Mo, 12:26 Uhr
08.09.2014
Salzaer Skepsis war schnell verflogen
Zu Beginn der neuen Kegelsaison zeigten die Keglerinnen aus Salza Skepsis und die NSV-Damen unausgeglichenheit. Ihren männlichen Kollegen erging es zum Saisonauftakt ähnlich, berichtet Uwe Tittel...
Der zweimalige Frauenlandesliga-Staffelsieger gegen den Verbandsliga-Absteiger – das versprach zum Auftakt der neuen Kegelsaison gleich einen tollen Kampf. Wobei man bei Gastgeber TSG Salza etwas skeptisch war, denn Kapitän Steffi Boenki musste noch pausieren. Für sie ging Margot Helbing auf die Bahn und hatte auch einen guten Auftakt.
Remis bei den ersten 30 Wurf, dann sogar ein voller Bahnpunkt. Aber wieder einmal brachte sie es nervlich nicht zu Ende, musste ihrer schwachen Kontrahentin doch noch den Mannschaftspunkt überlassen. Es solle aber der einzige für die Gäste aus Gebesee bleiben.
Im anderen Duell des ersten Durchganges zeigte sich Toni Herrmann, gerade noch rechtzeitig von einer Urlaubsreise zurück, von ihrer besten Seite und glich mit einem glatten Vier-Bahnen-Sieg noch Mannschaftspunkte aus und sorgte dazu noch für einen schon komfortablen Vorsprung von 58 Holz.
Ines Werner (Foto: Uwe Tittel)
Ines Werner spielte für die TSG Salza mit 520 Holz den Tagesbestwert
Zumindest für ein Unentschieden sollte das schon reichen. Es reichte für mehr, denn wie schon gesagt, Gebesee kam zu keinen weiteren Punkten. Heike Hase, zwar mit einiger Mühe, gewann ihre ersten drei Bahnen, weil ihre Gegnerin erst auf der letzten Bahn zeigte was sie kann. Und Ines Werner gewann nach großem Kampf das Spitzenduell gegen Anett Nowak. Ines holte sich überlegen Bahn 1, musste dann die mit 164 Holz eine phantastische zweite Bahn hinlegende Gebeseerin allerdings vorbeiziehen lassen. Doch sie behielt die Nerven, während Anett Nowak nicht mehr an ihre Leistung von Bahn 2 heran kam.
Mit einer schwachen Mannschaftsleistung warteten die Frauen des Nordhäuser SV zum Saisonstart auf und mussten sich trotz Heimvorteils den Gästen vom ESV Lok Rudolstadt deutlich geschlagen geben. Dabei spielten die Gäste, im Vorjahr Dritter der anderen Landesligastaffel und nun in die Staffel II gewechselt, auch keineswegs überragend. Aber sie waren ausgeglichener, hatten nur einen Schwachpunkt.
Den konnte zu Beginn die weiter um Form ringende Nicole Hoffmann ausnutzen und einen knappen Sieg landen. Auch bei Regina Hahn läuft es noch immer nicht wieder richtig rund. Zwar gelangen zwei Bahnsiege, doch auf den beiden verlorenen Bahnen ließ sie zu viel stehen. 1:1 und ein Minus von 24 Holz nach dem ersten Durchgang aus Sicht der Nordhäuserinnen. Da schien noch nichts verloren.
Im zweiten Durchgang aber hatte Sonja Klaus einen rabenschwarzen Tag, fand nie auch nur annähernd zu gewohnter Leistung und lag bereits nach zwei Bahnen gegen die am Ende Tagesbeste Sabine Dietz aussichtslos in Rückstand. Im anderen Duell lieferte sich Kapitän Tina Romhardt mit Ines Zeyen einen harten Fight um den Mannschaftspunkt, hatte am Ende nur knapp die Nase vorn. 2:2 in den Einzelspielen aber ein deutliches Plus in der Gesamtholzzahl für Rudolstadt und damit Gesamtsieg für die Gäste.
