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Fr, 07:34 Uhr
11.07.2014

Tod bei Facebook

Wenn wir sterben, wird der digitale Nachlass schnell zum Problem. Das Internet wird mittlerweile von 80 Prozent der Deutschen genutzt. Hierbei hinterlassen wir Spuren im World Wide Web...


Ob per E-Mail, bei Facebook, Twitter, beim Internet-Shopping, auf einer Homepage oder beim Bezahlen mit PayPal - ein Problem, mit dem sich Angehörige nach dem Tod eines Familienmitgliedes bis dato nicht beschäftigen mussten.

Verträge, und Abos aber auch Verbindlichkeiten und Guthaben gehen auf die Erben über. Als erstes Unternehmen im Landkreis Nordhausen bietet das Bestattungshaus Nordhausen eine digitale Nachlassverfügung an.

Hier können Berechtigte Nutzerkonten löschen lassen oder bei Facebook in einen Gedenkzustand versetzen lassen. In Zusammenarbeit mit einem digitalen Nachlassdienst werden zum Beispiel PayPal Konten abgefragt und dort vorhandene Gelder sichergestellt. Nach Angaben dieses Dienstes Durchschnittlich 150 Euro pro Verfügung.

„Eine wichtige Entscheidung, damit mit Daten Verstorbenen im Netz kein Schindluder getrieben werden kann“, so Bestattermeister Frank Meier vom Bestattungshaus Nordhausen.
Autor: red

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