen verschlossenen Türen wird auch schon mal über eine EVN-Arena nachgedacht. Das regionale Energieunternehmen könne den AKS übernehmen und kräftig investieren. Mit der Frage schon einmal von der nnz konfrontiert, winken die beiden Geschäftsführer Hans-Peter Dörflinger und Rolf Göppel energisch ab.

Schließlich muss man wissen, dass ein Engagement des Energieversorgers mehrere politische Defizilitäten mit sich bringen würde. Erstens müsste der zweite Gesellschafter gefragt werden und zweitens würde ein solches Engagement den Gewinn der EVN mindern. Der ist seit einigen Jahren - so wie in vielen Positionspapieren der Holding prognostiziert - rückläufig. Der zweite Gesellschafter, die TEAG, würde sich vermutlich nicht verwehren können, ist sie doch seit Jahren Hauptsponsor eines rot-weißen Fußballvereins in Thüringen, der nur eine Klasse über den Nordhäusern kickt.

Nico Kleofas drückt auf's Tempo, er benötigt Entscheidungen. Unvorstellbar nicht nur für Fußballfans in und um Nordhausen herum, dass in der nächsten Saison die Heimspiele von Wacker Nordhausen in der Regionalliga außerhalb von Nordhausen stattfinden müssen, weil es nicht genügend Licht im AKS gibt.

Druck aber können auch wir alle mache, die den Fußballsport in der Rolandstadt lieben. Gehen wir zu den Heimspielen in den AKS, zeigen wir durch unser Interesse an diesem Verein der Politik was "Phase" ist. Vor Jahren hatte das beim Theater auch funktioniert. Die 800 Zuschauer gegen Neustrelitz waren ein Anfang. Was möglich ist, das zeigte Bautzen am vergangenen Freitag. Da kamen mehr als 2.100 Fans und sahen ein hochklassiges Spiel. Bei Flutlicht.

Bei Jena in zwei Woche dürfte diese Zuschauerzahl die Untergrenze sein, zumal die Anstoßzeit um eine Stunde auf 12.30 Uhr vorverlegt wurde. Da braucht man zur Ausleuchtung des Spielfeldes garantiert kein künstliches Licht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
NDHler
06.10.2014, 19:14 Uhr
Ich habe gehört
Das auf dem Gelände des AKS eine neue Bibliothek und ein Lutherdenkmal entstehen sollen! Beides soll mit einer Flutlichtanlage ausgeleuchtet werden und der Boden erhält eine Fußbodenheizung! Es tut sich doch was!
Gudrun1974
06.10.2014, 19:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Babette Klingert
06.10.2014, 20:10 Uhr
Vorsicht, Herr Kleofas! Wacker soll vor den SPD-Karren!
Vorsicht, Herr Kleofas! Lassen sie Wacker nicht von Herrn Jendricke und der SPD zum Spielball der SPD-Interessen machen! Sie gefährden damit den Verein.

Denn was Jendricke vorhat, sind unqualifizierte Tricks. Kredite bleiben Kredite, auch, wenn sie eine private Gesellschaft aufnimmt, die dazu noch keinerlei Vermögen hat. Denn auch sie müssen zurückgezahlt werden. Am Ende ist dann auch diese Gesellschaft pleite. Wie die Stadt. Und dann können Sie den AKS ganz abschreiben!

Jendricke will lediglich Frau Haase als zuständige Dezernentin in die Falle laufen lassen. Mehr nicht. Dieser "Neue Mitte" - Vorschlag ist betriebswirtschaftliche Scharlatenerie.

Ihre Finanzpolitik der vergangenen Jahre, Herr Jendricke, muss endlich ein Ende haben. 40 Millionen Euro Schulden reichen.
DerMeier
06.10.2014, 20:14 Uhr
Peinlich liebe Stadtväter..
Peinlich. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen. Stellt euch doch nur vor, Wacker wird Ende der Saison Meister und gewinnt die Relegation. Wir können Dank unseren Politikern nicht aufsteigen und spielen ab der Saison 2015/2016 in der Regionalliga außerhalb von Nordhausen, weil auch kein Flutlicht steht. Egal welche Partei. Reißt euch zusammen und macht was. Wacker ist DAS Aushängeschild der Region!!!
NDHler
06.10.2014, 20:25 Uhr
Da sind ja auch gleich die ersten Jendricke Gegner!
Ich hoffe nur deren Beitrag hat was mit Wacker oder dem AKS zu tun!
-Insider-
06.10.2014, 20:33 Uhr
ich
bin nun kein riesiger wacker-fan, aber ein solcher verein kann ab einer bestimmten spielklasse der region einfach nur gut tun.