Ohne Illusionen waren Salzas Seniorenkegler zum Saisonauftakt zum amtierenden Landesmeister und erneut hohen Meisterschaftsfavoriten noch Ohrdruf gefahren. Und wie erwartet gab es dort auch überhaupt nichts zu holen. Alle vier Salzaer mussten sich ihrem jeweiligen Gegner geschlagen geben. Einen Punktgewinn am nächsten kam noch Karl-Heinz Meister, der seinem Widerpart immerhin zwei Bahnen abnehmen konnte, die zweite Bahn nur um einen winzigen Punkt verlor. Auch Kapitän Rainer Schubert hielt gut mit, remisierte einmal und unterlag zweimal nur ganz knapp. Ansonsten aber waren die Gastgeber wie erwartet einfach zu stark, die Salzaer dagegen noch nicht in bester Verfassung.
Seniorenlandesmeister Nordhäuser SV hat einen glänzenden Start in die neue Saison hingelegt und beim Vorjahresdritten, der SG Oberroßla/Oßmannstedt, einen überzeugenden Sieg eingefahren. Alle vier Nordhäuser waren ihren Kontrahenten klar überlegen. Die Gastgeber konnten nur im Spiel in die Vollen mithalten. Im Räumen aber waren die Gäste mit 557:477 Punkten die eindeutig Besseren, leisteten sich insgesamt nur 13 Fehlwürfe.
Die Gastgeber, obwohl mannschaftlich sehr geschlossen, waren noch weit von ihrer guten Vorjahresform – da spielten sie zu Hause unter anderen mit 1740 Holz einen tollen neuen Bahnrekord – entfernt und hatten bereits zur Halbzeit einen kaum noch aufzuholenden Rückstand. Das NSV-Team spielte wie aus einem Guss und ließ nie den geringsten Zweifel am in der Höhe schon etwas überraschenden Sieg aufkommen. Man scheint für die Titelverteidigung bestens gerüstet.
Auch die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV ist erfolgreich in die neue Kegelsaison gestartet. Im Heimspiel der Landesliga gab es gegen den Kraft- und Fitnessclub Ichtershausen einen überlegenen Sieg. Dabei gab es bei allen vier zum Einsatz gekommenen Nordhäusern noch viel Luft nach oben. Vor allem mit dem Räumen, hier waren die Gäste völlig gleichwertig, konnte man nicht zufrieden sein.
Zunächst deutete sich ein enger, harter Kampf an, denn die Gegner von Ingo Koudele und Klaus Wilke ließen sich auf dem ersten Bahnabschnitt nicht abschütteln.
Wilke (Foto: Uwe Tittel)
Klaus Wilke brachte mit einer Guten Leistung die NSV-Zweite sofort deutlich in Führung
Wilke haderte dabei allerdings mit seinen sechs Fehlwürfen auf einen einzigen Kegel bei seiner zweiten Neun im Räumen. Ansonsten machte er ein sehr gutes Spiel, sorgte nach dem Bahnwechsel, hier brachen beide Gästespieler ein, auch für die schon mehr als komfortable NSV-Führung. Auch Koudele, obwohl nie zu Sicherheit findend, gewann noch deutlich. Damit war vor dem zweiten Durchgang schon alles klar. Der verlief dann für sich gesehen etwas spannender, denn hier hatten die Gäste ihre beiden Besten aufgeboten. Uwe Hempowicz und Heinz Schulz behielten am Ende aber ebenfalls die Nase vorn.
Uwe Tittel
Autor: redKegeln Landesliga Frauen 120 Wurf
TSG Salza – KSV 1955 Gebesee 5:1 (1886:1806/11,5:4,5)Der zweimalige Frauenlandesliga-Staffelsieger gegen den Verbandsliga-Absteiger – das versprach zum Auftakt der neuen Kegelsaison gleich einen tollen Kampf. Wobei man bei Gastgeber TSG Salza etwas skeptisch war, denn Kapitän Steffi Boenki musste noch pausieren. Für sie ging Margot Helbing auf die Bahn und hatte auch einen guten Auftakt.
Remis bei den ersten 30 Wurf, dann sogar ein voller Bahnpunkt. Aber wieder einmal brachte sie es nervlich nicht zu Ende, musste ihrer schwachen Kontrahentin doch noch den Mannschaftspunkt überlassen. Es solle aber der einzige für die Gäste aus Gebesee bleiben.
