Mo, 12:16 Uhr
06.10.2014
30.000 Liter Wasser
Soviel Wasser wurde heute auf das Dach der neuen Bibliothek gepumpt. Nachdem geringe Mengen Wasser in das Gebäude gedrungen waren, wollte man die Gewährleistung überprüfen. Je nachdem woher das Wasser eindringt, könnte die Angelegenheit zu weiteren Streitigkeiten führen...
Ob Regenwasser über die Fassade oder das Dach eindringen konnte, dazu wollte zum jetzigen Zeitpunkt weder die Stadtverwaltung noch das zuständige Architektenbüro etwas sagen. Man sei gerade erst dabei den Grund für das Eindringen des Wassers zu ermitteln, Spekulationen seien nicht förderlich. Nicht mehr "als ein halber Zahnputzbecher" an Regenwasser soll aber in das Haus gelangt sein.
Derartige Aktionen sind nicht unbedingt ungewöhnlich. Auch nach der Eröffnung der Flohburg war eine solche Überprüfung notwendig gewesen. Brisant wird der Sachverhalt durch den anhaltenden Rechtsstreit zwischen der Stadtverwaltung und jener Firma, die für den Fassadenbau verantwortlich war.
Die Stadt wirft der Firma vor, Termine nicht eingehalten oder gar falsch angegeben zu haben, wie zur letzten Sitzung des Stadtrates zu vernehmen war. Dies hätte auch Auswirkungen auf andere am Bau arbeitende Gewerke gehabt, die nun die dadurch entstandenen Mehrkosten von der Stadt einfordern würden.
Die Forderungen summierten sich auf gut 500.000 Euro, berichtete der Leiter des Bauamtes, Jens Kohlhause Ende September den Stadträten. Regressanforderungen an den mutmaßlichen Verursacher der Bauverzögerungen werden derzeit von der Stadtverwaltung geprüft.
Autor: redOb Regenwasser über die Fassade oder das Dach eindringen konnte, dazu wollte zum jetzigen Zeitpunkt weder die Stadtverwaltung noch das zuständige Architektenbüro etwas sagen. Man sei gerade erst dabei den Grund für das Eindringen des Wassers zu ermitteln, Spekulationen seien nicht förderlich. Nicht mehr "als ein halber Zahnputzbecher" an Regenwasser soll aber in das Haus gelangt sein.
Derartige Aktionen sind nicht unbedingt ungewöhnlich. Auch nach der Eröffnung der Flohburg war eine solche Überprüfung notwendig gewesen. Brisant wird der Sachverhalt durch den anhaltenden Rechtsstreit zwischen der Stadtverwaltung und jener Firma, die für den Fassadenbau verantwortlich war.
Die Stadt wirft der Firma vor, Termine nicht eingehalten oder gar falsch angegeben zu haben, wie zur letzten Sitzung des Stadtrates zu vernehmen war. Dies hätte auch Auswirkungen auf andere am Bau arbeitende Gewerke gehabt, die nun die dadurch entstandenen Mehrkosten von der Stadt einfordern würden.
Die Forderungen summierten sich auf gut 500.000 Euro, berichtete der Leiter des Bauamtes, Jens Kohlhause Ende September den Stadträten. Regressanforderungen an den mutmaßlichen Verursacher der Bauverzögerungen werden derzeit von der Stadtverwaltung geprüft.