problem ist halt einfach nur, dass man einen nackten mann nicht in die tasche greifen kann. da braucht man nun auch nicht darüber zu diskutieren wer oder wofür das geld in den letzten jahren in dieser stadt teilweise verschleudert wurde. das geld ist nun mal weg und für etwas neues ist kein geld mehr da. eher im gegenteil, der jetzige OB setzt den kurs der bisherigen dekadenten führung fort und sieht als einzige lösung steuererhöhungen für alle vor.

eines muss ich zu dem thema verantwortlichkeiten dann aber doch noch sagen: warum setzt sich der BM erst jetzt, wo er keine verantwortung mehr trägt, ernsthaft für wacker ein? jahrelang war er herr der finanzen und brachte dem verein nichts, außer lippenbekenntnisse vor der wahl und den kauf einer dauerkarte...populismus, mehr nicht!
Sebastian1
06.10.2014, 21:14 Uhr
Ich könnt aus der Hose fahren
Ich bin kein voll blutiger Wackerfan, trotzdem drücke ich die Daumen zu dem Spielen und freue mich wenn Wacker gute Leistungen bringt. Und doch soweit kommt.

Aber das die Stadt Nordhausen (verantwortliche Stadträte u. co.) nicht aus dem knick kommt, nervt mich so was von!!!

Wacker verdient langsam mal Anerkennung und als Stadt sollte man auch zeigen wie stolz man auf sie ist, mit Fleiß und Tat der Stadträte und co.

Einge
Hans Dittmar
06.10.2014, 22:17 Uhr
Die Neue Mitte und Wacker
haben gemeinsam keine Zukunft. Das man diese abwickelt um Herrn Jendricke zu schaden kann natürlich nur aus so einen kleinen Gest wie der SPD kommen. Herr Jendricke bezieht doch überhaupt kein Gehalt, weshalb man Herrn Jendricke also auch nicht schaden kann. Umgekehrt wird vielleicht ein Schuh daraus. Im Vordergrund steht momentan der Nordhäuser Haushalt und die Verschlankung der Stadtwerke. Da kommt Wacker ganz weit hinten. Erst wenn diese Sorgen in klaren Verhältnisse sind, kann man Wacker stemmen. Vielmehr hat es hier den Anschein, als wolle die SPD für ihren Bürgermeister ein Unternehmen aufbauen, in das der unglückliche Bürgermeister dann nach seinem Abgang wechseln kann. Das Nordhausen heute so verschuldet da steht, ist einer schlechten Finanzpolitik der letzten 20 Jahre geschuldet. Schwerpunkte waren immer Kultur und Einzeldenkmäler. Deren jährliche Unterhaltung steigen Jahr für Jahr. Jetzt müssen die SPD endlich einmal Ihren ständigen Zoff gegenüber Dr. Zeh einstellen. Denn ohne beschlossenen Haushalt KEIN Wacker! Das wird ein schwerer Schritt für die Genossen, denn der Umgang mit sachlicher Arbeit ist denen seit Jahren fremd.
NDHler
07.10.2014, 07:21 Uhr
@ Hans Dittmar
Dem FSV Zwickau hat der Verband bereits mit Zwangsabstieg gedroht falls die Auflagen für den Spielbetrieb nicht erfüllt werden! Das wäre doch die billigste Lösung für die Stadt, oder!

Hier wird Vereinsarbeit mit Füßen getreten! So Viel Ignoranz seitens der Stadt hatte ich nicht erwartet!
Leute, Wacker steht an der Spitze der 4. Liga wann wird man im Rathaus endlich munter! Übrigens die Idee von einer Betreibergesellschaft für den AKS kam doch vom OB!

Warum dann die Neue Mitte abwickeln wenn die Aufgaben übernommen werden können! Aber hier geht es wieder nur um Personen und nicht um die Sache! Und das ist so seit dieser Herr Zeh OB von Nordhausen ist! Alles wird blockiert und im Rathaus wartet man bis Geld vom Himmel fällt! Man nehme nur mal an der Jendricke hättet die OB Wahl gewonnen! Rolands Schwert würde hier zum Kommentatorenweltmeister aussteigen!

Geht mal alle zusammen ein Bier trinken! Vielleicht geht es danach mit Nordhausen wieder bergauf!
Liane Enzinger
07.10.2014, 08:10 Uhr
Die SPD ist taktisch geschickt.
Was diE SPD hier inszeniert, ist taktisch äußerst geschickt. quasi jede Entscheidung, die im Rathaus getroffen wird, wird so ausgelegt, dass sie in die Taktik “Jendricke ist das Opfer“ passt.

doch wie das mit den Taktiken so ist, sie reichen nur kurzfristig, weil es eben keine Strategien sind. und am Ende werden sie Nordhausen schaden.

