Mo, 16:57 Uhr
08.09.2014
Gemeinsames Engagement für Weiterbau
Nach der Verkehrsfreigabe der neuen B 243 in Niedersachsen baut Landrätin Birgit Keller auf ein gemeinsames Engagement von Niedersachsen und Thüringen, um einen zügigen Weiterbau zu erreichen...
Es war gut, dass wir bei der Eröffnung noch einmal auf unsere Situation hingewiesen haben. Ich habe mit Daniela Behrens, Staatssekretärin im Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Niedersachsen, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann und mit Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium gesprochen, dem ich auch mein Schreiben an Verkehrsminister Alexander Dobrindt gegeben habe, so Birgit Keller.
Die Niedersächsische Staatssekretärin hat mir zugesichert, dass sie sich gemeinsam mit der Thüringer Seite in Berlin für den Weiterbau der Bundesstraße stark machen werde. Leider war zur Verkehrsfreigabe niemand von der Thüringer Landesebene vertreten, um die Dringlichkeit dieses Verkehrsprojekts für Nordthüringen zu unterstreichen.
Birgit Keller hatte die Einladung zur Verkehrsfreigabe genutzt, um gemeinsam mit der Bürgerinitiative auf die Auswirkungen der Verkehrsfreigabe in Thüringen deutlich hinzuweisen. Ich sehe die neue B 243 in unserem Nachbarlandkreis Osterode mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits freue ich mich für die Anwohner, die ebenso wie unsere Anrainer der B 243 jahrelang unter dem Verkehr gelitten haben. Andererseits weiß ich, dass jetzt bei uns der Verkehr noch weiter zunehmen wird und uns sind auf Landkreisebene die Hände gebunden, denn ohne Zustimmung vom Land gibt es weder ein Nachtfahrverbot noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, sagt Birgit Keller.
In meinem Schreiben an Bundesverkehrsminister Dobrindt habe ich noch einmal betont, dass die B 243 für uns im Landkreis Nordhausen absolute Priorität hat – um die Anwohner zu entlasten und die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen, denn die B 243 ist die direkte Nord-Süd-Verbindung zwischen der A 7 in Seesen und der A 38 in Nordhausen. Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Unternehmern, dass die neue Bundestraße so schnell wie möglich gebraucht wird, um die Anbindung zu verbessern.
Dafür sei es wichtig, dass das Niedersächsische und das Thüringer Verkehrsministerium beim Bund an einem Strang ziehen, so Keller, denn der Weiterbau über die Landesgrenze hänge von einer zeitgleichen Ausschreibung beider Länder ab. Bislang fehle jedoch nach wie vor die Finanzierungszusage aus Berlin. Parallel müssen auf Thüringer Landesebene die Planungen für das dann noch fehlende Teilstück zwischen Mackenrode und Großwechsungen vorangetrieben werden, um auch hier Baurecht zu erhalten. Dafür werde ich mich weiter gemeinsam mit den Gemeinden und den betroffenen Einwohnern einsetzen, sagt Birgit Keller. "Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um ein Nachtfahrverbot und 30km/h zu erreichen und ich hoffe dabei auf die Unterstützung des Landes!"
Autor: redEs war gut, dass wir bei der Eröffnung noch einmal auf unsere Situation hingewiesen haben. Ich habe mit Daniela Behrens, Staatssekretärin im Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Niedersachsen, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann und mit Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium gesprochen, dem ich auch mein Schreiben an Verkehrsminister Alexander Dobrindt gegeben habe, so Birgit Keller.
Die Niedersächsische Staatssekretärin hat mir zugesichert, dass sie sich gemeinsam mit der Thüringer Seite in Berlin für den Weiterbau der Bundesstraße stark machen werde. Leider war zur Verkehrsfreigabe niemand von der Thüringer Landesebene vertreten, um die Dringlichkeit dieses Verkehrsprojekts für Nordthüringen zu unterstreichen.
Birgit Keller hatte die Einladung zur Verkehrsfreigabe genutzt, um gemeinsam mit der Bürgerinitiative auf die Auswirkungen der Verkehrsfreigabe in Thüringen deutlich hinzuweisen. Ich sehe die neue B 243 in unserem Nachbarlandkreis Osterode mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits freue ich mich für die Anwohner, die ebenso wie unsere Anrainer der B 243 jahrelang unter dem Verkehr gelitten haben. Andererseits weiß ich, dass jetzt bei uns der Verkehr noch weiter zunehmen wird und uns sind auf Landkreisebene die Hände gebunden, denn ohne Zustimmung vom Land gibt es weder ein Nachtfahrverbot noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, sagt Birgit Keller.
In meinem Schreiben an Bundesverkehrsminister Dobrindt habe ich noch einmal betont, dass die B 243 für uns im Landkreis Nordhausen absolute Priorität hat – um die Anwohner zu entlasten und die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen, denn die B 243 ist die direkte Nord-Süd-Verbindung zwischen der A 7 in Seesen und der A 38 in Nordhausen. Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Unternehmern, dass die neue Bundestraße so schnell wie möglich gebraucht wird, um die Anbindung zu verbessern.
Dafür sei es wichtig, dass das Niedersächsische und das Thüringer Verkehrsministerium beim Bund an einem Strang ziehen, so Keller, denn der Weiterbau über die Landesgrenze hänge von einer zeitgleichen Ausschreibung beider Länder ab. Bislang fehle jedoch nach wie vor die Finanzierungszusage aus Berlin. Parallel müssen auf Thüringer Landesebene die Planungen für das dann noch fehlende Teilstück zwischen Mackenrode und Großwechsungen vorangetrieben werden, um auch hier Baurecht zu erhalten. Dafür werde ich mich weiter gemeinsam mit den Gemeinden und den betroffenen Einwohnern einsetzen, sagt Birgit Keller. "Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um ein Nachtfahrverbot und 30km/h zu erreichen und ich hoffe dabei auf die Unterstützung des Landes!"

