Di, 06:43 Uhr
23.09.2014
Erster Platz bei ihrem ersten Rennen
Mit sieben Aktiven reiste der Nordhäuser Radsportverein am Sonnabend nach Magdeburg, um dort am 2. Magdeburger Hafenrennen teilzunehmen. Der Name des Rennens ließ bereits vermuten, dass an diesem Tag nicht übermäßig hohe Berge zu bezwingen waren...
Die Strecke war ein flacher, etwa 1,1 km langer Rundkurs, auf dem entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wurde. Unter den Zuschauern war einer der Hauptsponsoren des RSV Nordhausen. Maik Morgenstern, einer der Geschäftsführer der Firma AV-Test aus Magdeburg, die sich mit Antivirensoftware befasst, beobachtete aufmerksam die verschiedenen Rennen mit Nordhäuser Beteiligung.
Als Erstes ging für Nordhausen Laurens-Louis Wiegand im Rennen bis 5 Jahre an den Start. Nach endlosem Warten in der Startaufstellung, wurden die Kleinen sehr unkonzentriert und so kam das Startsignal, unter anderem auch für Laurens, plötzlich und unerwartet. Die Eltern wie auch die Vereinsmitglieder verfolgten Laurens mit ihren Blicken, bis er hinter der ersten Kurve verschwand. Wegen des schlechten Starts, fuhr er dort nur im letzten Drittel des Feldes. Dann drehten sich die Köpfe der Zuschauer um 180 Grad in Richtung der letzten Kurve.
Nach kurzer Zeit kam der Führende, der sich bereits abgesetzt hatte, um die Ecke und sicherte sich den Sieg. Mit etwa 15 m Rückstand folgten zwei weitere Kinder, die sich bis zum Zielstrich einen packendes Duell lieferten. Laurens, einer der Beiden, hatte auf der einen Runde aufgeholt und lag bis kurz vor dem Zielstrich nur einen halben Meter hinter seinem Konkurrenten. Sprichwörtlich auf dem letzten Meter erkämpfte er sich dann noch den 2. Platz.
Das nächste Rennen mit Nordhäuser Beteiligung, war das der Kategorie: männlich bis 40 Jahre. Hier war neben den altbekannten Maximilian Schleip-Ols, Erik Wetzel und Nico Neblung, auch Christian Morgenstern an den Start gegangen. Als der Startschuss fiel, setzte sich Maximilian sofort an die Spitze des Feldes und schlug ein hohes Tempo an. Bereits jetzt fielen die ersten aus dem Feld. Im Verlauf des Rennens wechselte die Führung immer wieder und das hohe Tempo von durchschnittlich 41 km/h wurde stets beibehalten.
Nach etwa 20 Runden riss das Feld vollends auseinander. Mehrere kleinere Gruppen hatten sich gebildet und jagten den Führenden hinterher. Erik war an diesem Tag der stärkste Nordhäuser in diesem Feld. Er fuhr taktisch klug und achtete darauf, immer ein Hinterrad vor sich zu haben. So schaffte er es bis kurz vor Ende, mit den Führenden mitzufahren und kam nach 40 Runden als 12. ins Ziel. Max und Nico fuhren gemeinsam in derselben Verfolgergruppe. Immer wieder übernahm Nico die Führung und spendete seinem Mannschaftskameraden Windschatten. So konnte Max Kräfte sparen und den Zielsprint aus dieser 10-köpfigen Verfolgergruppe gewinnen.
Für Max bedeutete das am Ende Platz 16 und für Nico Platz 18. Christian, der seit langer Zeit sein erstes Rennen bestritt, gewöhnte sich schnell wieder an diese Atmosphäre. Aufgrund der fehlenden Rennkilometer in diesem Jahr konnte er das hohe Tempo der Ersten zwar nicht ganz mitgehen, dennoch waren seine mitgereiste Familie und der gesamte Verein sehr stolz, als er auf Platz 27. liegend den Zielstrick überquerte.
