Sa, 14:28 Uhr
30.08.2014
nnz-Forum: Minister Reinholz' Förderprogramm
Die nnz berichtete vor kurzem über Minister Reinholz und "679 Millionen Euro fürs Ländle". Ich weiß nicht, ob sich Umweltminister Reinholz schon einmal persönlich nicht nur mit den gelegentlich positiven, sondern auch mit den naturschutzfachlich negativen Folgen der KULAP-Programme in seinem Freistaat vertraut gemacht hat. Ich lade ihn herzlich dazu ein.
Widersprüche zwischen den ökologischen Förderprogrammen einerseits und der Entwicklung der Biodiversität andererseits sind ihm aber vielleicht doch schon einmal zu Ohren gekommen, z.B. wenn er die Roten Listen gefährdeter Arten neben seine Förderprogramme legt. Die Betonung liegt dabei tatsächlich auf dem Wort vielleicht. Denn gelegentlich habe ich den Eindruck, dass das Umweltministerium nicht immer über die Verhältnisse draußen im Freistaat, über jene also in der Landschaft, richtig informiert ist.
Legen Sie, liebe nnz-Leserinnen und Leser, die Roten Listen gefährdeter Farn- und Blütenpflanzenarten von 1980 und 2011 nebeneinander, dann lässt sich gut erkennen, dass der langfristige Trend ungebrochen abwärts führt.
Keine Landesregierung und auch keine Bundesregierung war auch nur ansatzweise in der Lage, diesen Trend aufzuhalten, geschweige denn umzukehren. Das Problem entgleitet den Regierenden. Der ehemalige Bundesumwelt- und dazu gut passend heutige Wirtschaftsminister Gabriel musste schon 2010 kleinlaut einräumen, dass das Ziel, den Artenrückgang bis zu jenem Jahr zu stoppen, nicht erreicht werden konnte. Bis 2020 wird dies, auch mit KULAP-Programmen nicht gelingen. Dazu müsste die praktische Umsetzung anders aussehen. Sie müsste an den Belangen der zu erhaltenden Arten und Pflanzengesellschaften ausgerichtet werden, deren Standorte ja durch aufwändige Kartierungsprogramme (an denen ich mitwirke) auch dem Ministerium eigentlich alle bekannt sein müssten.
Reinholz: "Unser Ziel sind intakte Ökosysteme". Energiepflanze Mais mit vorgelagertem Güllesee bei Obersachswerfen. (Foto: Bodo Schwarzberg)
Reinholz: "Unser Ziel sind intakte Ökosysteme". Energiepflanze Mais mit vorgelagertem Güllesee bei Obersachswerfen.
Zudem haben in den vergangenen zehn Jahren auch manche langfristig wirkenden Gefährdungsursachen wie der Zusammenbruch der Schafhaltung mit Verschwinden kurzgrasiger Triften, das Ausdunkeln der Wälder, andauernde Nährstoffeinträge und die Versauerung der Böden, zu einer erhöhten Gefährdung zahlreicher Arten geführt, kann man hier lesen: Korsch, H.; W. Westhus; K. HORN & W. JANSEN (2011): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen (Pteridophyta et Spermatophyta) Thüringens. - Naturschutzreport 26: 365-390
Kurzum: Trotz aller Förderprogramme und vor Ignoranz strotzender Politikerworte: Es gibt KEINE positive Entwicklung. Den Artenrückgang aufzuhalten, das hat nach wie vor gegenüber wirtschaftlichen Belangen absolut untergeordnete Bedeutung. Doch: Eigentlich lohnt sich Artenschutz schon aus egoistischen Gründen. Denn wenn wir das Gleichgewicht der Natur zu sehr durcheinander bringen, entziehen wir uns unsere Lebensgrundlage. Und irgendwann könnte dann auch der Mensch einmal zu einer bedrohten Art werden, steht in einem Beitrag von ntv, in dem beschrieben wird, dass der Mensch die Aussterberate 1.000fach gegenüber der natürlichen durch Landschtsverbrauch und Umweltbelastung beschleunigt hat. http://www.n-tv.de/wissen/Martha-war-die-letzte-Wandertaube-article13517366.html . Um in der Region zu bleiben: Das KULAP löst diese Probleme bei uns nicht oder nur marginal. Wirklich wirksame, trendumkehrende Antworten hat der Minister auf diese Herausforderungen nicht.
