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Mi, 06:36 Uhr
17.09.2014

Forum: Wie der Westen den Osten diskriminiert

In diesem Fall geht es um die hohen Netzentgelte, die den Bürgern des Ostens aufgedrückt werden. Die Begründung dieser Diskriminierung sind der Intention eines Lesers der nnz folgende...


Zum Ersten führt man ins Feld, dass die Netze nach der Wiedervereinigung modernisiert wurden, müssen natürlich die Ostdeutschen auch die Kosten dafür tragen und das bis heute.

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Zweitens: Im Osten leben nun mal weniger Menschen und die haben das Pech, dass die Kosten unter ihnen aufgeteilt werden. Zum Dritten, und das ist der größte Beschiss: weil die Ostdeutschen mit ihren Windrädern und Braunkohlekraftwerken zu viel Strom produzieren, muss der in den Westen transportiert werden die Kosten hierfür trägt natürlich der Ostbürger.

Eines an der Sache kann ich nicht verstehen: wenn der Westen den Osten mit Kraftstoffen versorgt, ist dieser oft teurer, als im Westteil Deutschland und wenn sie die Frage nach den warum stellen, dann bekommen sie zur Antwort, das liegt an den hohen Transportkosten. Ist das nicht sehr seltsam?

Bald kommt die Zeit, in der sich die Wiedervereinigung zum 25. Male jährt, ja ein Vierteljahrhundert ist dann die sogenannte Wiedervereinigung alt. Aber von einer Wiedervereinigung sind wir wohl noch ein weiteres Vierteljahrhundert entfernt. Auch wenn uns die Großkopferten PolitikerInnen, darunter viele Wendehälse und ehemalige FDJ-Sekretäre sowie Agitpropspezialisten weiss machen wollen, die Wiedervereinigung sei erfolgreich vollzogen.

Es ist richtig, für die westdeutsche Politik und Wirtschaft war die Zusammenlegung der beiden deutschen Staaten und der Zusammenbruch des gesamten Ostblocks ein Gewinn. Denn nur dadurch konnte sich die kapitalistische Wirtschaft wieder sanieren. Natürlich ist das alles nur kommunistische Hetze, nicht wahr ihr großen Wirtschaftsexperten?
Christian Brothuhn
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
98maschr
17.09.2014, 06:54 Uhr
Bei allem nötigen Repsekt...
aber diese Meinung - und nichts Anderes ist es - strotzt vor Denkfehlern. Allein diese Überschrift knapp 25 Jahre nach der Wende zeigt doch wessen Geistes Kind hier schreibt.
I.H.
17.09.2014, 08:04 Uhr
Aufmerksamkeitsdefizit
Mit Menschen wie Ihnen kann die Wiedervereinigung auch nicht klappen Herr Brothuhn. Wer sich in der Rolle des ewigen looser Ossis gefällt und unter Aufmerksamkeitsdefizit leidet kommzt niemals in einem geeinten Deutschland an. Kaufen Sie sich einen echten Ossistammbaum-Hund und erzählen sie dem alles was sie bedrückt.
Wolfi65
17.09.2014, 09:42 Uhr
Die Diskriminierung ist allgegenwärtig
Man sollte sich lieber fragen, was hier einige Kommentatoren bezahlt bekommen, um hier den Leuten Märchen aufzutischen? Hier wissen wohl einige nicht, dass jedes Jahr Tausende Menschen immer noch Ostdeutschland verlassen, weil es hier für sie keine Perspektiven gibt. Ganze Stadtteile abgerissen werden, weil dort kaum noch Jemand wohnt.

Kindergärten und Schulen schließen, weil einfach die Kinder und aber auch die Lehrer und Betreuer fehlen.

Die Arbeitsämter voll sind, weil ja für Jeden, der auch wirklich arbeiten will, Arbeit da ist.
Am besten die Märchenbücher zu machen und weiter das Systemfernsehen anschauen....
T.Gruber
17.09.2014, 12:35 Uhr
Perspektivlosigkeit
Die Menschen im Osten der Bundesrepublik zieht es also immer noch in den goldenen Westen?

Was hat die angebliche Perspektivlosigkeit damit zu tun, dass der große böse kapitalistische Wessi den armen kleinen Ossi diskriminiert?

Eigentlich offenbart der massenhafte Wegzug doch lediglich ein strukturelles Problem in Ostdeutschland.

Ich bin z.B. aus dem Westen wieder zurück in den Osten gezogen und habe es schon wieder bitter bereut.

Während ich im Westen maximal bis zum nächsten Tag auf einen Handwerker warte, musste ich im Osten eine ganze Woche auf meine Heizung verzichten (zu der Zeit war gerade der Winter vorbei und der Frühling kam so langsam in Gang).

Die Stadtverwaltung hat Montags und Dienstags geschlossen. Die Kreisverwaltung sogar nur Donnerstags Sprechzeiten für all die "Bittsteller".

Im Westen heißen die "Bittsteller" übrigens "Kunden". Hier ist jeden Tag Sprechstunde, an ein bis zwei Tagen in der Woche sogar solange, dass auch die arbeitende Bevölkerung diese wahrnehmen kann.

Perspektivlosigkeit .. ja, Diskriminierung .. nein.

Der große Unterschied zu 40 Jahren DDR ist doch, dass man nun seit 25 Jahren selber Denken darf, selber aktiv werden muss und nicht mehr alles vom Staat vor den Hintern getragen bekommt.

Solange dies aber nicht angekommen ist, solange kann man sich dann eben hinter "Diskriminierung" und bösen Klassenfeindbildern verstecken.
Eckenblitz
17.09.2014, 12:47 Uhr
Herr Brothuhn
was glauben sie eigentlich wo sie leben. wie können sie sich es wagen von diskriminierung zu schreiben? wo soll es hier diskriminierung geben?

schauen wir uns als beispiel nur einmal zwei personen an. da wäre frau keller auf der einen seite und herr primas auf der anderen seite.

diese beiden personen sind doch mit großen erfolg im kapitalismus angekommen und sie herr brothuhn schreiben hier etwas von diskriminierung, was soll das?

sie haben ein fehler, sie waren eben nicht der perfekte wendehals, damit möchte ich weder ihnen noch jemand anderen auf die füße treten.
wie heißt es so schön, getroffene hunde bellen.
Franz Tabak
17.09.2014, 15:24 Uhr
Diskriminierung?
Es ist schon eine Frechheit von Ihnen, Herr Brothuhn, hier von Diskriminierung zu schreiben!

Wer bitteschön wird denn hier von wem diskriminiert? Ist es nicht eher so, dass wir nicht von den Westdeutschen diskriminiert werden, sondern eher von unseren eigenen ehemaligen FDJ-SekräterInnen, ParteifunktionärInnen, VolkskammermitgliederInnen, KreistagsmitgliederInnen, StadträtsmitgliederInnen, FDGB-Funktionäre/Innen und die BlockflötenmitläuferInnen?

Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, hier noch großartig mit Namen herumzuwerfen, oder?

Trifft hier nicht eher der Spruch zu: "Jeder soll sich an die eigene Nase fassen!" oder: "Wer im Glashaus sitzt...!" ?
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