Das letzte Rennen des Tages galt den über 40-jährigen Männern sowie den Frauen aller Altersklassen. Neben Jurij Schleip-Ols, der in diesem Jahr schon einige Rennen unter den Top 10 beendete, hatte seine Frau Sylvia Schleip-Ols in Magdeburg ihre Rennpremiere. Das Rennen war auf 30 Runden, also 33 km angesetzt und startete von Beginn an mit einem hohen Tempo. Nach jeder Kurve war Jurij gezwungen sich mit voller Kraft wieder an das Hinterrad des Vordermanns heranzuarbeiten, wollte er nicht aus dem Feld fallen.
Erst nach 10 der zu fahrenden 30 Runden, als Regen einzusetzen begann, beruhigte sich das Tempo etwas. Nun waren es vor allem die Kurvenfahrten auf den nassen Straßen, die den Fahrern so einiges abverlangten. Jurij, der in den ersten Runden noch Mühe hatte, dass hohe Anfangstempo mitzugehen, übernahm ab der 2. Rennhälfte immer wieder die Führung des Hauptfeldes und versuchte so wieder den Anschluss an die Ausreißer herzustellen. Beim Zielspurt konnte er sich den 7. Platz sichern und sich so wieder über eine Top-10-Platzierung freuen.
Sylvia hingegen musste ihr eigenes Rennen fahren. War sie in den ersten Runden noch etwas unsicher, gewöhnte sie sich nach und nach immer besser an das Tempo und die Strecke. Selbst der einsetzende Regen konnte Sylvia nicht aus dem Konzept bringen. Für das Tempo der Männer noch ein bisschen zu langsam, aber für das der anderen Frauen doch etwas zu schnell, fuhr sie Runde für Runde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 km/h ganz allein im Wind. So war schon lange vor der Zieldurchfahrt klar, dass Sylvia in ihrem ersten Rennen den ersten Platz belegen wird.
Der Jubel nach der Zieldurchfahrt war natürlich groß und der Stolz war allen in die Augen geschrieben. Ein solches Ergebnis einzufahren, und dies unter den Augen des Sponsors, ist natürlich etwas ganz Besonderes, konstatierte Sylvia nach ihrem Rennen.
Autor: redDie Strecke war ein flacher, etwa 1,1 km langer Rundkurs, auf dem entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wurde. Unter den Zuschauern war einer der Hauptsponsoren des RSV Nordhausen. Maik Morgenstern, einer der Geschäftsführer der Firma AV-Test aus Magdeburg, die sich mit Antivirensoftware befasst, beobachtete aufmerksam die verschiedenen Rennen mit Nordhäuser Beteiligung.
Als Erstes ging für Nordhausen Laurens-Louis Wiegand im Rennen bis 5 Jahre an den Start. Nach endlosem Warten in der Startaufstellung, wurden die Kleinen sehr unkonzentriert und so kam das Startsignal, unter anderem auch für Laurens, plötzlich und unerwartet. Die Eltern wie auch die Vereinsmitglieder verfolgten Laurens mit ihren Blicken, bis er hinter der ersten Kurve verschwand. Wegen des schlechten Starts, fuhr er dort nur im letzten Drittel des Feldes. Dann drehten sich die Köpfe der Zuschauer um 180 Grad in Richtung der letzten Kurve.
Nach kurzer Zeit kam der Führende, der sich bereits abgesetzt hatte, um die Ecke und sicherte sich den Sieg. Mit etwa 15 m Rückstand folgten zwei weitere Kinder, die sich bis zum Zielstrich einen packendes Duell lieferten. Laurens, einer der Beiden, hatte auf der einen Runde aufgeholt und lag bis kurz vor dem Zielstrich nur einen halben Meter hinter seinem Konkurrenten. Sprichwörtlich auf dem letzten Meter erkämpfte er sich dann noch den 2. Platz.