Von flächendeckender Erhaltung einer erhaltenswerten eingestuften Kulturlandschaft kann schon gar keine Rede sein. Die Analyse des Zustandes beispielsweise des etwa zwischen Woffleben und Ellrich gelegenen FFH-Gebietes Nr. 4, die vor einigen Jahren öffentlich vorgestellt wurde und bei der ich zugegen war, offenbarte dies deutlich. Hier gibt es, auch dank des Landschaftsplegeverbandes Südharz-Kyffhäuser und der unteren Naturschutzbehörde, aber sichtbare Fortschritte. Wenn wir aber bedenken, dass wir seit 1990 CDU-regiert sind, ist es, nach 25 Jahren ein mehr als mageres Ergebnis, wenn als thüringenweit erst jetzt begonnen wird, Managementpläne für FFH-Gebiete aufzustellen und diese umzusetzen. Ob dies hilft, die bereits angesprochene, meist deutliche Zunahme bei der Zahl gefährdeter Arten in vielen Tier- und Pflanzengruppen zu begrenzen, bleibt abzuwarten.
Nach wie vor nämlich werden viele wirtschaftlich unbedeutende (vor allem kleine) Flächen unserer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (das betrifft weite Teile Thüringens) weder entbuscht oder extensiv beweidet noch gemäht. Statt die so dringend benötigten Schafherden für die Beweidung von artenreichen Magerstandorten ausreichend zu fördern, scheint ein Schwerpunkt in Thüringen zudem auf der Rinderbeweidung von Magerstandorten zu liegen. Hierzu gab das Land sogar Werbebroschüren heraus. Das aber hat negative Folgen: Rinder fressen kaum stachelige oder dornige Pflanzen, was die Verbuschung fördert, statt sie zurückzudrängen. Vor allem dort, wo die Tiere ihre Fladen setzen, siedeln sich stickstoffliebende Pflanzenarten an, was ich teils selbst dokumentiere. Die empfindlichen, für besonnte, lückige Gips- und Kalkfelsfluren typischen, Erdflechten mit z.T. hochgradig gefährdeten Arten werden verdrängt, wie mir (siehe nnz) zwei Spezialisten bestätigten. Durch die Zusammenarbeit von Landschaftspflegeverband, unterer Naturschutzbehörde, Landwirten und Gebietskennern gibt es hier punktuell zumindest im Landkreis Nordhausen positive Entwicklungen.
Positive, (auch eigene) Erfahrungen liegen für Flächen vor, die mit Rindern beweidet und noch im selben Jahr gemäht werden. Bedrohte Arten werden dadurch gefördert, jedoch nur, wenn das Mähgut, also insbesondere, die von Rindern nicht gefressenen dornigen oder stacheligen Pflanzen, von der Fläche geholt wird. Durch das Mähen und Harken entstehen Bodenverwundungen, die Voraussetzung für die Ansiedlung vieler bedrohter Arten sind. Die Anzahl der blühenden Exemplare des Blassen Knabenkrautes (in Thüringen stark gefährdet), konnten auf einer ehrenamtlich bewirtschafteten, mit Rindern beweideten und anschließend gemähten Fläche im Landkreis Nordhausen um mehrere Hundert (je nach Wetter) erhöht werden. Das auf KULAP-Flächen in Thüringen verbreitete Mulchen hingegen fördert die biologische Bodenversiegelung. Hinzu kommt, dass die Beseitigung des jungen Gehölzaufwuchses im Freistaat mitunter nicht konsequent genug, also jährlich erfolgt. Dies ist vielleicht nicht vorgeschrieben in den geltenden Regelungen, konkurrenzschwache, bedrohte Arten erhalten so jedoch keine Chance, Herr Minister. Hier fehlen auch die wirtschaftlichen Anreize für die ausführenden Landwirte. Alles zusammen führt dies zumindest auf Halbtrocken- und Trockenrasen landesweit nicht zur Erreichung des von Herrn Reinholz ausgegebenen Zieles, den Artenrückgang zu stoppen. Ganz im Gegenteil.
