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Di, 15:10 Uhr
24.06.2014

Praktischer Kulturkontakt

Die Fachhochschule Nordhausen hat zahlreiche Studierende aus aller Welt. Die verschiedenen Gruppen zusammen zu bringen, Toleranz und interkulturelle Kommunikation zu fördern, hat die FH schon 2011 ein besonderes Projekt gestartet...

Seit dem Sommersemester 2011 existiert an der Fachhochschule Nordhausen das Projekt „Experiment in Cross-Cultural Living“ (ECCL), welches semesterweise gemeinsam von Mitarbeitern des Referates für Internationales, dem Studienkolleg und dem Sprachenzentrum durchgeführt wird. Ziel hierbei ist es, die kulturbedingten Barrieren zwischen den verschiedenen nationalen und kulturellen Gruppen am Campus zu überwinden.

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Deshalb zielt das Projekt darauf ab, dass die deutschen und internationalen Teilnehmer Mitglieder anderer Kulturen kennenlernen. Der sich aus diesem Kulturaustausch ergebende Erkenntnisgewinn trägt maßgeblich zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen aller Beteiligten bei, schafft ein größeres Verständnis für kulturelle Unterschiede und fördert die Empathiefähigkeit der Studierenden. Gerade das gegenseitige voneinander lernen und miteinander erfahren steht bei dem Projekt im Vordergrund. Zudem ergibt sich die Chance, intensive internationale Freundschaften aufzubauen, sodass die Kontakte auch nach der Teilnahme an ECCL weiter Bestand haben.

Praktischer Kulturkontakt (Foto: Jessica Pieper) Praktischer Kulturkontakt (Foto: Jessica Pieper)

Zu Beginn eines jeden Semesters findet ein Kennenlernabend auf dem Campusgelände statt, bei dem verschiedene Spiele durchgeführt werden, mit dem Ziel, dass die Studierenden miteinander in Kontakt kommen und in immer neuen Konstellationen Kommilitonen aus verschiedenen Kulturen kennenlernen. Am Ende des Abends schließen sich die Teilnehmer in kleinen, kulturell gemischten Gruppen von vier bis sechs Personen zusammen.

Die darauffolgenden Wochen stehen den Gruppen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zur Verfügung (Kino-, Theater, Museumsbesuch, Picknick, Ausflüge in die Umgebung, Baden, Klettern, Bowlen, Kochen, ...). Der Kreativität der Gruppen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Darüber hinaus werden von der Projektleitung verschiedene Aktivitäten für alle Gruppen angeboten, so zum Beispiel ein Museumsbesuch im Tabakspeicher Nordhausen, ein internationales Picknick auf dem Petersberg oder ein Wichtelabend in der Vorweihnachtszeit.

Praktischer Kulturkontakt (Foto: Jessica Pieper) Praktischer Kulturkontakt (Foto: Jessica Pieper)

Der Höhepunkt zum Ende des Semesters ist der Abschlussabend, bei dem alle Teilnehmer noch einmal zusammenkommen, sich gegenseitig über die Erlebnisse austauschen und gemeinsam ausgiebig feiern können. Außerdem werden die Teilnahmebestätigungen vergeben. Dazu ist es jedoch notwendig, dass die Gruppen gemeinsam eine kleine Präsentation als Ergebnis der Teilnahme vorbereiten, um ihre Aktivitäten zu dokumentieren. Dies kann in Form von Fotocollagen, Tagebüchern, Gedichten, Videos, Blogeinträgen, etwas Gebasteltem, ... erfolgen.

Das Organisationsteam hofft auf weiterhin rege Beteilung der Studierenden aus den FH Studiengängen sowie des Studienkollegs in den kommenden Semestern
Autor: red

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Kommentare
Boris Weißtal
24.06.2014, 16:05 Uhr
soso Grönland
soso, der zweite von links kommt von einem Gletscher im Herzen von Grönland... Hab´da so meine Zweifel
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