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Fr, 10:03 Uhr
12.09.2014

Deutsche tun zu wenig für die Altersvorsorge

Eine neue Studie zeigt, dass die Deutschen zwar im EU-Durchschnitt viel sparen, aber wenig in die Altersvorsorge investieren. Dabei gehen Experten davon aus, dass sich die Altersarmut im Laufe der nächsten 15 Jahre deutlich verschärfen wird...


Laut der 2014er-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Deutschland wollen die Bundesbürger ihre Ersparnisse möglichst sicher anlegen. Entsprechend wählen gut 50 Prozent von ihnen das Sparbuch, ein Drittel investiert in Bausparverträge und Lebensversicherungen.

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Die Motive sind eher konsumorientiert 65 Prozent sparen im Hinblick auf das neue Auto oder den Flachbildfernseher. Das im vergangenen Jahr noch wichtigste Sparmotiv „Altersvorsorge“ rutschte um neun Punkte auf 51 Prozent ab. Insgesamt ging der Wille zu sparen aufgrund der derzeit üblichen Mini-Zinsen deutlich zurück 2013 legten noch 49 Prozent der Deutschen Geld zum Sparen zurück, dieses Jahr sank der Wert auf 40 Prozent.

Aber jetzt die Altersvorsorge aus den Augen zu verlieren, kann sich als fataler Fehler erweisen. Dabei reicht es nach Meinung von Experten auch nicht, auf Betriebsrenten und vermögenswirksame Leistungen (VL) zu bauen und diese in eine Riester-Rente zu investieren. Zusätzlich sollte man eigenes Kapital in die Hand nehmen, um im Alter gut versorgt zu sein. Zahlt der Sparer beispielsweise nur die VL in die Riester-Rente ein, lässt er sich die staatlichen Prämien durch die Lappen gehen für den Prämienhöchstsatz muss die Höhe der Einzahlung vier Prozent des Gehalts betragen.

Den hohen Renditechancen bei Zinspapieren, Aktien und Fonds-Anteilen stehen allerdings auch heftige Kursschwankungen gegenüber. Diese Form der Altersvorsorge erfordert starke Nerven und einen hohen Zeitaufwand. Mehr zum Thema Vorsorge erfahren Sie auf dem Infoportal von Swiss Life Select.

Wer jetzt unsicher ist, wie hoch sein derzeitiger Rentenanspruch ist, kann diesen bei der gesetzlichen Rentenversicherung erfragen. Für fehlende Beitragsjahre können Sie die entsprechenden Unterlagen nachreichen.
Autor: red

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