Mo, 11:47 Uhr
08.09.2014
Ein Stück Nordhäuser Geschichte kehrt zurück
Die lange als verschollen gegoltene und jetzt aus den USA zurück gekaufte Bürgermeisteramtskette der Stadt Nordhausenwird am Freitag um 16:00 Uhr in der Flohburg der Öffentlichkeit vorgestellt werden...
Dazu lädt Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh alle Interessierten herzlich ein. Die Kette ist damit neustes Exponat in der stadthistorischen Sammlung.
Die Veranstaltung dient zugleich der Danksagung an jene Sponsoren, die den Ankauf der Kette möglich gemacht haben: Dem Ehepaar Christa und Bernhard Sourell, der Energieversorgung Nordhausen (EVN) sowie dem Nordhäuser Jost-Dieter Rudloff. Dank gebühre dem früheren Nordhäuser Bürgermeister Dr. Manfred Schröter und dem Stadtrat Steffen Iffland, die sich für die Rückkehr vor allem ideell eingesetzt hätten, dem Goldschmied Hans-Jürgen Nüßle sowie dem Nordhäuser Heimatforscher und Münz- und Regionalhistoriker Paul Lauerwald, die Expertisen zur Kette erstellt hätten.
Die Vorderseite der Kette trägt die Inschrift Magistrat zu Nordhausen 1831, die Rückseite: Friedrich Wilhelm III, Gründer der Städteordnung 1808. Darunter befindet sich das Künstlersignet K. Fischer 1844.
Der frühere Nordhäuser Bürgermeister Dr. Manfred Schröter im Juli mit der gerade im Rathaus eingetroffenen Amtskette (Foto: Patrick Grabe)
Belegt ist, dass es eine solche goldene Amtskette des Oberbürgermeisters noch im Jahr 1936 gab anhand eines Zeitungsberichts anlässlich der Begrüßung der Fliegergarnison am 7. April. Auch bei der Amtseinführung von Oberbürgermeister Dr. Herbert Meyer 1943 ist die Existenz der Amtskette belegt. Seit 1945 galt sie als verschollen.
Am 18. Januar 2014 hatte den Stadtrat Steffen Iffland eine E-Mail aus den USA erreicht, Darin erkundigte sich ein Sammler zu Hintergründen zu der von ihm erworbenen Kette.
Gemeinsam mit dem Leiter des Stadtarchivs, Dr. Wolfram Theilemann recherchierte Iflland zur Historie dieser Kette, deren Existenz letztlich belegt werden konnte. Dr. Theilemann signalisierte darauf beim Sammler für die Stadt Nordhausen starkes Interesse. So kam es zur Anbahnung des Rückkaufs.
Die Kette traf schließlich im Juli 2014 im Rathaus ein. Vor Überweisung der Kaufsumme von 3500 Euro wurde die Kette von mehreren Fachleuten auf Echtheit und historische Plausibilität überprüft.
Autor: redDazu lädt Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh alle Interessierten herzlich ein. Die Kette ist damit neustes Exponat in der stadthistorischen Sammlung.
Die Veranstaltung dient zugleich der Danksagung an jene Sponsoren, die den Ankauf der Kette möglich gemacht haben: Dem Ehepaar Christa und Bernhard Sourell, der Energieversorgung Nordhausen (EVN) sowie dem Nordhäuser Jost-Dieter Rudloff. Dank gebühre dem früheren Nordhäuser Bürgermeister Dr. Manfred Schröter und dem Stadtrat Steffen Iffland, die sich für die Rückkehr vor allem ideell eingesetzt hätten, dem Goldschmied Hans-Jürgen Nüßle sowie dem Nordhäuser Heimatforscher und Münz- und Regionalhistoriker Paul Lauerwald, die Expertisen zur Kette erstellt hätten.
Die Vorderseite der Kette trägt die Inschrift Magistrat zu Nordhausen 1831, die Rückseite: Friedrich Wilhelm III, Gründer der Städteordnung 1808. Darunter befindet sich das Künstlersignet K. Fischer 1844.
Der frühere Nordhäuser Bürgermeister Dr. Manfred Schröter im Juli mit der gerade im Rathaus eingetroffenen Amtskette (Foto: Patrick Grabe)
Belegt ist, dass es eine solche goldene Amtskette des Oberbürgermeisters noch im Jahr 1936 gab anhand eines Zeitungsberichts anlässlich der Begrüßung der Fliegergarnison am 7. April. Auch bei der Amtseinführung von Oberbürgermeister Dr. Herbert Meyer 1943 ist die Existenz der Amtskette belegt. Seit 1945 galt sie als verschollen.
Am 18. Januar 2014 hatte den Stadtrat Steffen Iffland eine E-Mail aus den USA erreicht, Darin erkundigte sich ein Sammler zu Hintergründen zu der von ihm erworbenen Kette.
Gemeinsam mit dem Leiter des Stadtarchivs, Dr. Wolfram Theilemann recherchierte Iflland zur Historie dieser Kette, deren Existenz letztlich belegt werden konnte. Dr. Theilemann signalisierte darauf beim Sammler für die Stadt Nordhausen starkes Interesse. So kam es zur Anbahnung des Rückkaufs.
Die Kette traf schließlich im Juli 2014 im Rathaus ein. Vor Überweisung der Kaufsumme von 3500 Euro wurde die Kette von mehreren Fachleuten auf Echtheit und historische Plausibilität überprüft.