Mir persönlich fehlen attraktive Förderungen für die extensive Bewirtschaftung wirtschaftlich unbedeutender Kleinstflächen, Herr Minister. Denn oftmals genau dort, und nicht (immer) auf den großen KULAP-geförderten Flächen, liegen die Hot-Pots der Artenvielfalt in Thüringen, die letzten Rückzugsgebiete so mancher vom Aussterben bedrohten Art, die Sie bis 2020 retten möchten.
Bodo Schwarzberg
Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Autor: redWidersprüche zwischen den ökologischen Förderprogrammen einerseits und der Entwicklung der Biodiversität andererseits sind ihm aber vielleicht doch schon einmal zu Ohren gekommen, z.B. wenn er die Roten Listen gefährdeter Arten neben seine Förderprogramme legt. Die Betonung liegt dabei tatsächlich auf dem Wort vielleicht. Denn gelegentlich habe ich den Eindruck, dass das Umweltministerium nicht immer über die Verhältnisse draußen im Freistaat, über jene also in der Landschaft, richtig informiert ist.
Widerspüche zu Roten Listen
Unser Ziel sind intakte Ökosysteme… sagte Jürgen Reinholz bei der Vorstellung der bewährten und neuen Förderinstrumente. Und tatsächlich: Bis 2020 möchte der Minister die Hälfte aller vom Aussterben bedrohten Arten retten, wie es von ihm bei der Vorstellung der 2011 erschienenen aktuellen Roten Liste bedrohter Arten im Freistaat hieß. Und er räumte damals ein, dass die Zahlen alarmierend bleiben.Legen Sie, liebe nnz-Leserinnen und Leser, die Roten Listen gefährdeter Farn- und Blütenpflanzenarten von 1980 und 2011 nebeneinander, dann lässt sich gut erkennen, dass der langfristige Trend ungebrochen abwärts führt.
Keine Landesregierung und auch keine Bundesregierung war auch nur ansatzweise in der Lage, diesen Trend aufzuhalten, geschweige denn umzukehren. Das Problem entgleitet den Regierenden. Der ehemalige Bundesumwelt- und dazu gut passend heutige Wirtschaftsminister Gabriel musste schon 2010 kleinlaut einräumen, dass das Ziel, den Artenrückgang bis zu jenem Jahr zu stoppen, nicht erreicht werden konnte. Bis 2020 wird dies, auch mit KULAP-Programmen nicht gelingen. Dazu müsste die praktische Umsetzung anders aussehen. Sie müsste an den Belangen der zu erhaltenden Arten und Pflanzengesellschaften ausgerichtet werden, deren Standorte ja durch aufwändige Kartierungsprogramme (an denen ich mitwirke) auch dem Ministerium eigentlich alle bekannt sein müssten.