Im anderen Duell des ersten Durchganges zeigte sich Toni Herrmann, gerade noch rechtzeitig von einer Urlaubsreise zurück, von ihrer besten Seite und glich mit einem glatten Vier-Bahnen-Sieg noch Mannschaftspunkte aus und sorgte dazu noch für einen schon komfortablen Vorsprung von 58 Holz.
Ines Werner (Foto: Uwe Tittel)
Ines Werner spielte für die TSG Salza mit 520 Holz den TagesbestwertZumindest für ein Unentschieden sollte das schon reichen. Es reichte für mehr, denn wie schon gesagt, Gebesee kam zu keinen weiteren Punkten. Heike Hase, zwar mit einiger Mühe, gewann ihre ersten drei Bahnen, weil ihre Gegnerin erst auf der letzten Bahn zeigte was sie kann. Und Ines Werner gewann nach großem Kampf das Spitzenduell gegen Anett Nowak. Ines holte sich überlegen Bahn 1, musste dann die mit 164 Holz eine phantastische zweite Bahn hinlegende Gebeseerin allerdings vorbeiziehen lassen. Doch sie behielt die Nerven, während Anett Nowak nicht mehr an ihre Leistung von Bahn 2 heran kam.
| Margot Helbing | 0:1 | (418:436/1,5:2,5) |
| Toni Herrmann | 1:0 | (507:431/4:0) |
| Heike Hase | 1:0 | (441:442/3:1) |
| Ines Werner | 1:0 | (520:497/3:1) |
Kegeln Landesliga Frauen 120 Wurf
Nordhäuser SV – Lok Rudolstadt 2:4 (1808:1910/6,5:9,5)Mit einer schwachen Mannschaftsleistung warteten die Frauen des Nordhäuser SV zum Saisonstart auf und mussten sich trotz Heimvorteils den Gästen vom ESV Lok Rudolstadt deutlich geschlagen geben. Dabei spielten die Gäste, im Vorjahr Dritter der anderen Landesligastaffel und nun in die Staffel II gewechselt, auch keineswegs überragend. Aber sie waren ausgeglichener, hatten nur einen Schwachpunkt.
Den konnte zu Beginn die weiter um Form ringende Nicole Hoffmann ausnutzen und einen knappen Sieg landen. Auch bei Regina Hahn läuft es noch immer nicht wieder richtig rund. Zwar gelangen zwei Bahnsiege, doch auf den beiden verlorenen Bahnen ließ sie zu viel stehen. 1:1 und ein Minus von 24 Holz nach dem ersten Durchgang aus Sicht der Nordhäuserinnen. Da schien noch nichts verloren.
Im zweiten Durchgang aber hatte Sonja Klaus einen rabenschwarzen Tag, fand nie auch nur annähernd zu gewohnter Leistung und lag bereits nach zwei Bahnen gegen die am Ende Tagesbeste Sabine Dietz aussichtslos in Rückstand. Im anderen Duell lieferte sich Kapitän Tina Romhardt mit Ines Zeyen einen harten Fight um den Mannschaftspunkt, hatte am Ende nur knapp die Nase vorn. 2:2 in den Einzelspielen aber ein deutliches Plus in der Gesamtholzzahl für Rudolstadt und damit Gesamtsieg für die Gäste.
| Nicole Hoffmann | 1:0 | (436:432/2:2) |
| Regina Hahn | 0:1 | (465:493/2:2) |
| Tina Romhardt | 1:0 | (493:487/2,5:1,5) |
| Sonja Klaus | 0:1 | (414:498/0:4) |
Salzas Senioren in Ohrdruf chancenlos - Kegeln Verbandsliga Senioren 120 Wurf
Ohrdrufer KSV – TSG Salza 6:0 (2115:1921/12,5:3,5)Ohne Illusionen waren Salzas Seniorenkegler zum Saisonauftakt zum amtierenden Landesmeister und erneut hohen Meisterschaftsfavoriten noch Ohrdruf gefahren. Und wie erwartet gab es dort auch überhaupt nichts zu holen. Alle vier Salzaer mussten sich ihrem jeweiligen Gegner geschlagen geben. Einen Punktgewinn am nächsten kam noch Karl-Heinz Meister, der seinem Widerpart immerhin zwei Bahnen abnehmen konnte, die zweite Bahn nur um einen winzigen Punkt verlor. Auch Kapitän Rainer Schubert hielt gut mit, remisierte einmal und unterlag zweimal nur ganz knapp. Ansonsten aber waren die Gastgeber wie erwartet einfach zu stark, die Salzaer dagegen noch nicht in bester Verfassung.
