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Fr, 07:50 Uhr
11.07.2014

Barrieren werden am Aueblick wegsaniert

Eines der zentralen Sanierungs- und Umbauvorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) befindet sich derzeit in Nordhausen-Nord in der Phase der Umsetzung. Am Aueblick stehen derzeit Firmenfahrzeuge quasi in Reih und Glied...

Hier an der 9-12 geht es los. (Foto: nnz) Hier an der 9-12 geht es los. (Foto: nnz)
Der Eingang der Nummer 9 wurde in die Kellerebene gelegt, der künftige Fahrstuhl wird die Fassade dominieren

Es ist der Wohnungsstandort Aueblick 9 bis 12, der derzeit völlig umgekrempelt wird. Das Ziel ist seitens des WBG-Vorstandes klar definiert: In diesem und in den kommenden zwei Jahren soll im Ensemble Nr. 1 bis 12 das Projekt "Seniorenwohnen am Aueblick" umgesetzt werden. 

Los geht es - wie beschrieben - mit den Aufgängen 9 bis 12. Und das hat seinen Grund, der unter anderem in der vierten Etage zu finden ist. Dort erinnert so gut wie nichts mehr an den einstigen Urzustand. Die Wohnungen haben völlig neue Grundrisse, denn quer durch das Geschoss wurde ein Gang "geschnitten". An der Außenfassade, dort wo einst der Eingang mit der Nummer 10 zu finden war, dort sieht man die vorbereitenden Arbeiten für den Anbau eines Fahrstuhls. Der hält seinerseits künftig in allen Etagen dieses Aufgangs und demzufolge auch in der vierten Etage. In diesem Geschossbereich gelangen die künftigen Mieter und Besucher barrierefrei in alle acht Wohnungen des vierten Obergeschosses. Werden die "restlichen" zehn WE der Nummer 10 sowie die weiteren Erdgeschosswohnungen hinzuaddiert, dann sind es in Summe 22 Wohnungen die völlig barrierefrei erreichbar sein werden. 14 weitere Wohnungen sind dann barrierearm an den Aufzug angeschlossen.

Während der Eingang des "Fahrstuhlaufgangs" in die Kellerebene gelegt wurde, werden die Böschungen der Aufgänge mit den Nummern 11, und 12 auf die untere Ergeschossebene aufgeschüttet. Damit gehören dann auch die vier Treppenstufen hinter der Hauseingangstür der Vergangenheit an. 

Im Innern vom Aueblick 9 bis 12 sind derzeit die unterschiedlichsten Gewerke zugange. Installateure, Trockenbauer, Elektriker - all das was auf einer solchen Baustelle dazugehört.

Den Überblick als Bauleiter seitens der WBG haben Mario Vopel für die Baugewerke und Jochen Herms für die Haustechnik. Harald Eisentraut, Vorstand Technik, ist sich sicher, dass mit dieser Sanierung gerade der Aueblick als Wohnungsstandort wesentlich aufgewertet werden kann. Zielrichtung Seniorenwohnen: "Wir schaffen mit dieser Investition eine weitere Ergänzung unserer bisherigen Maßnahmen für das Wohnen bis ins hohe Alter in Nordhausen Nord, wie die benachbarte Seniorenresidenz und unserer Wohnanlage an der Zichorienmühle."

2,1 Millionen Euro wird dieser erste Bauabschnitt kosten. Dann aber befinden sich "9 bis 12" in einem Zustand, der in punkto modernes Wohnen kaum noch Wünsche offen lassen wird. Die Dämmung des Daches, ein Wärmeverbundsystem an der Fassade, das modernsten Anforderungen gerecht wird, moderne Bäder, neue Elektrik von der Hauseinspeisung bis zur Steckdose im Wohnzimmer. Aber vor allem die neuen Balkone, die mit ihren 3,5 mal 2 Meter durchaus neidisch machen können und die für die Erdgeschosswohnungen sogar als Terrasse mit kleiner Gartenparzelle ausgelegt sind stellen ein Highlight der Standortentwicklung dar.

In den nächsten beiden Jahren werden die beiden anderen Blöcke umgestaltet. Hier erhalten alle acht Aufgänge (1-4 und 5-8) Aufzüge, damit kommen am Standort Aueblick dann noch einmal 96 barrierefreie Wohnungen hinzu. Für die Fertigstellung aller Arbeiten sind insgesamt mehr als sieben Millionen Euro seitens der Genossenschaft eingeplant worden.

Vor Ort: Harald Eisentraut (links) und Mario Vopel (Foto: nnz) Vor Ort: Harald Eisentraut (links) und Mario Vopel (Foto: nnz)
Harald Eisentraut (links) und Mario Vopel an der Hinterseite. Für die Erdgeschosswohnungen wird es Mietergärten geben.

"Gemeinsam mit dem der K&S-Gruppe, die als WBG-Partner bereits die Seniorenresidenz betreibt und einen mobilen Pflegedienst in der 'Wohnanlage an der Zichorienmühle' unterhält, wird derzeit an einem Quartiersmanagement-Konzept gearbeitet, dass wohnungswirtschaftliche Dienstleistungen für Senioren für das gesamte Wohngebiet bereit stellen wird - für eine lebenslanges Wohnen in den 'eigenen vier Wänden' bei der Wohnungsbaugenossenschaft", ergänzt der Vorstand.

Wer sich die Firmenlogos und Anschriften auf den vielen Fahrzeugen ansieht, die derzeit am Aueblick parken, der weiß, dass der überwiegende Teil der Aufträge an Firmen aus der Region vergeben wurde. Auch ein Aspekt, der in die Betrachtung unbedingt mit einfließen sollte.
Peter-Stefan Greiner
Seniorenwohnen am Aueblick: Schwer zu erkennen: Der Eingangsbereich der Nr. 9 (Foto: nnz)
Seniorenwohnen am Aueblick: Trockenausbau im 4. OG (Foto: nnz)
Seniorenwohnen am Aueblick: Der Durchgang zu allen WE der vierten Etage (Foto: nnz)
Seniorenwohnen am Aueblick: Blick in eine noch offene Wohnung (Foto: nnz)
Seniorenwohnen am Aueblick: Die gleiche Wohnung, nur vom Fenster aus gesehen (Foto: nnz)
Künftig wird bis zum roten Strich aufgeschüttet (Foto: nnz)
Autor: red

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