Die Politisierung der Problematik des albert-kuntz-sportparks ist zu offensichtlich und kann gefährlich für Wacker werden, da nach außen hin der Eindruck entsteht, dass sich der Verein für die Interessen des Herrn Jendricke vereinnahmen lässt.

allerdings ist der Vorschlag, den wecker Sportplatz in eine Gesellschaft zu überführen, die ohne finanzielle Substanz dasteht, ein so großer betriebswirtschaftlicher Unsinn, dass die Zweifel an der wirtschaftspolitischen Kompetenz der SPD weiter genährt werden. Dies wird der SPD strukturell weiter schaden.
NDHler
07.10.2014, 08:49 Uhr
Wacker liebe Frau Enzinger nicht wecker!
Wacker liebe Frau Enzinger nicht wecker!
Der Vorschlag mit einer Betreibergesellschaft kam doch vom OB! Um die finanzielle Ausstattung der Neuen Mitte müsste sich halt gekümmert werden. Wenn eine neue Betreibergesellschaft gegründet werden soll, muss diese ja auch finanziell ausgestattet werden. Da kann man auch eine bestehende nehmen oder?

Das Problem der handelnden Personen ist der derzeitige Geschäftsführer der Neuen Mitte! Wäre der zum Beispiel von den Linken, wäre unser OB gedanklich schon weiter! Nur sitzt hier der Herr Jendricke von der SPD. Pech für Wacker!
Babette Klingert
07.10.2014, 09:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Hans Dittmar
07.10.2014, 09:29 Uhr
Augen auf bei Wacker
@ndhler
Um Wacker zu helfen, bedarf es einer Gesellschaft die auf stabilen Füßen steht. Die Neue Mitte gehört zu den Stadtwerken und fährt jedes Jahr ca. 100.000 Euro minus ein.

Glauben Sie, dass eine Bank, die genau weiß zu welcher Struktur die Neue Mitte gehört hier Kredite gibt?! Sie bringen immer den Herrn Jendricke ins Spiel genau wie die SPD. Nur gehört Herrn Jendricke die Neue Mite nicht, sondern ist nur Geschäftsführer OHNE Gehalt. Das die neue Mitte noch existiert ist nur dem Petersberg zu verdanken. Nun sind 10 Jahre rum und sie muß abgewickelt werden.

Für mich sieht das so aus, das NDHLer mit seinen Genossen die Neue Mitte vorschiebt, um am Ende dem Haushalt nicht zuzustimmen. Also eine Alibifunktion. Nur das werden Euch die Wackerfans nicht abkaufen!
NDHler
07.10.2014, 10:01 Uhr
Aber Herr Dittmar
Aber Herr Dittmar
Hier muss immer wieder die Frage gestellt werden, wenn in den letzten Jahren so viele Fehler gemacht wurden, warum hat die CDU Fraktion den Haushalt immer wieder mit durch den Stadtrat gewunken und nicht mal eingegriffen. Kein Mut? Oder stand man hinter dem Haushalt, dann verstehe ich das Geschrei hier nicht!
Ihre Aussage: „Da kommt Wacker ganz weit hinten.“ reicht mir vollkommen! Sich jedes WE in der Sonne ahlen wenn positiv über Nordhausen in allen Medien berichtet wird und nichts dazu beitragen. Das ist städtische Politik ala Nordhausen heute und in den letzten Jahren! Für positive Schlagzeilen sorgt doch in Nordhausen nur noch der Sport! Dann sollten die Vereine auch entsprechend behandelt werden! Aber das mit der positiven Berichterstattung wird sich ändern wenn auch hier, wie schon in Zwickau, der NOFV mit Zwangsabstieg aus der Regionalliga droht. Dann wird aus sportlicher Bewunderung Hohn und Spott.
Es geht hier nicht um den Neubau eines Stadions, sondern einfach nur um die Erfüllung von Auflagen des NOFV damit Wacker in der vierten deutschen Liga Fußball zu spielen! Anderswo wäre man als Stadt Oberhaupt stolz auf so einen Verein. Hier schreckt man bei jedem Sieg ängstlich zusammen! Der Verein sollte sich im Rathaus für seine sportlichen Erfolge entschuldigen!
DerMeier
07.10.2014, 16:34 Uhr
Amüsant
Gestern die NNZ mit dem Artikel über den Albert-Kuntz-Sportpark. Und heute hat die TA den Artikel großteils übernommen und geschickt ein bisschen umgeschrieben. Hat die "Konkurrenz" keine eigenen Ideen mehr? Es kommt so rüber, als schreiben die gerne mal ab. Hier bei der NNZ und auch von anderen Internetportalen. Aber egal.
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