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Mo, 10:58 Uhr
06.10.2014

Was war teurer, was billiger?

Die Inflationsrate in Thüringen verbleibt auf niedriegem Niveau. Das meldete heute das Thüringer Landesamt für Statistik. Vor allem bei Kraftstoffen fielen die Preise, Strom und Nahrungsmittel wie Milchprodukte wurden hingegen deutlich teurer...


Die Jahresteuerungsrate blieb im Vergleich zum Monat August mit 0,8 Prozent unverändert und damit weiterhin auf niedrigem Niveau. Im Monatsvergleich stieg der Verbraucherpreisindex nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von einem Indexstand von 106,5 auf 106,6 Prozent (Basis 2010=100). Erneut lassen sich die Ursachen dafür auf gegensätzliche Preisentwicklungen innerhalb der einzelnen Bereiche des Warenkorbes zurückführen.

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Infolge der weiterhin rückläufigen Preisentwicklung bei flüssigen Brennstoffen (-7,9 Prozent), sowie Kraftstoffen (-4,6 Prozent) blieb die Gesamtentwicklung der Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat verhalten. Bei den Kraftstoffen lag dabei der Preisrückgang für Diesel mit 6,7 Prozent deutlich höher als für Superbenzin (-3,2 Prozent). Die Preisentwicklung bei anderen Energiearten verlief gleichfalls entgegengesetzt. Während Brennholz bzw. Holzpellets im September im Vergleich zum Vorjahresmonat sich deutlich verteuerten (11,3 Prozent), ging der Gaspreis geringfügig zurück (-1,9 Prozent). Fühlbar verteuert hat sich dagegen Strom (3,2 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich gegenüber dem September des Vorjahres geringfügig um 1,1 Prozent. Deutlich teurer wurden insbesondere Molkereiprodukte (einschließlich Eier) mit 5,9 Prozent sowie Brot und Getreideerzeugnisse um 1,9 Prozent. Dagegen wurden Speisfette und –öle deutlich billiger (-8,8 Prozent). Ebenfalls für Obst (-2,5 Prozent) und Gemüse (-1,3 Prozent) gaben die Preise nach.

Gegenüber dem Vormonat August 2014 gab es in den Hauptgruppen kaum Preisveränderungen. Lediglich bei der Bekleidung und im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur wurden nennenswerte Preisveränderungen beobachtet. So bedingte der Saisonwechsel Preiserhöhungen für Bekleidung um 5,5 und für Schuhe um 4,4 Prozent im Vergleich zum Monat August. Wohingegen mit dem Ende der Feriensaison niedrigere Preise für Pauschalreisen (-10,5 Prozent) beobachtet worden sind.
Autor: red

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