Reinholz: "Unser Ziel sind intakte Ökosysteme". Energiepflanze Mais mit vorgelagertem Güllesee bei Obersachswerfen. (Foto: Bodo Schwarzberg)
Zudem haben in den vergangenen zehn Jahren auch manche langfristig wirkenden Gefährdungsursachen wie der Zusammenbruch der Schafhaltung mit Verschwinden kurzgrasiger Triften, das Ausdunkeln der Wälder, andauernde Nährstoffeinträge und die Versauerung der Böden, zu einer erhöhten Gefährdung zahlreicher Arten geführt, kann man hier lesen: Korsch, H.; W. Westhus; K. HORN & W. JANSEN (2011): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen (Pteridophyta et Spermatophyta) Thüringens. - Naturschutzreport 26: 365-390
Kurzum: Trotz aller Förderprogramme und vor Ignoranz strotzender Politikerworte: Es gibt KEINE positive Entwicklung. Den Artenrückgang aufzuhalten, das hat nach wie vor gegenüber wirtschaftlichen Belangen absolut untergeordnete Bedeutung. Doch: Eigentlich lohnt sich Artenschutz schon aus egoistischen Gründen. Denn wenn wir das Gleichgewicht der Natur zu sehr durcheinander bringen, entziehen wir uns unsere Lebensgrundlage. Und irgendwann könnte dann auch der Mensch einmal zu einer bedrohten Art werden, steht in einem Beitrag von ntv, in dem beschrieben wird, dass der Mensch die Aussterberate 1.000fach gegenüber der natürlichen durch Landschtsverbrauch und Umweltbelastung beschleunigt hat. http://www.n-tv.de/wissen/Martha-war-die-letzte-Wandertaube-article13517366.html . Um in der Region zu bleiben: Das KULAP löst diese Probleme bei uns nicht oder nur marginal. Wirklich wirksame, trendumkehrende Antworten hat der Minister auf diese Herausforderungen nicht.
Ist KULAP die Lösung?
Ein Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) ist ein Umweltprogramm im Bereich der flächenbezogenen Landwirtschaft (insbesondere Grünland und Ackerbau, auch im Weinbau und Obstbau) das die flächendeckende Erhaltung einer als erhaltenswert eingestuften Kulturlandschaft durch eine bestimmte Art der landwirtschaftlichen Flächenbewirtschaftung (Extensive Landwirtschaft, Ökologische Landwirtschaft, Landschaftspflege) finanziell unterstützt, wenn diese ohne Förderung nicht konkurrenzfähig wäre, sagt uns die wikipedia.Von flächendeckender Erhaltung einer erhaltenswerten eingestuften Kulturlandschaft kann schon gar keine Rede sein. Die Analyse des Zustandes beispielsweise des etwa zwischen Woffleben und Ellrich gelegenen FFH-Gebietes Nr. 4, die vor einigen Jahren öffentlich vorgestellt wurde und bei der ich zugegen war, offenbarte dies deutlich. Hier gibt es, auch dank des Landschaftsplegeverbandes Südharz-Kyffhäuser und der unteren Naturschutzbehörde, aber sichtbare Fortschritte. Wenn wir aber bedenken, dass wir seit 1990 CDU-regiert sind, ist es, nach 25 Jahren ein mehr als mageres Ergebnis, wenn als thüringenweit erst jetzt begonnen wird, Managementpläne für FFH-Gebiete aufzustellen und diese umzusetzen. Ob dies hilft, die bereits angesprochene, meist deutliche Zunahme bei der Zahl gefährdeter Arten in vielen Tier- und Pflanzengruppen zu begrenzen, bleibt abzuwarten.
Nach wie vor nämlich werden viele wirtschaftlich unbedeutende (vor allem kleine) Flächen unserer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft (das betrifft weite Teile Thüringens) weder entbuscht oder extensiv beweidet noch gemäht. Statt die so dringend benötigten Schafherden für die Beweidung von artenreichen Magerstandorten ausreichend zu fördern, scheint ein Schwerpunkt in Thüringen zudem auf der Rinderbeweidung von Magerstandorten zu liegen. Hierzu gab das Land sogar Werbebroschüren heraus. Das aber hat negative Folgen: Rinder fressen kaum stachelige oder dornige Pflanzen, was die Verbuschung fördert, statt sie zurückzudrängen. Vor allem dort, wo die Tiere ihre Fladen setzen, siedeln sich stickstoffliebende Pflanzenarten an, was ich teils selbst dokumentiere. Die empfindlichen, für besonnte, lückige Gips- und Kalkfelsfluren typischen, Erdflechten mit z.T. hochgradig gefährdeten Arten werden verdrängt, wie mir (siehe nnz) zwei Spezialisten bestätigten. Durch die Zusammenarbeit von Landschaftspflegeverband, unterer Naturschutzbehörde, Landwirten und Gebietskennern gibt es hier punktuell zumindest im Landkreis Nordhausen positive Entwicklungen.
