Di, 11:59 Uhr
24.06.2014
Immer bereit
In einem Notfall kann jede Sekunde zählen, auch iim Schulalltag. Deswegen bildet die Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachswerfen jetzt erstmals Schulsanitäter aus. Die Schüler sollen lernen, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit Erste-Hilfe-Maßnahmen zu überbrücken...
Stark blutende Wunden versorgen, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen, Puls und Blutdruck zu messen oder einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage bringen. Bei einem Notfall in der Schule sind es die Schulsanitäter der Johanniter, die durch Erste-Hilfe-Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken und damit Folgeschäden verhindern oder zumindest mildern können. Ab dem 1. Juli nehmen erstmalig sechs Jungsanitäter an der Regelschule Niedersachswerfen ihren Dienst auf.
Am 20. Juni bekamen die Schüler die Urkunden für ihre Ersthelferausbildung sowie eine Einsatztasche mit allen wichtigen Verbandsmaterialien überreicht. Bereits seit einem Jahr hatten sich die Schüler der 5. und 6. Klasse von den Johannitern zu Schulsanitätern ausbilden lassen. In wöchentlichen Treffen nach dem Unterricht führten wir die Mädchen und Jungen an die Grundlagen der Ersten Hilfe und an die Aufgaben der Johanniter heran. In Rollenspielen trainierten wir den Umgang mit Verletzten und übten das richtige Verhalten in Notfallsituationen, erklärt Erste-Hilfe-Ausbilder Alexander Gauer, der in Zusammenarbeit mit Laura Bode, Schulsozialarbeiterin der Johanniter in Nordhausen, die Arbeitsgemeinschaft leitete. Auch sie freut sich: Unsere Schüler waren mit sehr viel Engagement und Spaß bei der Sache!" Mit Beginn des neuen Schuljahres steht den Jung-Sanis im Gebäude der Regelschule auch ein Sanitätsraum zur Verfügung, in dem verletzte Schüler versorgt werden können.
obere Reihe v.l.n.r.: Alexander Gauer, Jenna, Johanna, Janina, Johanniter-Kreisvorstand Frank Gerstenberger, Schulleiter Hans-Peter Köthe, untere Reihe v.l.n.r.: Florian, Alexander und Pascal (Foto: JUH Frank Gerstenberger)
Bis dahin üben die Johanniter fleißig für die Retter-Olympiade, die dieses Wochenende in Meißen ausgetragen wird. Dort wird sich die Gruppe einen sportlichen Wettstreit um die schnellste und effektivste Hilfe mit 35 weiteren Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liefern.
Autor: redStark blutende Wunden versorgen, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen, Puls und Blutdruck zu messen oder einen Bewusstlosen in die stabile Seitenlage bringen. Bei einem Notfall in der Schule sind es die Schulsanitäter der Johanniter, die durch Erste-Hilfe-Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken und damit Folgeschäden verhindern oder zumindest mildern können. Ab dem 1. Juli nehmen erstmalig sechs Jungsanitäter an der Regelschule Niedersachswerfen ihren Dienst auf.
Am 20. Juni bekamen die Schüler die Urkunden für ihre Ersthelferausbildung sowie eine Einsatztasche mit allen wichtigen Verbandsmaterialien überreicht. Bereits seit einem Jahr hatten sich die Schüler der 5. und 6. Klasse von den Johannitern zu Schulsanitätern ausbilden lassen. In wöchentlichen Treffen nach dem Unterricht führten wir die Mädchen und Jungen an die Grundlagen der Ersten Hilfe und an die Aufgaben der Johanniter heran. In Rollenspielen trainierten wir den Umgang mit Verletzten und übten das richtige Verhalten in Notfallsituationen, erklärt Erste-Hilfe-Ausbilder Alexander Gauer, der in Zusammenarbeit mit Laura Bode, Schulsozialarbeiterin der Johanniter in Nordhausen, die Arbeitsgemeinschaft leitete. Auch sie freut sich: Unsere Schüler waren mit sehr viel Engagement und Spaß bei der Sache!" Mit Beginn des neuen Schuljahres steht den Jung-Sanis im Gebäude der Regelschule auch ein Sanitätsraum zur Verfügung, in dem verletzte Schüler versorgt werden können.
obere Reihe v.l.n.r.: Alexander Gauer, Jenna, Johanna, Janina, Johanniter-Kreisvorstand Frank Gerstenberger, Schulleiter Hans-Peter Köthe, untere Reihe v.l.n.r.: Florian, Alexander und Pascal (Foto: JUH Frank Gerstenberger)
Bis dahin üben die Johanniter fleißig für die Retter-Olympiade, die dieses Wochenende in Meißen ausgetragen wird. Dort wird sich die Gruppe einen sportlichen Wettstreit um die schnellste und effektivste Hilfe mit 35 weiteren Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liefern.


