eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 11:21 Uhr
06.10.2014

Nach Anschiss zum Sieg über den Spitzenreiter

Nach der ganz schlechten Leistung in Saalfeld hatte sich die Frauenmannschaft des Nordhäuser SV einen kräftigen „Anschiss“ vom Trainer eingehandelt. Mit der Einstellung einiger seiner Spielerinnen war Roy Grob überhaupt nicht zufrieden gewesen. Seine deutlichen Worte haben aber die erhoffte Wirkung gezeigt...

Handball-Thüringenliga Frauen

Nordhäuser SV – TSG Ruhla 27:25
Im Heimspiel gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Handball-Thürgenliga, die TSG Ruhla, stand endlich wieder eine echte Mannschaft auf dem Parkett. Und sie zeigte, dass sie guten Handball spielen kann. Solide in der Abwehr und im Angriff mit vielen guten Spielzügen und konsequentem Zug zum Tor.

Anzeige symplr (1)
Einzig die Angriffseffektivität mit 50 Prozent Erfolgsquote war noch nicht da wo sie sein sollte. Doch das wurde mit Kampf und gegenseitigem Aushelfen wett gemacht. Und die Mannschaft verfiel diesmal auch nicht wie schon so oft in der spielentscheidenden Schlussphase in Hektik sondern behielt den Blick oben.

Es war ein gutes und bis zuletzt spannendes Spiel. Mehrfach wechselte die Führung und keiner Mannschaft gelang es, sich einmal deutlicher abzusetzen. Nur anfangs gelang Nordhausen beim 4:1 eine Drei-Tore-Führung. Die routinierten Ruhlaerinnen aber fanden danach auch selber schnell ins Spiel, glichen beim 5:5 aus und zogen mit 7:6 erstmals selber in Front.

Die Führung hielt bis zum 11:9, dann schlugen die Hausherrinnen mit drei Treffern in Folge zurück und konnten sich schließlich mit einer knappen 15:14-Führung in die Halbzeitpause verabschieden. Nach Wiederanpfiff dann gleich das 16:14. Aber Ruhla blieb die Antwort nicht schuldig und schaffte beim 17:17 wieder den Ausgleich und lag nach nun beiderseits hartem Ringen Mitte der zweiten Halbzeit sogar 22:20 vorn.

Doch wie schon gesagt, die NSV-Frauen blieben cool, verfielen nicht in Hektik und Einzelaktionen und spielten ihre Angriffe weiter aus, bis sich eine Chance bot. Der Lohn der Ausgleich zum 22:22 und die 23:22-Führung. Schließlich 24:24 und nur noch fünf Minuten waren zu spielen. Jetzt zog Trainer Grob quasi ein Ass aus dem Ärmel. Marie Apel, eine der in Saalfeld besonders kritisierten Spielerinnen, hatte er bis dahin auf der Bank bewusst „schmoren“ lassen.

Nun wurde sie in den verbleibenden Minuten zum spielentscheidenden Faktor. Direkt von der Bank kommend traf sie zum 25:24, und von der Ruhlaer Abwehr offensichtlich noch gar nicht für voll genommen nach guten Zuspielen noch zweimal zur 27:24-Führung. Nach dem anfänglichen 4:1 zum zweiten Mal im Spiel ein Drei-Tore-Vorsprung. Und der reichte zum Sieg. Ruhla gelang nur noch ein Treffer, dann kam die Schlusssirene.

Eine richtige starke Leistung der NSV-Handballfrauen, die aber auch der Maßstab für die nächsten Spiele sein muss. Dann wird man in der Thüringenliga noch eine gute Rolle spielen können.
Uwe Tittel

Nancy Brodhuhn/Alexandra Briese – Stefanie Knolle, Viola Böttcher, Claudia Dudek (8), Evelyn Kallmeyer, Diana Bückert (3), Anna Schneider (8), Patricia Bischoff (1), Marie Apel (3), Anna Reinhardt, Lina Freudenberg (3), Marianne Kiel, Julia Nager (1)
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)