Positive, (auch eigene) Erfahrungen liegen für Flächen vor, die mit Rindern beweidet und noch im selben Jahr gemäht werden. Bedrohte Arten werden dadurch gefördert, jedoch nur, wenn das Mähgut, also insbesondere, die von Rindern nicht gefressenen dornigen oder stacheligen Pflanzen, von der Fläche geholt wird. Durch das Mähen und Harken entstehen Bodenverwundungen, die Voraussetzung für die Ansiedlung vieler bedrohter Arten sind. Die Anzahl der blühenden Exemplare des Blassen Knabenkrautes (in Thüringen stark gefährdet), konnten auf einer ehrenamtlich bewirtschafteten, mit Rindern beweideten und anschließend gemähten Fläche im Landkreis Nordhausen um mehrere Hundert (je nach Wetter) erhöht werden. Das auf KULAP-Flächen in Thüringen verbreitete Mulchen hingegen fördert die biologische Bodenversiegelung. Hinzu kommt, dass die Beseitigung des jungen Gehölzaufwuchses im Freistaat mitunter nicht konsequent genug, also jährlich erfolgt. Dies ist vielleicht nicht vorgeschrieben in den geltenden Regelungen, konkurrenzschwache, bedrohte Arten erhalten so jedoch keine Chance, Herr Minister. Hier fehlen auch die wirtschaftlichen Anreize für die ausführenden Landwirte. Alles zusammen führt dies zumindest auf Halbtrocken- und Trockenrasen landesweit nicht zur Erreichung des von Herrn Reinholz ausgegebenen Zieles, den Artenrückgang zu stoppen. Ganz im Gegenteil.
Klimaschutz?
Wenn ich in dem nnz-Beitrag zu den neuen Förderinstrumenten lese, dass 177 Mio Euro in den Klima- und Umweltschutz in der Landwirtschaft fließen sollen, dann scheinen derartige Investitionen nicht positiv mit der Realität zu korrelieren. Denn die weitere Zunahme des Grünlandumbruchs zugunsten des Anbaus z.B. von Energiepflanzen sorgt für zusätzliche klimaschädliche Kohlendioixidemissionen. Nachzulesen ist dies in einer Broschüre des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), herunterzuladen von dessen Homepage (Grünlandreport). Biomethananlagen als Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen, ist eine Milchmädchenrechnung.Brachflächen revitalisieren?
Was das Ministerium unter der Revitalisierung von Brachflächen konkret versteht, lässt sich auch aus offiziellen Angaben nur schwer herauslesen. Eine wirtschaftliche Inwertsetzung von Brachflächen darf keinesfaalls eine Nutzungsintensivierung bedeuten, weil dies abermals zur Verringerung der Biodiversität und zur Verstärkung jener Probleme führt, die ich oben aus der aktuellen Roten Liste zitierte. Werden sie umgebrochen, so gehen sie als CO2-Senke verloren. Genau dies aber befürchte ich als Ergebnis der Förderung.Mir persönlich fehlen attraktive Förderungen für die extensive Bewirtschaftung wirtschaftlich unbedeutender Kleinstflächen, Herr Minister. Denn oftmals genau dort, und nicht (immer) auf den großen KULAP-geförderten Flächen, liegen die Hot-Pots der Artenvielfalt in Thüringen, die letzten Rückzugsgebiete so mancher vom Aussterben bedrohten Art, die Sie bis 2020 retten möchten.
Bodo Schwarzberg
Kommentare bitte nur mit Klarnamen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