| Karl-Heinz Meister | 0:1 | (476:494/2:2) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (491:552/1:3) |
| Erwin Fessel | 0:1 | (455:557/0:4) |
| Rainer Schubert | 0:1 | (499:512/0,5:3,5) |
Titelverteidiger NSV schon in starker Form - Kegeln Verbandsliga Senioren 100 Wurf
SG Oberroßla/Oßmannstedt – Nordhäuser SV 1611:1708Seniorenlandesmeister Nordhäuser SV hat einen glänzenden Start in die neue Saison hingelegt und beim Vorjahresdritten, der SG Oberroßla/Oßmannstedt, einen überzeugenden Sieg eingefahren. Alle vier Nordhäuser waren ihren Kontrahenten klar überlegen. Die Gastgeber konnten nur im Spiel in die Vollen mithalten. Im Räumen aber waren die Gäste mit 557:477 Punkten die eindeutig Besseren, leisteten sich insgesamt nur 13 Fehlwürfe.
Die Gastgeber, obwohl mannschaftlich sehr geschlossen, waren noch weit von ihrer guten Vorjahresform – da spielten sie zu Hause unter anderen mit 1740 Holz einen tollen neuen Bahnrekord – entfernt und hatten bereits zur Halbzeit einen kaum noch aufzuholenden Rückstand. Das NSV-Team spielte wie aus einem Guss und ließ nie den geringsten Zweifel am in der Höhe schon etwas überraschenden Sieg aufkommen. Man scheint für die Titelverteidigung bestens gerüstet.
| Roland Rahn | 421:403 |
| Reiner Hagemeier | 440:402 |
| Rainer Wille | 424:405 |
| Uwe Schmögner | 423:401 |
Trotz Räumschwäche ein klarer Sieg - Kegeln Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV II – KuF Ichtershausen 1614:1459Auch die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV ist erfolgreich in die neue Kegelsaison gestartet. Im Heimspiel der Landesliga gab es gegen den Kraft- und Fitnessclub Ichtershausen einen überlegenen Sieg. Dabei gab es bei allen vier zum Einsatz gekommenen Nordhäusern noch viel Luft nach oben. Vor allem mit dem Räumen, hier waren die Gäste völlig gleichwertig, konnte man nicht zufrieden sein.
Zunächst deutete sich ein enger, harter Kampf an, denn die Gegner von Ingo Koudele und Klaus Wilke ließen sich auf dem ersten Bahnabschnitt nicht abschütteln.
Wilke (Foto: Uwe Tittel)
Klaus Wilke brachte mit einer Guten Leistung die NSV-Zweite sofort deutlich in FührungWilke haderte dabei allerdings mit seinen sechs Fehlwürfen auf einen einzigen Kegel bei seiner zweiten Neun im Räumen. Ansonsten machte er ein sehr gutes Spiel, sorgte nach dem Bahnwechsel, hier brachen beide Gästespieler ein, auch für die schon mehr als komfortable NSV-Führung. Auch Koudele, obwohl nie zu Sicherheit findend, gewann noch deutlich. Damit war vor dem zweiten Durchgang schon alles klar. Der verlief dann für sich gesehen etwas spannender, denn hier hatten die Gäste ihre beiden Besten aufgeboten. Uwe Hempowicz und Heinz Schulz behielten am Ende aber ebenfalls die Nase vorn.
| Ingo Koudele | 360:330 |
| Klaus Wilke | 423:336 |
| Uwe Hempowicz | 400:384 |
| Heinz Schulz | 431:409 |
Uwe Tittel


