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Mo, 15:51 Uhr
22.09.2014

Das Erbe der Väter

Michael Göring der liest morgen Abend aus seinem Buch „Vor der Wand“. Er berichtet von den Konflikten in Bundesdeutschen Mittelstandsfamilien in den 1960er und 70er Jahren und vermischt dabei Fiktion und Fakten...

Der Autor ist Vorsitzender der ZEIT-Stiftung, die sich der Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung verschrieben hat.

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In seinem Roman erzählt Göring vom Generationenkonflikt im prosperierenden Nachkriegsdeutschland. Es ist eine Geschichte von sprachlosen Vätern und ihren Neugeborenen, die im Wirtschaftswunderland zur Welt kamen. Die Mischung aus Fakt und Fiktion spielt sich in der vermeintlichen Idylle der deutschen Mittelstandsfamilie der 1960er und 1970er ab, dem Rückgrat der Bundesrepublik, dem Hort der Tabus.


Michael Göring (Foto: Roman Pawlowski) Michael Göring (Foto: Roman Pawlowski) In der Vätergeneration glimmt noch die Opern-Idylle, bei den Jugendlichen geht es um laute Rock-Musik, lange Haare, sexuelles Erwachen und viele linke Thesen. Die Konflikte um das historische Erbe zweier Generationen sind vorprogrammiert.

Michael Göring, Jahrgang 1956, ist in Westfalen aufgewachsen. Seit seinem Literaturstudium sammelt er Geschichten, hält Berichte und Szenen in Tagebüchern fest. Der Eintritt ist frei!

23. September 2014, um 19 Uhr in der Flohburg
Autor: red

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