Das nächste Rennen mit Nordhäuser Beteiligung, war das der Kategorie: männlich bis 40 Jahre. Hier war neben den altbekannten Maximilian Schleip-Ols, Erik Wetzel und Nico Neblung, auch Christian Morgenstern an den Start gegangen. Als der Startschuss fiel, setzte sich Maximilian sofort an die Spitze des Feldes und schlug ein hohes Tempo an. Bereits jetzt fielen die ersten aus dem Feld. Im Verlauf des Rennens wechselte die Führung immer wieder und das hohe Tempo von durchschnittlich 41 km/h wurde stets beibehalten.
Nach etwa 20 Runden riss das Feld vollends auseinander. Mehrere kleinere Gruppen hatten sich gebildet und jagten den Führenden hinterher. Erik war an diesem Tag der stärkste Nordhäuser in diesem Feld. Er fuhr taktisch klug und achtete darauf, immer ein Hinterrad vor sich zu haben. So schaffte er es bis kurz vor Ende, mit den Führenden mitzufahren und kam nach 40 Runden als 12. ins Ziel. Max und Nico fuhren gemeinsam in derselben Verfolgergruppe. Immer wieder übernahm Nico die Führung und spendete seinem Mannschaftskameraden Windschatten. So konnte Max Kräfte sparen und den Zielsprint aus dieser 10-köpfigen Verfolgergruppe gewinnen.
Für Max bedeutete das am Ende Platz 16 und für Nico Platz 18. Christian, der seit langer Zeit sein erstes Rennen bestritt, gewöhnte sich schnell wieder an diese Atmosphäre. Aufgrund der fehlenden Rennkilometer in diesem Jahr konnte er das hohe Tempo der Ersten zwar nicht ganz mitgehen, dennoch waren seine mitgereiste Familie und der gesamte Verein sehr stolz, als er auf Platz 27. liegend den Zielstrick überquerte.
Das letzte Rennen des Tages galt den über 40-jährigen Männern sowie den Frauen aller Altersklassen. Neben Jurij Schleip-Ols, der in diesem Jahr schon einige Rennen unter den Top 10 beendete, hatte seine Frau Sylvia Schleip-Ols in Magdeburg ihre Rennpremiere. Das Rennen war auf 30 Runden, also 33 km angesetzt und startete von Beginn an mit einem hohen Tempo. Nach jeder Kurve war Jurij gezwungen sich mit voller Kraft wieder an das Hinterrad des Vordermanns heranzuarbeiten, wollte er nicht aus dem Feld fallen.
Erst nach 10 der zu fahrenden 30 Runden, als Regen einzusetzen begann, beruhigte sich das Tempo etwas. Nun waren es vor allem die Kurvenfahrten auf den nassen Straßen, die den Fahrern so einiges abverlangten. Jurij, der in den ersten Runden noch Mühe hatte, dass hohe Anfangstempo mitzugehen, übernahm ab der 2. Rennhälfte immer wieder die Führung des Hauptfeldes und versuchte so wieder den Anschluss an die Ausreißer herzustellen. Beim Zielspurt konnte er sich den 7. Platz sichern und sich so wieder über eine Top-10-Platzierung freuen.
Sylvia hingegen musste ihr eigenes Rennen fahren. War sie in den ersten Runden noch etwas unsicher, gewöhnte sie sich nach und nach immer besser an das Tempo und die Strecke. Selbst der einsetzende Regen konnte Sylvia nicht aus dem Konzept bringen. Für das Tempo der Männer noch ein bisschen zu langsam, aber für das der anderen Frauen doch etwas zu schnell, fuhr sie Runde für Runde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 km/h ganz allein im Wind. So war schon lange vor der Zieldurchfahrt klar, dass Sylvia in ihrem ersten Rennen den ersten Platz belegen wird.
Der Jubel nach der Zieldurchfahrt war natürlich groß und der Stolz war allen in die Augen geschrieben. Ein solches Ergebnis einzufahren, und dies unter den Augen des Sponsors, ist natürlich etwas ganz Besonderes, konstatierte Sylvia nach ihrem Rennen.















